Zeitenwende*

Das letzte Kalenderblatt „31“ starrt mich in fetten schwarzen Lettern an. Der Abreisskalender gleicht inzwischen einem Suppenkasper. Blatt für Blatt, 364 Tage sind nun Vergangenheit und der mit Erwartungen vollbepackte Sehnsuchtstag steht in den Startlöchern.

Foto der Autorin | Milano Tre Torri 🇮🇹🖤 | April 2022

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Husten! Wir haben ein Problem.

Seit gestern habe ich definitiv einen Durchhänger und fühle mich wie ein Fruchtzwerg mit einem dicken Schnodderschädel. Mein Immunsystem wurde geentert von fiesen Godzilla-Viren. Hunderte. Tausende. Nein: Millionen. Der pochende Kopf auf meinem saft- und kraftlosen Körper schreit nach einem Bett. JETZT.

Nichts da. Es handelt sich schliesslich „nur“ um einen Schnupfen gepaart mit einem prall gefüllten Kopf voller Schleim und dieser magisch rauchigen Stimme. En passant: Kein Covid. Also alles halb so schlimm und Tüddelkram.

Foto iStock Choreograph

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Tic Toc .. Kreative Menschen ticken anders

Mitten in der Nacht schrecke ich aus dem Schlaf. Irgendein Geräusch hat mich mal wieder wachgerüttelt. Oh Mann, ich hatte einen so schönen Traum. Das finale Happy End habe ich nun wohl verpasst 😊. Nun denn. Das Traumbild bleibt und mir kommt eine grossartige Idee. Ich quäle mich aus dem Bett und habe Angst, dass sich der kreative Geistesblitz aus dem Staub macht. Also: Husch, husch, schnell meine Gedanken auf das weisse Stück Papier kritzeln.

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Handtuch werfen? Nix da!

Ausreden. Aufschieben. Stehenbleiben. Das Ziel aus den Augen verlieren.

Es berührt mich immer sehr, wenn Menschen auf halber Wegstrecke plötzlich Halt machen oder sogar umkehren. So schade, wenn mittendrin die Puste ausgeht. Aber warum nur?

Wie so oft im Leben kommt es auf Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit an. Stichwort: Dranbleiben und Pobacken zusammenkneifen. Geduld ist gefragt. PUH … nicht gerade MEINE Stärke.

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Nett = langweilig?

Hallo? Hallo? Haaaaaallloooooo?!? Wollte diese Frau gerade etwas von mir? Ich bin vertieft in mein Buch, klebe an der Geschichte, bin mittendrin – gerade laufe ich dem Schurken hinterher 🤣 – . Und ausgerechnet JETZT …
In der rechten Hand  mein „Coffee to go“, links mein spannendes Buch. Endlich Pause, frische Luft und diese verdammt packende Story. Manchmal frage ich mich tatsächlich, ob ich irgendwelche Lockstoffe ausdünste, die anderen Menschen signalisiert, mich ungefragt anzusprechen. Es passiert mir am laufenden Meter.

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Knurrig hauche ich ein «Ja bitte?» und schaue wartend in das freundliche „Inge Meysel-Gesicht“. Sofort fühle ich mich schlecht. „Mama Mia, sei doch bitte etwas freundlicher.“ Meine innere Stimme mahnt mich mit erhobenen Zeigefinger zur Contenance. Die alte Frau nimmt es mir offenbar nicht übel.

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Holt mich hier raus!

In einer Sonntagszeitung bin ich über eine geistreiche Bemerkung gestolpert und potzblitz hängen geblieben: „Almost anything is easier to get into than to get out.“ Übersetzt: „Bei fast allem kommt man leichter rein als raus.“


Foto iStock Lunamarina

Kaum zu glauben: Dieses Faktum hat es als „Agnes Allen’s Law“ in die Geschichtsbücher geschafft. Und denkt man erst einmal über diese Formulierung nach, stellt man sehr schnell fest: Es stimmt! Hier ein paar persönliche Beispiele:

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Hallo Null-Fehler-Kultur!

„Wir sind hier nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr Süd-Giesing, sondern beim FC Bayern München.“

„Oans, zwoa, drei … hossa!“

Die Wortwahl von Julian Nagelsmann vor einem Spitzenspiel zur Motivation seiner Spieler hatte es in sich und die berechtigte Kritik liess nicht lange auf sich warten.

Foto iStock cagkansayin

Klar … der Coach des FC Hollywood in der bayrischen Landeshauptstadt wollte weder die Freiwillige Feuerwehr noch die ehrenamtlichen Helfer diskreditieren.  Ihm ging es lediglich um das Wort „freiwillig“.

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Glücklichmacher

Eine verrückte Woche liegt hinter mir. Beflügelt, energiegeladen und mit breitem Grinsen im Gesicht ist meine Gefühlslage in einem glückseligen Modus.

Nun fragt ihr euch natürlich zurecht: „Wieso, weshalb, warum?“

Die schönste Nebensache in meiner Welt heisst: Club-Fussball und betrifft nicht irgendeine Mannschaft, sondern „I Rossoneri“, die rot-schwarzen Teufel aus Mailand.

Dieser magische Moment – „der Schlusspfiff“ –  und die Gewissheit es tatsächlich geschafft zu haben, war die Initialzündung zum ultimativen Freudenschrei … YEAH …


Foto Selfie | Autorin mit AC Milan Trikot 😍

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Geduld? Oh ja gerne, aber Zacki-Zacki!

Immer wieder klicke ich auf die Enter-Taste. Gefühlt sicher schon das tausendste Mal. Unter Aufbietung all meiner mentalen Stärke versuche ich seit Wochen den Button COMING SOON mirakulös in ein BUY TICKETS umzuwandeln. Frei nach dem Motto «Es ist in dir. Lass es raus.». Es bleibt aber auch heute ein LEIDER NEIN. Tiiiief durchatmen!

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