Glücklichmacher

Eine verrückte Woche liegt hinter mir. Beflügelt, energiegeladen und mit breitem Grinsen im Gesicht ist meine Gefühlslage in einem glückseligen Modus.

Nun fragt ihr euch natürlich zurecht: „Wieso, weshalb, warum?“

Die schönste Nebensache in meiner Welt heisst: Club-Fussball und betrifft nicht irgendeine Mannschaft, sondern „I Rossoneri“, die rot-schwarzen Teufel aus Mailand.

Dieser magische Moment – „der Schlusspfiff“ –  und die Gewissheit es tatsächlich geschafft zu haben, war die Initialzündung zum ultimativen Freudenschrei … YEAH …

Autorin mit AC Milan Trikot 😍

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Geduld? Oh ja gerne, aber Zacki-Zacki!

Immer wieder klicke ich auf die Enter-Taste. Gefühlt sicher schon das tausendste Mal. Unter Aufbietung all meiner mentalen Stärke versuche ich seit Wochen den Button COMING SOON mirakulös in ein BUY TICKETS umzuwandeln. Frei nach dem Motto «Es ist in dir. Lass es raus.». Es bleibt aber auch heute ein LEIDER NEIN. Tiiiief durchatmen!

Foto von Nathan Bingle auf  Unsplash

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Pool Position

Egal wo: In der Welt der Wellness-Resorts gibt es eine ganz bestimmte Spezies: Den Liegestuhl-Besetzer. Schon im Morgengrauen liegen bereits vereinsamte Handtücher – wie ausgesetzte Hunde – auf den beliebtesten Sonnenliegen in der ansonsten menschenleeren Badelandschaft.

Foto von Pan Xiaozhen auf Unsplash

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Apropos hoch hinaus

Am liebsten würde ich laut «Halleluja» schreien. NEIN, ich bin nicht in der Kirche 😊. Tatsächlich stehe ich auf 3500 Höhenmeter und kann es kaum glauben: Das Alpenpanorama haut mich einfach um. Es ist wahnsinnig schön hier oben. Mein Skitag beginnt mit Kaiserwetter, ich fühle mich wie der King of Rock’n Powder Snow und denke mir: «Was kostet die Welt? Wie grossartig ist das denn!»

Was könnten wir nicht alles bewegen und tun, wenn wir öfters rausgehen und uns mehr (zu)trauen würden? Mit voller Begeisterung und eiserner Überzeugung! Mal so richtig, richtig, richtig an uns selbst glauben und kinderleicht Vollgas geben. Inklusive lautstarker Verzückung natürlich.

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Lebensabschnitts-Gefährte

Freude herrscht. Ich habe mir ein neues Auto gekauft. Keinen Gebrauchtwagen, NEIN … Fabrikneu, konfiguriert mit allem Schnickschnack.

Ich betone: Mein neues Fortbewegungsmittel ist weder ein Elektroauto noch ein Hybrid. Es ist mit der Power von 231 Lasagnen ausgestattet und wird liebevoll mit Oktan 98 betankt. Böser Mini 😉.

Nun treffe ich hin und wieder auf Neunmalkluge, die mich ungefragt und mit missionarischem Eifer auf meine aktuelle Ökobilanz aufmerksam machen wollen. Den Seitenhieb in Bezug auf Umwelt oder die «Notwendigkeit heutzutage überhaupt noch ein solches Auto zu besitzen», kontere ich in aller Regelmässigkeit mit dem Totschlag-Argument: «Mein Austin Martin steht in der Garage, aber wenn’s schnell gehen muss, dann nehme ich gerne den Kleinen.“ 🤣 … was natürlich gelogen ist.

Foto von Bruno Kelzer auf Unsplash

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„Mach’s mit Stil, Stil oder lass es si“*

«Zum Glück geht dich das nichts an!» Meine Antwort sitzt. Das weibliche Gegenüber glotzt mich mit grossen Augen an und schweigt augenblicklich. OHA, was ist denn da passiert?

Jäger und Sammler

Kleidung hat schon seit jeher einen besonderen Stellenwert in meinem Leben. Schon als Studentin habe ich für Kleidung mehr Geld ausgegeben als für Food. Vor allem Hoodies haben es mir angetan. Ich liebe diese flauschigen Kapuzensweatshirts, die mir ein Gefühl geben sehnsüchtig erwartet zu werden, sich mit ihren fluffigen Baumwollmaterialien an mich kuscheln und mich warm einhüllen.

Die Farben schwarz und weiss gehen natürlich immer, natürlich darf’s auch bunt sein, mit oder ohne Print. Hauptsache es passt zu mir. Am liebsten shoppe ich diese coolen Oberteile – und vieles mehr 🙈 – in meinem Lieblingsstore für Männer. Wieso? Dort erwartet mich vor allem ein Spitzenverkäufer. Und dann gibt’s hundertprozentig kein *Bling Bling“, kein Femme fatale Fashion oder «Geht’s noch langweiliger?» – Mainstream. OK, einverstanden … an die Liebhaber der Damenabteilung: Jetzt habe ich ein klein wenig übertrieben 😉.

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Sowas von entspannt

Mein Tag hat 24 Stunden. Wie bei allen anderen Menschen auch 😉. Bin ich mal wach und quietschvergnügt auf Achse, dann reicht mein Oktan 98 für eine ganze Armee. Das ist halt mein Naturell. Immer schon. Allerdings verwechseln einige Leute mein quirliges Temperament fälschlicherweise mit: „Unter Strom … Hä?“, „Machst du Kilometer?“ oder „Stress?“. Nee … Ich habe keinen Stress und mache mir auch keinen. Immer schön eins nach dem anderen. An alle Hobby-Seelenklempner da drausssen: Bei mir findet ihr keine psychologische Grossbaustelle.

Fakt ist:  Mein Alltag ist durch getaktet und fremdbestimmt. Ich arbeite als Kontaktlinsenspezialist schliesslich in der Dienstleistungsbranche, habe täglich mit den unterschiedlichsten Charakteren zu tun, mache Extrameilen für deren Anliegen und Wehwehchen.  Das ist nicht immer easy-peasy, kann anstrengend sein und selbst ich freue mich dann auch mal auf den verdienten Feierabend oder eine erholsame Siesta. Vielleicht mache ich mich jetzt unbeliebt … egal: Im Detailhandel gibt es so was wie Ladenöffnungszeiten: Daran kann sich jeder halten!

Foto von Ashim D’Silva auf Unsplash

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Nicht den Mut verlieren

Es ist mucksmäuschenstill, nur ein kleiner Spatz fliegt fröhlich an mir vorbei und pfeift ein «Ja dann viel Glück!». Ich denke mir noch: „Gut, … OK … Vögel gehören hier her, aber ICH als Mensch?“ PUH …

Runterschauen geht nicht. Es ist verdammt hoch. Der Sprungturm wirft einen gigantischen Schatten auf das menschenleere Schwimmbecken. Meine nassen Füsse umklammern den rutschfesten Boden. Bereits die endlos lange Treppe mit den hunderten von Stufen empor zu klettern, war die erste Mutprobe. Höhenangst kenne ich «eigentlich» keine, doch plötzlich pocht mein Herz fest an meinen Brustkorb. Es ist ja nicht nur die Höhe, sondern das eigentliche Vorhaben, die «paar Meter 😉» mit 50 km/h in knapp zwei Sekunden  in die Tiefe zu springen.

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Happy „Tollpatsch“ Day!

„Was hätten Sie denn gerne? Einen Cappuccino oder lieber einen Latte Macchiato? Mit oder ohne Zucker?“ Der junge Mann schaut mich lächelnd an. Nach kurzem Zögern stammle ich: „Wie jetzt? Ist das Ihr Ernst? Ja dann gerne einen Cappuccino ohne Zucker.“ „OK wird erledigt! Und warten Sie doch besser in der Sonne, Sie erfrieren ja sonst!“

Er huscht davon und kommt wenige Minuten später mit vollgepackten Armen zurück. Strahlend drückt er mir einen Pappbecher Kaffee in die Hand. „Ich habe um extra viel Milchschaum gebeten. Geniessen Sie es, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Sonntag.“

Foto von Eternal Seconds auf Unsplash

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Hör auf zu jammern!

JA … ich weiss, es gibt immer irgendwo jemanden, dem es deutlich schlechter geht als mir. Ich bin gesund, satt und munter, habe ein Dach überm Kopf, eine tolle Arbeit. Ich habe also nullkommanull Gründe mich ernsthaft zu beschweren. Und trotzdem: Ab und zu überkommt mich ein mieses Gefühl von Selbstmitleid. Aus heiterem Himmel ein Bull’s Eye mitten ins Cortex-Epizentrum: Mist Corona, OHA … Steuern fällig, Staub wischen, OMG … wie siehst du denn aus, Hallo schlechtes Wetter … alltäglicher Pipifax. In diesen Momenten ist einfach alles furchtbar und ungerecht.

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