Lebensabschnitts-Gefährte

Freude herrscht. Ich habe mir ein neues Auto gekauft. Keinen Gebrauchtwagen, NEIN … Fabrikneu, konfiguriert mit allem Schnickschnack.

Ich betone: Mein neues Fortbewegungsmittel ist weder ein Elektroauto noch ein Hybrid. Es ist mit der Power von 231 Lasagnen ausgestattet und wird liebevoll mit Oktan 98 betankt. Böser Mini 😉.

Nun treffe ich hin und wieder auf Neunmalkluge, die mich ungefragt und mit missionarischem Eifer auf meine aktuelle Ökobilanz aufmerksam machen wollen. Den Seitenhieb in Bezug auf Umwelt oder die «Notwendigkeit heutzutage überhaupt noch ein solches Auto zu besitzen», kontere ich in aller Regelmässigkeit mit dem Totschlag-Argument: «Mein Austin Martin steht in der Garage, aber wenn’s schnell gehen muss, dann nehme ich gerne den Kleinen.“ 🤣 … was natürlich gelogen ist.

Foto von Bruno Kelzer auf Unsplash

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Und täglich grüsst der Vampir

Nennen wir sie mal Energiefresser. Sie rauben dir buchstäblich den allerletzten Nerv und haben in keinster Weise positiven Einfluss auf dein Leben. 

Nach dem Zusammentreffen mit diesen emotionalen Vampiren fühlst du dich ausgelaugt, saft- und kraftlos. Kein Wunder geht’s dir danach schlecht, du bist gereizt, ab und zu fühlst du dich unter Druck gesetzt. Diese Blutsauger jagen überall und JA … in deinem Umfeld hat es todsicher welche. Sie bringen dich total aus dem Gleichgewicht und bestimmen blitzartig dein Gefühlsleben. Du bist in Alarmbereitschaft und Kleinigkeiten bringen dich aus der Ruhe. Dein Tag ist gelaufen. Es ist zum Haare raufen!

Foto von Thomas Kelley auf Unsplash

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„Mach’s mit Stil, Stil oder lass es si“*

«Zum Glück geht dich das nichts an!» Meine Antwort sitzt. Das weibliche Gegenüber glotzt mich mit grossen Augen an und schweigt augenblicklich. OHA, was ist denn da passiert?

Jäger und Sammler

Kleidung hat schon seit jeher einen besonderen Stellenwert in meinem Leben. Schon als Studentin habe ich für Kleidung mehr Geld ausgegeben als für Food. Vor allem Hoodies haben es mir angetan. Ich liebe diese flauschigen Kapuzensweatshirts, die mir ein Gefühl geben sehnsüchtig erwartet zu werden, sich mit ihren fluffigen Baumwollmaterialien an mich kuscheln und mich warm einhüllen.

Die Farben schwarz und weiss gehen natürlich immer, natürlich darf’s auch bunt sein, mit oder ohne Print. Hauptsache es passt zu mir. Am liebsten shoppe ich diese coolen Oberteile – und vieles mehr 🙈 – in meinem Lieblingsstore für Männer. Wieso? Dort erwartet mich vor allem ein Spitzenverkäufer. Und dann gibt’s hundertprozentig kein *Bling Bling“, kein Femme fatale Fashion oder «Geht’s noch langweiliger?» – Mainstream. OK, einverstanden … an die Liebhaber der Damenabteilung: Jetzt habe ich ein klein wenig übertrieben 😉.

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Schönen guten Tag, mein Name ist Kermit

Hier und jetzt die Gutenachtgeschichte meiner Kontaktlinsenträgerin 🥰:

„Es gibt diese liebenswerte Frau Frosch 🦸‍♀️🐸… ich kenne sie seit genau 20 Jahren 🥳🎉🥂🍾🎊…also eigentlich kenne ich sie nicht… ich sehe sie 1x im Jahr… sie verschafft mir Durchblick 👀. Dank ihr sehe ich wieder richtig…vor 20 Jahren hat sie bemerkt, dass es eben nicht nur eine Ausrede ist, dass ich mit der Brille nichts sehe, sondern dass es tatsächlich so ist… dass ich Keratokonus habe…endlich gab es einen Namen dafür! Merci Frau Frosch 🐸🦸‍♀️ 🥰! Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 heisst eigentlich nicht Frau Frosch 🦸‍♀️🐸, Frau Frosch🦸‍♀️🐸 hat aber meinen Mädels 👯 2 überdimensionale Frösche 🐸🐸 geschenkt… Plüschtiere…als hätten wir nicht bereits genug davon gehabt. 🙈 Aber die Mädels 👯haben die 2 über dimensionale Frösche 🐸🐸❤️geliebt…. sie dienten zum Kuscheln, zum aufrecht Sitzen, zum sich verstecken, zum Geschichten hören… diese Frösche 🐸🐸 von Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 waren einfach praktisch, begehrt und ohne Frösche 🐸🐸 von Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 konnten die Mädels nicht einschlafen…danke dafür Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 ….

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Verzetteln

OH wie wunderbar! Du bist wieder hier! Glück gehabt! Vielen Dank für deine Neugierde und Engelsgeduld! Ich W E I S S … schon lange nichts mehr voneinander gehört. Ich war nicht untätig. NEIN NEIN. Meine gesammelten Ideen, hastig hingekritzelt auf unzähligen Notizblättern, stapeln sich inzwischen in schwindelerregende Höhe auf meinem Schreibtisch – like a Prime Tower 😉 -. Die Zettelwirtschaft erinnert mich täglich daran: «Hey schreib mal wieder was. Es wird allerhöchste Zeit!»

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Sowas von entspannt

Mein Tag hat 24 Stunden. Wie bei allen anderen Menschen auch 😉. Bin ich mal wach und quietschvergnügt auf Achse, dann reicht mein Oktan 98 für eine ganze Armee. Das ist halt mein Naturell. Immer schon. Allerdings verwechseln einige Leute mein quirliges Temperament fälschlicherweise mit: „Unter Strom … Hä?“, „Machst du Kilometer?“ oder „Stress?“. Nee … Ich habe keinen Stress und mache mir auch keinen. Immer schön eins nach dem anderen. An alle Hobby-Seelenklempner da drausssen: Bei mir findet ihr keine psychologische Grossbaustelle.

Fakt ist:  Mein Alltag ist durch getaktet und fremdbestimmt. Ich arbeite als Kontaktlinsenspezialist schliesslich in der Dienstleistungsbranche, habe täglich mit den unterschiedlichsten Charakteren zu tun, mache Extrameilen für deren Anliegen und Wehwehchen.  Das ist nicht immer easy-peasy, kann anstrengend sein und selbst ich freue mich dann auch mal auf den verdienten Feierabend oder eine erholsame Siesta. Vielleicht mache ich mich jetzt unbeliebt … egal: Im Detailhandel gibt es so was wie Ladenöffnungszeiten: Daran kann sich jeder halten!

Foto von Ashim D’Silva auf Unsplash

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Erwachsen werde ich morgen

OK – Damit es nun alle wissen: Ich liebe unproduktives herumblödeln. Mein voller Ernst! Im staubtrockenen Alltag hat es für mich immer Zeit für sinnloses Geplänkel. Ich bin stets offen für Frotzeleien, habe ein riesengrosses Herz für Scherzkekse, Witzbolde und bin nebenbei selbst ein klitzekleiner Schelm.

Und wisst ihr warum? Ganz einfach: Ich kann mit Druck überhaupt nicht umgehen. Druck von aussen, von innen, von oben, aus allen Himmelsrichtungen … PUH … Druck ist pures Gift und macht – wenig überraschend – krank. ERGO: Zu viel Druck führt zu rein gar nichts.

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So. Was. Von. Loyal.

„Sag mal, … wann ist für dich der Moment erreicht, wo Loyalität endet?“

Die Sprachnachricht einer lieben Freundin hat meinen Denkapparat in Sekundenfrist aktiviert.

„Ich bin momentan an einem Punkt, an dem meine Grenze schon lange überschritten ist.“ meint sie geknickt. „Ich müsste dafür tatsächlich in den Kalender schauen 😊, um festzustellen, wann sich mein Urvertrauen langsam in Luft aufgelöst hat.“ schmunzelt sie. „Mich würde interessieren, was du dazu meinst.“

Loyalität = Pferde stehlen + durchs Feuer gehen!

Boah … gute Frage! Loyalität bedeutet mir verdammt viel. Genau genommen ist es für mich ein „24/7-Kodex“. Ein Geschenk ohne Ablaufdatum. Es gibt dabei kein eventuell oder vielleicht: Meine Loyalität gibt es entweder ganz oder gar nicht. Und ja richtig: Macht sich die Loyalität aus dem Staub, dann gibt’s für mich kein Zurück. Spätestens dann habe ich es kapiert und lass zukünftig meine Finger davon.

Ich habe es selbst erlebt: Die Hand ausgestreckt und am Ende wurde sie mir abgebissen – bildlich gesprochen natürlich 😉 -.

Foto von Ivan Aleksic auf  Unsplash

Rückendeckung? Fehlanzeige!

HA … Ich hab’s! … Es ist ein Zustand der Ernüchterung und des Alleingelassenwerdens. Die Gewissheit, es wiederholt mit positivem Instinkt, versucht zu haben, … ABER blöderweise Fairplay, Transparenz und Ehrlichkeit auf der Strecke bleiben. Die innere Verbundenheit ergreift die Flucht. BINGO: Beraubt von positiver Energie  geht der Mensch auf Abstand, verhält sich passiver und fühlt sich sowieso total unverstanden.

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Nicht den Mut verlieren

Es ist mucksmäuschenstill, nur ein kleiner Spatz fliegt fröhlich an mir vorbei und pfeift ein «Ja dann viel Glück!». Ich denke mir noch: „Gut, … OK … Vögel gehören hier her, aber ICH als Mensch?“ PUH …

Runterschauen geht nicht. Es ist verdammt hoch. Der Sprungturm wirft einen gigantischen Schatten auf das menschenleere Schwimmbecken. Meine nassen Füsse umklammern den rutschfesten Boden. Bereits die endlos lange Treppe mit den hunderten von Stufen empor zu klettern, war die erste Mutprobe. Höhenangst kenne ich «eigentlich» keine, doch plötzlich pocht mein Herz fest an meinen Brustkorb. Es ist ja nicht nur die Höhe, sondern das eigentliche Vorhaben, die «paar Meter 😉» mit 50 km/h in knapp zwei Sekunden  in die Tiefe zu springen.

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Streicheleinheiten

«Ich habe gerade im Computer nachgesehen und erleichtert festgestellt: Sie haben zum Glück noch nicht ausgecheckt!» Die Rezeptionistin strahlt mich an und meint: «Schön, sehe ich sie noch einmal, bevor sie abreisen. Wann besuchen sie uns wieder?» «Ich checke sofort wieder ein und bleibe einfach hier!“ 😀  Wir prusten beide lachend los. „Sobald ich wieder in der Stadt bin, komme ich selbstverständlich in ihr Hotel zum Übernachten. Ist doch logisch!»

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