Nicht den Mut verlieren

Es ist mucksmäuschenstill, nur ein kleiner Spatz fliegt fröhlich an mir vorbei und pfeift ein «Ja dann viel Glück!». Ich denke mir noch: „Gut, … OK … Vögel gehören hier her, aber ICH als Mensch?“ PUH …

Runterschauen geht nicht. Es ist verdammt hoch. Der Sprungturm wirft einen gigantischen Schatten auf das menschenleere Schwimmbecken. Meine nassen Füsse umklammern den rutschfesten Boden. Bereits die endlos lange Treppe mit den hunderten von Stufen empor zu klettern, war die erste Mutprobe. Höhenangst kenne ich «eigentlich» keine, doch plötzlich pocht mein Herz fest an meinen Brustkorb. Es ist ja nicht nur die Höhe, sondern das eigentliche Vorhaben, die «paar Meter 😉» mit 50 km/h in knapp zwei Sekunden  in die Tiefe zu springen.

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Mehr Mut zum „Nein sagen“!

Das erste «Nein» kommt in der Regel von den Eltern: «Nein pfui, nicht anfassen!». Spätere «Neins» gehören in die Trotzphase und Pubertät, dann ist es eher ein provozierendes «Nein» aus der Kategorie «Mann, sind die doof».

Noch viel später in der Arbeitswelt ist es anstrengend zu allem „Ja und Amen“ zu sagen, denn plötzlich wird die Ressource «Zeit» knapp und schnell wird klar: «Das Alles werde ich nicht gleichzeitig schaffen!»

Ehrlich gesagt: Neinsagen braucht Mut und selbst die vermeintlich ehrlichen Menschen machen das nicht einfach so «mit links». Als überzeugter «Nicht-immer-Ja-Sager» weiss ich nämlich ziemlich genau: ein «Nein» frisst enorm viel Energie. Und: es braucht dafür auch immer die notwendige Tonalität. „Mehr Mut zum „Nein sagen“!“ weiterlesen