Papperlapapp – von wegen l a n g weilig!

Aber jetzt mal ehrlich: Freie Zeit? Her damit! Das Phänomen des Nichtstuns und an die Decke starren, kenne ich schlichtweg nicht. Ich bin das pure Gegenteil eines klassischen Stubenhockers.
Ja richtig: Ich beschäftige mich sehr gerne. Das stimmt 100%ig!
Und ja: ich freue mich natürlich auch …. zwischendurch auf chillige Entspannungsmomente. Es kommt einfach verdammt wenig vor 😉.

So ist es mir ein echtes Rätsel, wie es Menschen gibt, die mit ihrer
F R E I zeit nichts anfangen können. Hobbies? Aktivitäten? Sich etwas Gutes tun? Fehlanzeige! Nun gut!

Ich versuche mich heute einmal als Freizeit-Coach und Ideenbringer für alle schlafmützigen Coach-Potatoes. Mal sehen, ob es mir gelingt einige aus der Reserve zu locken.

Foto von Nojan Namdar auf Unsplash

Szenario # 1: Zu Hause ist es doch am Schönsten

Selbst der strahlende Sonnenschein lockt Dich nicht vor die Tür, Deine Lebensgeister sind auf Urlaub, Du hast nullkommanull Energie und Deine Pyjamahose ist bereits angewachsen. Ja dann! Auf geht’s!

Tohuwabohu

Ich bin eine wahre Aufräumbestie. Das beherrsche ich aus dem Effeff. Schränke, Regale, Dachboden, Garage, Keller – ganz egal. Viele unnütze Dinge brauchen ein neues Zuhause. Einige schreien: Repariere mich, lies mich und verwende mich mal wieder! Ja? Gut – dann fang sofort damit an und verabschiede Dich gleich von diesen Dingen. Warum nicht verschenken oder verkaufen? Logisch das eine oder andere bleibt, einige energieraubende Dinge wandern aber in den Müll oder zum Entsorgungshof.

Übrigens: Langjährige Kontaktlinsenträger haben häufig ein Sammelsurium an «Den-kann-ich-noch-einmal-gebrauchen» Behältern, Beautycases, blinden Spiegeln und ach so unappetitlichen Stöpseln – PUH: weg damit! Dies gilt auch für abgelaufene Pflegemittel!

Tabula rasa

Erstes Aufatmen – die Fenster sind blitzeblank geputzt, im Schrank hängt nur noch so viel, wie auf die Kleiderstange passt, die Küche hat einen neuen Anstrich (WOW!) und der Dachboden ist wieder ohne Hindernislauf begehbar? Prima! Beide Daumen nach oben!

Stopp! Spontan fallen mir noch weitere unterhaltsame Aktivitäten ein, um den Energiesparmodus in den heimischen vier Wänden hochzufahren. Wie wär’s mit:

  • Jonglieren lernen
  • Malen, Zeichnen oder Kalligraphie?
  • Tanzschritte üben – das ist definitiv nichts für mich 😊
  • Fotos sortieren
  • Alte Emails löschen und Desktop aufräumen
  • Neue Playlist erstellen
  • Workout at home
  • Stadt-Land-Fluss spielen
  • Lustige You Tube-Videos schauen
  • Gemeinsam einen Kuchen backen
  • Im Kinderzimmer eine Höhle bauen – I love it!

Szenario # 2: Kommst Du mit nach draussen?

Du bist schlichtweg unfreiwillig zum Nichtstun verdammt und musst unbedingt den Akku aufladen? Und das am liebsten an der frischen Luft? Mit Bewegung in eine gute Stimmung bringen? Sehr gut! Was haltet Ihr davon:

  • Stadtteil erkunden
  • Fotografieren gehen
  • Mit Freunden kicken gehen*
  • Vita-Parcours testen*
  • Spazieren gehen*
  • Garten auf Vordermann bringen
  • In den Zoo gehen*
  • Sport geht (bei mir) immer

* leider in Zeiten von Corona nicht möglich

Foto von  meredith hunter auf Unsplash

Szenario #3: Wenn Alles nicht mehr hilft

Ist Dir jetzt immer noch langweilig? OK. Bucket-List geschrieben? Ja? OK. Schon mal selber Eis hergestellt? Nein? Lohnt sich! Zur Abwechslung mal Haare färben oder selbst schneiden? Bitte keine übereilten Aktionen 😉!

GÄHN … nach so viel schweisstreibender Arbeit brauchts jetzt erst mal ein Powernap! So schaut’s aus!