Als ich Kind war, hiess mein soziales Netzwerk Draussen!

Ich hatte eine tolle Kindheit – vor allem auch deshalb weil mein Bruder und ich mehrheitlich draussen waren. Egal ob im Sommer oder im Winter. Für uns hat das keine Rolle gespielt. Im Wald Räuber und Gendarm spielen, ein Baumhaus bauen, im See baden oder einfach zusammen Fussball spielen. Meine Mutter brauchte immer eine Engelsgeduld, um uns nach Drinnen zu bekommen. Hunger hilft 😉

Verkehrte Welt – verändertes Seh- und Freizeitverhalten
Heute ist dies leider umgekehrt. Zumindest wenn man das Umfeld beobachtet und Studien zu diesem Thema liest. Nachweislich kommt es nämlich heutzutage zu einem sogenannten Tageslichtmangel.

In Wirklichkeit sind heute weltweit etwa 30% der Menschen kurzsichtig und leider auch immer häufiger Kinder.

Foto von Robert Collins auf Unsplash

Fakt ist: Kinder und Jugendliche verbringen aktuell immer mehr Freizeit drinnen am Computer statt draussen. Ständiges und langandauerndes Sehen in die Nähe ohne Unterbruch, fördert nicht nur bei Kindern und Jugendlichen die Kurzsichtigkeit. Auch bei einem geringen Anteil junger Menschen – bis zum 25. Lebensjahr – kann sich eine Myopie erst später entwickeln.

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Andere Länder, andere Sitten…

Vorige Woche wurde mir ein Bild aus einem österreichischen Magazin zugespielt. Das Foto der Woche mit dem Titel „Die Schranke gegen Kurzsichtigkeit“ zeigt die drastischen Erziehungsmethoden im Kampf gegen die Myopie. In den Schulen in Wuhan, einer chinesischen Millionenmetropole, werden an den Tischen Stahlschranken montiert, damit die Kinder beim Lesen und Schreiben einen „gesunden“ Abstand zum Leseobjekt einhalten. Schranke gegen Kurzsichtigkeit

Foto: Reuters