Schönen guten Tag, mein Name ist Kermit

Hier und jetzt die Gutenachtgeschichte meiner Kontaktlinsenträgerin 🥰:

„Es gibt diese liebenswerte Frau Frosch 🦸‍♀️🐸… ich kenne sie seit genau 20 Jahren 🥳🎉🥂🍾🎊…also eigentlich kenne ich sie nicht… ich sehe sie 1x im Jahr… sie verschafft mir Durchblick 👀. Dank ihr sehe ich wieder richtig…vor 20 Jahren hat sie bemerkt, dass es eben nicht nur eine Ausrede ist, dass ich mit der Brille nichts sehe, sondern dass es tatsächlich so ist… dass ich Keratokonus habe…endlich gab es einen Namen dafür! Merci Frau Frosch 🐸🦸‍♀️ 🥰! Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 heisst eigentlich nicht Frau Frosch 🦸‍♀️🐸, Frau Frosch🦸‍♀️🐸 hat aber meinen Mädels 👯 2 überdimensionale Frösche 🐸🐸 geschenkt… Plüschtiere…als hätten wir nicht bereits genug davon gehabt. 🙈 Aber die Mädels 👯haben die 2 über dimensionale Frösche 🐸🐸❤️geliebt…. sie dienten zum Kuscheln, zum aufrecht Sitzen, zum sich verstecken, zum Geschichten hören… diese Frösche 🐸🐸 von Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 waren einfach praktisch, begehrt und ohne Frösche 🐸🐸 von Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 konnten die Mädels nicht einschlafen…danke dafür Frau Frosch 🦸‍♀️🐸 ….

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Was ist eigentlich Crosslinking?

Immer mal wieder werde ich von Kontaktlinsenträgern – vor allem Betroffene mit Keratoconus* – auf „Crosslinking“ angesprochen. Was ist das genau? Ist das eine geeignete Therapieform für mich? Und wie funktioniert diese Behandlungsform?

Beim Crosslinking handelt es sich um eine sogenannte „Kollagenvernetzung der Hornhaut“. Man spricht auch von einer „Quervernetzung der Hornhaut“. Dabei soll die biomechanische Festigkeit des Hornhautgewebes durch die Kombination von Riboflavin (Vitamin B2) und UV-Strahlung verstärkt werden. Diese Methode der Gewebsverstärkung wird bereits seit einigen Jahren in der Orthopädie, bei Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen und in der Herzchirurgie angewandt. Speziell bei Keratoconus ist neben einer Keratoplastik, welche beim fortgeschrittenen Konus angewandt wird, das Crosslinking die einzige Therapieform. Die Verfestigung des Hornhautgewebes kann zu einer Verlangsamung der Hornhautveränderung führen.

 

 

 

 

 

 

 

Graphik: Elisabeth Muckenhirn

Was kann nach dem Crosslinking passieren?

  • rote Augen
  • Fremdkörpergefühl (Kratzen, Beissen, Brennen)
  • verschwommenes Sehen
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • erhöhtes Entzündungsrisiko
  • reduzierte Kontrastempfindlichkeit
  • Trübungen

Wichtig: Das Crosslinking soll nur dann angewandt werden, wenn sich der Keratoconus über einen längeren Zeitraum in einem progressiven Stadium befindet. Östrogen vermindert die Anzahl der Quervernetzungen, das Gewebe wird weicher, deshalb dürfen schwangere Frauen nicht mit Crosslinking behandelt werden. Prinzipiell ist nicht nur die Hornhautdicke (mindestens 400ym), sondern auch die Hornhautfestigkeit für den Eingriff entscheidend. Sollten beide Augen betroffen sein, sollte in jedem Fall zuerst nur eine Hornhaut mit Crosslinking behandelt werden, da die Betroffenen häufig auf Kontaktlinsen angewiesen sind. Dies bedeutet, es sollte solange mit der zweiten Behandlung abgewartet werden, bis wieder eine Kontaktlinse auf dem zuerst behandelten Auge aufgesetzt werden kann.

Fazit: Durch Crosslinking kann ein Keratoconus nicht geheilt werden, aber das Fortschreiten kann verlangsamt oder gestoppt werden. Sehr wahrscheinlich muss die Behandlung wiederholt werden. Das Sehvermögen kann stabilisiert werden. Allerdings gibt es auch Fälle, bei denen das Sehen schwankend bleibt. Es ist weiterhin notwendig, die optimale Sehschärfe mit einer Brille oder Kontaktlinse zu korrigieren.

*Keratoconus: Der Keratoconus ist eine meist beidseits vorkommende und progressive Hornhautveränderung. Typischerweise kommt es zu einer Verdünnung bestimmter Hornhautbereiche, die aufgrund des normalen Augeninnendrucks nach vorne gewölbt werden. Dies geht zunächst nur auf einem Auge mit einer schnellen Myopisierung (Kurzsichtigkeit), einem zunehmenden Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und einer sinkenden Sehschärfe einher.

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