Sowas von entspannt

Mein Tag hat 24 Stunden. Wie bei allen anderen Menschen auch 😉. Bin ich mal wach und quietschvergnügt auf Achse, dann reicht mein Oktan 98 für eine ganze Armee. Das ist halt mein Naturell. Immer schon. Allerdings verwechseln einige Leute mein quirliges Temperament fälschlicherweise mit: „Unter Strom … Hä?“, „Machst du Kilometer?“ oder „Stress?“. Nee … Ich habe keinen Stress und mache mir auch keinen. Immer schön eins nach dem anderen. An alle Hobby-Seelenklempner da drausssen: Bei mir findet ihr keine psychologische Grossbaustelle.

Fakt ist:  Mein Alltag ist durch getaktet und fremdbestimmt. Ich arbeite als Kontaktlinsenspezialist schliesslich in der Dienstleistungsbranche, habe täglich mit den unterschiedlichsten Charakteren zu tun, mache Extrameilen für deren Anliegen und Wehwehchen.  Das ist nicht immer easy-peasy, kann anstrengend sein und selbst ich freue mich dann auch mal auf den verdienten Feierabend oder eine erholsame Siesta. Vielleicht mache ich mich jetzt unbeliebt … egal: Im Detailhandel gibt es so was wie Ladenöffnungszeiten: Daran kann sich jeder halten!

Foto von Ashim D’Silva auf Unsplash

Immer mit der inneren Ruhe

Klar: Es braucht ein cleveres Zeitmanagement. Dies habe ich mir über die vielen Jahre angeeignet. Es sorgt dafür, nicht den Überblick zu verlieren. Druck macht mich total wuschig – das wisst ihr ja bereits 😉 – . Deshalb teile ich meine Aufgaben sozusagen in Salamischeiben auf, so kann ich meine Tagesziele leicht verdaulich aufdröseln. Das war nicht immer so. Auch ich musste lernen „Nein“ zu sagen und Prioritäten zu setzen. Also: Monotasking statt Multitasking. Logisch: Nach einem „hurliburli“ Tag mit vielen Gesprächen und Hirnschmalz bin ich „fix und foxi“ und brauche einfach mal meine Ruhe. Mein Akku lechzt dann nach einer Steckdose. Oder nach einem Cappuccino 😜.

Zeitdiebe in die Flucht schlagen

Die allerwichtigste Erkenntnis war für mich aber: Ich habe Zeitdiebe und energiefressende Tyrannen aus meinem Umfeld verbannt. Mein Credo: Ich nehme mir meine wertvolle Freizeit nur noch für alles, was mir wirklich wichtig ist und mir am Herzen liegt. Sehr gut möglich, dass ich dann auch mal sehr gerne alleine bin. So oder so:  Das ist echte Qualitytime.

Also: Einatmen – Ausatmen – OMMMM – So schaut’s aus!