Du bist ja putzig!

«YEP! Und diesen Kontaktlinsenbehälter schmeissen wir besser gleich weg!» Mit einem unmissverständlichen Gesichtsausdruck like Columbo schaue ich meiner Kundin fest in die Augen. Mit Schutzmaske geht das – in Zeiten von Corona – besonders gut 😉. Sie schaut mich ungläubig an, spürt meine Entschlossenheit und weiss genau:  Jetzt geht’s’ dem etwa zehn Jahre alten Behälter an den Kragen.

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Ich mach‘ mir meine kleine Welt. Gerade jetzt!

Wir ahnen es: Vieles wird anders. Es bleibt erst einmal ein Rätsel, was nach Corona kommt. Die ersten Szenarien, Prognosen und Vorhersagen sind bereits gemacht. Zukunftsorakel hin oder her – Jeder von uns bastelt an seinen eigenen Wünschen, Träumen und Möglichkeiten.

Fakt ist: Corona hat unsere Vorstellung vom Glücklichsein entscheidend geprägt und ganz bestimmt auch verändert.

So oder so: Pläne schmieden, Neues entdecken, Träume leben und Unbekanntes auszuprobieren ist und bleibt wie der geheimnisvolle Zaubertrank des Druiden Miraculix.

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T wie Toilettenpapier – Corona von A bis Z – Mein persönliches Tagebuch

A wie Apfelkuchen.
Und zwar besonders den Kuchen von einem wunderbaren Café in meiner Nachbarschaft. Und jetzt das! Auf unbestimmte Zeit auf diesen Apfelkuchen verzichten? Sicher nicht! Unser lokales Gewerbe ist einfach unschlagbar. Ein Kuchen-Lieferdienst wurde lanciert und nun bekomme ich wöchentlich meinen Kuchen ins Haus geliefert. Das sind Glücksmomente!

B wie Bleiben Sie gesund.
Steht mittlerweile überall am Textende. Es gibt neuerdings schon Abkürzungen like MfG. Also hier für Alle, die es ungern ausschreiben möchten:
BSg = Bleiben Sie gesund /  Bg = Bleib gesund

C wie Cocooning.
Sich einmummeln in den eigenen vier Wänden. Diesen Trend gibt’s ja schon lange – in Zeiten von Corona passt das ja wunderbar: „Corooning“ ist meine neue Wortkreation 🤨

D wie Dosen.
Tja:  Pelati in Dosen! Das war ein Orientierungslauf von Supermarkt A nach Supermarkt B. Im Supermarkt D oder H lag ich dann bäuchlings am Boden vor einem anscheinend leeren Gestell. Mein Arm verschwand in der Tiefe des Regals und tatsächlich war da noch … die allerletzte Konserve. Fühlte sich an wie eine Trophäe.

E wie Entrümpeln.
YES! Endlich Zeit zum Entsorgen und Ausmisten!

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Papperlapapp – von wegen l a n g weilig!

Aber jetzt mal ehrlich: Freie Zeit? Her damit! Das Phänomen des Nichtstuns und an die Decke starren, kenne ich schlichtweg nicht. Ich bin das pure Gegenteil eines klassischen Stubenhockers.
Ja richtig: Ich beschäftige mich sehr gerne. Das stimmt 100%ig!
Und ja: ich freue mich natürlich auch …. zwischendurch auf chillige Entspannungsmomente. Es kommt einfach verdammt wenig vor 😉.

So ist es mir ein echtes Rätsel, wie es Menschen gibt, die mit ihrer
F R E I zeit nichts anfangen können. Hobbies? Aktivitäten? Sich etwas Gutes tun? Fehlanzeige! Nun gut!

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Weckruf an Alle! Unterstützt bitte den Einzelhandel!

COVID-19. Verdammt schwierige Zeiten – keine Frage – und für jeden von uns eine total befremdliche Situation.

Die einen dürfen noch weiter arbeiten. Dafür gilt auch unser grösster Dank und Respekt. Was wären wir ohne Pflegepersonal, die Frau an der Supermarktkasse, die Müllabfuhr, den Zugfahrer, den Postangestellten, den Handwerker. Ihr wisst ja, was ich meine.

Mein Herz schlägt in diesen Tagen vor allem für den inhabergeführten Einzelhandel. Für all diejenigen, welche ihre Geschäfte von heute auf morgen schliessen mussten. Die Hiobsbotschaft traf sie Alle mitten ins Herz. Überall Schockstarre und immer die gleiche berechtigte Frage: „Wie geht’s jetzt weiter?“

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Schneller, höher, weiter!

«Geht da nicht noch was?» Der Optikerkollege drängt mich zu einer Antwort. Oder besser gesagt: Er wünscht jetzt und sofort einen lösungsorientierten Ansatz von mir. Ich überlege kurz und kontere: «Tja. Die Frage lautet doch: Nervt es den Kontaktlinsenträger oder ist es in Wahrheit IHR Problem?»

Zunächst ist es einen klitzekleinen Moment still am anderen Ende des Telefons. «OK, ehrlich gesagt, es stört NUR mich.» AHA. Alles klar!

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Vor Ideen sprudeln!

Plötzlich zischt und kribbelt es. In meinem Mund kommt es zu einer Geschmacksexplosion. WOW! MHMM lecker. Wie früher. Sicher kennt Ihr alle noch die berühmt berüchtigte «Tiki-Brause»? Ich hab’s mal wieder ausprobiert und es schmeckt mir tatsächlich immer noch.

Dieses Gefühl von Kribbeln, Sprudeln und Überschäumen kenne ich sehr gut. Es fühlt sich verdammt gut an. Vor allem bei Geistesblitzen und Ideen, die aus dem Nichts plötzlich vom guten Bauchgefühl in mein Bewusstsein und dann den Weg in mein limbisches Gehirnareal finden. Dann weiss ich genau: das ist eine gute Idee, ein brillanter Gedanke, ein echter Schatz. Irgendwie finde ich das total magisch.

Ein guter Buddy von mir ist das Sinnbild eines genialen kreativen «Mister Q». Er ist eine Ideenfabrik und eine wahre Wundertüte! Für mich der Inbegriff an erneuerbarer Energie 😊. „Vor Ideen sprudeln!“ weiterlesen

Mit Ecken und Kanten

1000 PS – V8 – von 0 auf 100 in 2.5 Sekunden – 340 Stundenkilometer schnell.

WOW!

Frage: Was oder wer 😉 ist das? Genau: ein «Ferrari SF 90 Stradale»

Stimmt: Ich bin ein klammheimlicher Autofan, nebenbei interessiere ich mich aber auch für starke Marken. Ich bin schlichtweg neugierig und fasziniert, was diese erfolgreichen Marken so ausmacht. Und: Was wir von ihnen lernen können. Achtung: Ferrari ist DIE stärkste Marke der Welt! Vor McDonald’s, Coca-Cola und Rolex. Man staune. Und nun frage ich mich natürlich, worin liegt das Geheimnis dieses italienischen Männertraums.

Foto von Marc Kleen auf Unsplash

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