Hallo Lieblingskunde! Danke, dass es Dich gibt.

Hand aufs Herz: es gibt ihn, den Lieblingskunden! Ganz egal, ob männlich oder weiblich. Egal welche Hautfarbe oder welches Alter! Irgendwie macht es einfach „Klick“ und ich weiss genau: es ist die gleiche Wellenlänge.

Ich weiss ziemlich schnell, wer gute Chancen hat mein Lieblingskunde zu werden: diese Menschen sind offen für Neues – auch für meine Ideen 🙂  – sie lassen sich einfach auf mich ein und sagen mir auch ganz offen, wann oder was ihnen nicht passt. Ich kann mich konstruktiv mit ihnen austauschen, sie interessieren sich für mich und ich für sie. Wertschätzung und Respekt, offene Ohren für ihre Belange und die richtige Portion Aufmerksamkeit  sind der Schlüssel für eine loyale Kundenbeziehung.

Selbstverständlich rede ich auch immer ehrlich und transparent über Preise. Hier spreche ich Klartext: meine Dienstleitung ist ihren Preis wert, darüber sind wir uns beide einig. Meine Lieblingskunden sind fair, feilschen nicht mit mir und bezahlen ihre Rechnungen pünktlich. Offen gesagt: für meine Lieblingskunden bleibe ich auch einmal länger und lasse andere Dinge einfach stehen. Ich freue mich schlichtweg, wenn ich sie sehe und bedauere es, wenn sie wieder gehen.

So schön: ab und zu schenkt uns der Alltag einen Lieblingsmenschen, der nicht nur unsere Hand nimmt, sondern auch unser Herz berührt.

Sitzen ist das neue Rauchen – digitaler Stress für uns Menschen

Wir wissen es bereits: unsere Augen taugen nicht für den permanenten Blick auf einen Bildschirm. Die Fachwelt spricht bereits von besonderen Krankheitsbildern, deren Ursache auf die zunehmende Digitalisierung des Menschen bei Arbeit und Freizeit zurück zu führen sind. Die Folgen sind nicht nur trockene, müde oder gar entzündete Augen. Unser gesamter Körper nimmt eine „undynamische“ Haltung ein, was heisst: ständiges Sitzen ist gleichbedeutend wie geringe muskuläre Beanspruchung. Fakt ist: der digitale Fortschritt ist ein echter Bewegungskiller. Schildkrötenhals, Mausarm, Smartphonenacken oder – daumen sind die Folgen. Noch nie gehört? Dies alles sind Muskel- und Skeletterkrankungen bis hin zu Durchblutungstörungen.

Dummerweise wirkt sich der digitale Stress auch auf unsere Psyche aus. Mit der hohen und schnellen Informationsflut, dem Gedanken immer erreichbar sein zu wollen, steigt der innere Druck an. Burn-Out, Panikattaken, Depression, Fehlernährung und erhöhter Alkohol – und Drogenkonsum sind die Folgen.

Was können wir dagegen tun?

  • 20-20-20 Regel: alle 20 Minuten für 20 Sekunden 20 Meter in die Ferne schauen
  • Blinzeln: nur bei einem kompletten Lidschlag wird die Tränenflüssigkeit über die Augenoberfläche ganzflächig verteilt
  • Viel Flüssigkeit hilft auch bei trockenen Augen
  • Frische Luft tanken und Pausen draussen verbringen
  • Abstand halten: 30 -40cm Leseabstand zum Smartphone einhalten
  • Aufstehen und herumlaufen sowie tägliche Dehnübungen am Arbeitsplatz durchführen
  • digitale Pausen einlegen
  • mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen Smartphone etc. zur Seite legen (Muntermacher Blaulicht)
  • Sport treiben und für Bewegung sorgen

Schwungvoll in die abendliche Nachkontrolle

Kürzlich abends – der letzte Termin in der Agenda – die alljährliche Kontrolle einer langjährigen Kundin. In unserem kurzen Vorgespräch bat sie mich neben dem üblichen Routine-Check noch eine Messung der aktuellen Brillenwerte durchzuführen.

Schon während der Kontrolle des vorderen Augenabschnitts bemerkte ich ihre Müdigkeit. Ihr fielen im wahrsten Sinne des Wortes die Augen zu. Im Innern dachte ich mir schon, das wird schwierig werden. Für eine genaue Brillenmessung braucht es erfahrungsgemäss die volle Aufmerksamkeit des Kunden. Aber wenn jemand fast einschläft?

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Sport + Kontaktlinsen = unschlagbares Team!

Kürzlich habe ich über eine Kontaktlinsenträgerin von einem neuen Sportangebot erfahren. Sie ginge auf eine „Crosswander“-Tour und überlege sich die Linsen zu Hause zu lassen.

Ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal was „Crosswandern“ ist.
Auch noch nie gehört? Macht nichts. „Crosswandern“ ist offenbar etwas Brandneues.

Als ich es meinen Schweizer Freunden erzählt habe – und Ihr könnt mir glauben: ich habe eine Menge  Eidgenossen als Freunde ❤ – sie haben sich ins Fäustchen gelacht. „Was soll das denn sein, das machen wir ja schon Jahrzehnte, nein was sage ich denn, Jahrhunderte….!“  😉

Also:

  • es ist nichts für Warmduscher – ich höre meine Schweizer kichern
  • es ist mega anstrengend – ich höre meine Schweizer lachen
  • man „geht“ durch Wald und Wiesen, über Stock und Stein – meine Schweizer winken ab, „Kennen wir schon lange“
  • man wandert lange Etappen bis zu insgesamt 1.800 Höhenmetern – „1800m? Ist das Dein Ernst?“
  • teilweise extrem den Berg hinauf – „Bei uns geht’s immer bergauf!“
  • querfeldein über umgestürzte Bäume, durch hohes Gras – „Buh gefährlich“
  • über Felsen und Geröll und durch Bachläufe – „Wahnsinn …“

Ihr seht, meine Schweizer Freunde hatten dafür nur ein müdes Lächeln übrig.

Jetzt aber zurück zu meiner Kundin und ihrer Frage. Natürlich kann – nein: sie muss ihre Kontaktlinsen tragen. Gerade im Sport macht es total Sinn Kontaktlinsen zu tragen. Beim Schwitzen rutscht keine Brille von der Nase, jederzeit eine Sonnenbrille oder Schwimmbrille auf- und absetzen. Helm notwendig? Keine Frage: mit Linsen total easy!

Egal, welche sportliche Herausforderung wartet: Kontaktlinsen –  meine genialen Sehhelfer begleiten mich schon ein halbes Leben lang! Nicht nur im ganz normalen Alltag, sondern bei allen sportlichen Aktivitäten – natürlich mit meinen Schweizer Sportskollegen 🙂

Sharing Economy als Trend – auch bei Kontaktlinsen?

Wir teilen offenbar immer mehr: Fahrräder, Autos, Wohnungen, Sofas… Das Teilen – als hipper Begriff unter „Sharing“ bekannt – liegt voll im Trend. Die meisten Menschen – vor allem zwischen 16 und 24 Jahren – finden das Teilen aus zwei Gründen besonders sinnvoll: zum einen ist es preisgünstig und zum anderen gut für die Umwelt.

Aber ist es tatsächlich solidarisch und machen die Menschen dies aus reiner Nächstenliebe? Wohl kaum! Auf dem Wohnungsmarkt in Berlin ist der Sharing-Boom längst zum Problem geworden. Viele Zweitwohnungsbesitzer vermieten ihre Wohnungen viel lieber an Touristen als an die Einheimischen.

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Was Altersichtigkeit? Ich doch nicht!

Vor noch nicht allzu langer Zeit hat sich ein guter Freund von mir etwas zu stark aus dem Fenster gelehnt 🙂 ! Er hatte sich nämlich lauthals über seine Kollegen lustig gemacht, die nun neuerdings eine Lesebrille bräuchten und immer wieder betont, wie gut er sehen würde. So quasi: das kann mir doch nicht passieren!

Jetzt, etwa ein knappes Jahr später, kommt dieser besagte Freund zu mir und flüstert mir ins Ohr: „Du sag mal, das Sehen in der Nähe ist echt anstrengend, oft verschwimmen mir abends und bei schlechtem Licht die Buchstaben vor den Augen. Das ist echt mühsam! Kann man da was machen?“

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Hauptsache „Muckis“!

Heute geht es mir einmal mehr um die Faszination Mensch! Ich weiss, normalerweise geht es hier auf unserem Blog mehrheitlich um unsere Augen, aber heute mache ich mal eine Ausnahme. Unsere Muskeln ermöglichen uns das tägliche Leben zu meistern und viele Muskeln haben erstaunliche Fähigkeiten! Ich habe Euch einen kleinen Überblick zusammengestellt:

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten …

Liebe Hecht-Community diese Woche hat mir eine Kundin eine tolle Frage gestellt:

„Ich habe ja stabile Kontaktlinsen, aber gibt es auch labile Linsen?“

So lustig 🙂 🙂 🙂  ! Wir mussten beide lauthals lachen … Sie bemerkte den kleinen Versprecher sofort 😉 !!!

P.S. Im Volksmund wird die stabile Kontaktlinse häufig auch harte Kontaktlinse genannt. Weitere Bezeichnungen sind: halbharte oder feste Kontaktlinse! Wenn Ihr mehr über diesen Kontaktlinsentyp erfahren möchtet, dann könnt Ihr hier weiterlesen!

Unser Auge ist für ewig – unsere Leber nicht!

Wisst Ihr, dass sich die meisten Gewebe im menschlichen Körper regelmässig erneuern?

Also egal wie alt wir sind und wie wir uns fühlen 🙂 , das Meiste an unserem Körper ist tatsächlich rund zehn Jahre jünger! Unsere Leber wird alle bis zwei Jahre erneuert, die roten Blutkörperchen sind gerade 120 Tage alt und unsere Haut regeneriert  innert nicht einmal zwei Wochen. Dabei werden „alte“ beschädigte Zellen entsorgt und Neues entsteht. Das gesamte menschliche Skelett wird alle zehn Jahre komplett ersetzt. Die Zellen der Darmschleimhaut werden rund eine Woche alt, die Zellen unserer Augenlinsen dagegen bleiben das ganze Leben. Es gibt weitere Ausnahmen: die Nervenzellen der Grosshirnrinde, welche unser bewusstes Handeln und Verhalten steuert oder auch die Zellen im Herzmuskel, diese Zelltypen müssen ein ganzes Leben halten und werden nach unserer Geburt nicht mehr erneuert.

Ein schwedisches Forscherteam um den Stammzellbiologen Jonas Frisén hat eine Methode entwickelt, mit der sich das Alter sämtlicher Gewebe im menschlichen Körper bestimmen lässt. Seine interessanten Studien könnt Ihr auf der Website des Stockholmer „Karolinska Institutet“ nachlesen!