Kontaktlinsen richtig angepasst!

Eine gute Bekannte sprach mich gestern auf meine Tätigkeit als Kontaktlinsenanpasserin an. Sie trage seit sehr vielen Jahren eine Brille. Beim Fitness sei dies aber jedes Mal mühsam, da die Brille ständig von der Nase rutscht. Im Winter beschlagen die Brillengläser nun wieder beim Wechsel vom kalten Draussen ins warme Drinnen, das störe sie vor allem beim Skifahren. Aber ob es denn so sei, dass sie sich einfach die Brillenkorrektur als Basis für die Bestellung von Austauschlinsen im Internet besorgen könne?

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Geschwollene Augenlider: Auch das noch!

Auch schon morgens aufgestanden und beim Blick in den Spiegel festgestellt: „Ich habe schon besser ausgesehen!“ Eine kurze Nacht oder einfach nur schlecht geschlafen?

Die Haut der Augenpartie ist sehr dünn und auch sehr empfindlich. Während der Nacht schleust sich die Flüssigkeit ins Gewebe hinein und die Augenpartie schwillt auf.

Hier einige Tipps zur sofortigen Abhilfe:

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Heureka! Jetzt hab ich’s!

Unser Team von der Hecht-Anpass-Beratung ist ein echter Glücksfall und ein ganz wichtiger Baustein für die erfolgreiche Anwendung unserer individuellen Produkte. Ina Werth, Augenoptikmeisterin, ist seit 10 Jahren die verantwortliche Teamleiterin dieses Bereichs.

Was verstehst Du unter der Anpass-Beratung?

Für uns ist es der fachliche Austausch rund um die Kontaktlinse, von Anpasser zu Anpasser, vom Einsteiger bis zum Profi. Wir sehen uns als Berater, welche dem Anpasser Hilfsmittel und Hintergrundwissen an die Hand geben, um selbstständig ans Ziel zu kommen. Neben der täglichen Unterstützung am Telefon, bieten wir Seminare und Anwendungsbeispiele mit  der neusten Gerätetechnik an, um fachliche Themen zu vertiefen.

Wie viel Telefongespräche nehmt Ihr durchschnittlich pro Tag in der Anpass-Beratung an?

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Warum Nachkontrollen so wichtig sind!

Letzte Woche im Kontaktlinseninstitut: Ein Kunde mit formstabilen Kontaktlinsen, seit 5 Jahren nicht mehr zur Nachkontrolle erschienen. Bei der Frage, ob seine Sicht gefühlsmässig noch gut sei, antwortete er: „Es könnte besser sein.“ In der Untersuchung der Kontaktlinsen auf dem Auge, sah ich sofort, warum das Sehen besser klappen könnte. Die Benetzung der Linsen war schlecht, da die Linsenoberfläche massive Ablagerungen hatte. Ein Fall für unser Labor? Denkste, die Ablagerungen waren ziemlich hartnäckig und selbst mit einem Intensivreiniger nicht mehr zu entfernen. Unglücklicherweise hatte sich auch die innen liegende Oberlidbindehaut entzündet. Eine Folge der verunreinigten Oberfläche der Linse, die stetig die Oberlidbindehaut berührt und dann entsprechend allergisch reagiert. Diese Entzündung wird sich zwar mit den entsprechenden Massnahmen wieder regenerieren, dieser Heilungsprozess braucht aber eine Weile.

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Gewinnerbild!

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Wir sind mächtig stolz:

Unsere Mitarbeiterin Jutta Friedrich hat beim Bilderwettbewerb der VDCO mitgemacht und glatt gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

„Kuriosität im Spaltlampenbefund: Im Bogen angewachsener Baumwollfaden“

 

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Schon einmal gesehen?

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Alle Kontaktlinsenspezialisten aufgepasst! In der Anpasspraxis gibt es auch Befunde, die nicht so einfach zu erklären sind. Ich habe bei dem vorliegenden Fall Herrn Prof. Dr. Rainer Sundmacher befragt. Als Ferndiagnose vermutet er eine Endothelerkrankung, eine sogenannte Endotheliitis, die bereits abgeheilt ist. Diese Veränderung hat bei normalen Augeninnendruck, ohne vorhandenen Glaukomschaden und ohne relevante Topographieveränderung keine Bedeutung. Sollten diese „Narben“ nur einseitig vorkommen, könnte ein Hornhaut-Endothel-Mikroskop Aufschluss über das zentrale Endothel in Form und Dichte geben. Ist die Dichte auf der betroffenen Seite geringer als auf dem Partnerauge, dann spricht dies für eine bereits abgeheilte Endotheliitis. Diese kann nur dann funktionell Folgen haben, wenn die Hornhaut traumatisch belastet wird. Die Endothelreserve ist auf dem betroffenen Auge vermindert.

Auftakt: Mein erster Blogbeitrag!

Elisabeth_BuchIch bin stolz! Heute schreibe ich nicht nur meinen ersten Blogbeitrag, nein, gestern habe ich mein allererstes Buch selbst gebunden! In einem Crashkurs wurde uns beigebracht wie man früher Bücher mit einer sogenannten Heftlade gebunden hat. Ein wunderbares Handwerk: tolles Material (aus echtem Büttenpapier von der Hahnemühle), Präzision und viel Liebe zum Detail.  Es hat mir auf alle Fälle viel Spass gemacht und ich würde jedem einmal empfehlen einen solchen Kurs zu besuchen.

Trotzdem werde ich mein Büchlein an einen lieben Menschen weiter verschenken und meine Tagebucheinträge zukünftig in unserem Hechtblog schreiben. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung. Ich möchte Euch einen Blick in unsere Firma gewähren, viele kleine und grosse Geschichten in und um uns herum erzählen. Sollte es Euch gefallen, dann lasst es mich wissen. Ich freue mich über jeden Kommentar, aber Lob finde ich natürlich besonders schön.