Mehr Mut zum „Nein sagen“!

Das erste «Nein» kommt in der Regel von den Eltern: «Nein pfui, nicht anfassen!». Spätere «Neins» gehören in die Trotzphase und Pubertät, dann ist es eher ein provozierendes «Nein» aus der Kategorie «Mann, sind die doof».

Noch viel später in der Arbeitswelt ist es anstrengend zu allem „Ja und Amen“ zu sagen, denn plötzlich wird die Ressource «Zeit» knapp und schnell wird klar: «Das Alles werde ich nicht gleichzeitig schaffen!»

Ehrlich gesagt: Neinsagen braucht Mut und selbst die vermeintlich ehrlichen Menschen machen das nicht einfach so «mit links». Als überzeugter «Nicht-immer-Ja-Sager» weiss ich nämlich ziemlich genau: ein «Nein» frisst enorm viel Energie. Und: es braucht dafür auch immer die notwendige Tonalität.

Foto von Alex Rodríguez Santibáñez auf Unsplash

Ich finde: Nein sagen hat unbestrittene Vorteile! Welche? Ein „Nein“ schafft: Klarheit, Grenzen, Orientierung, aber vor allem ist es Selbstschutz.

Selbstverständlich gibt es die vielen spontanen «Ja, sehr gerne!». Diese «Yippieayeeeh-Ja’s» lösen automatisch Glücksgefühle aus! Alle Entscheidungen, die wir «ohne Wenn und Aber» treffen, verändern unseren Alltag in positiver Weise.

Ach ja: sollte sich ein vermeintlicher Freund abwenden, der Euch das „Nein“ so richtig übelnimmt, dann stellt sich die Frage:

Was habe ich nun tatsächlich verloren? Einen Freund, einen wichtigen Menschen? Wohl kaum! Ganz ehrlich: Auf so jemanden kann jeder gut und gerne verzichten. Echte «buddies» gehen mit einem „Nein“ locker um, sind nicht nachtragend und wissen es zu schätzen einen ehrlichen und direkten Menschen um sich herum zu haben. Ein echtes Geschenk in meinen Augen!

Also: Mehr Mut zum „Nein“ und JAAAAAA zur persönlichen Entscheidungsfreiheit!