T wie Toilettenpapier – Corona von A bis Z – Mein persönliches Tagebuch

A wie Apfelkuchen.
Und zwar besonders den Kuchen von einem wunderbaren Café in meiner Nachbarschaft. Und jetzt das! Auf unbestimmte Zeit auf diesen Apfelkuchen verzichten? Sicher nicht! Unser lokales Gewerbe ist einfach unschlagbar. Ein Kuchen-Lieferdienst wurde lanciert und nun bekomme ich wöchentlich meinen Kuchen ins Haus geliefert. Das sind Glücksmomente!

B wie Bleiben Sie gesund.
Steht mittlerweile überall am Textende. Es gibt neuerdings schon Abkürzungen like MfG. Also hier für Alle, die es ungern ausschreiben möchten:
BSg = Bleiben Sie gesund /  Bg = Bleib gesund

C wie Cocooning.
Sich einmummeln in den eigenen vier Wänden. Diesen Trend gibt’s ja schon lange – in Zeiten von Corona passt das ja wunderbar: „Corooning“ ist meine neue Wortkreation 🤨

D wie Dosen.
Tja:  Pelati in Dosen! Das war ein Orientierungslauf von Supermarkt A nach Supermarkt B. Im Supermarkt D oder H lag ich dann bäuchlings am Boden vor einem anscheinend leeren Gestell. Mein Arm verschwand in der Tiefe des Regals und tatsächlich war da noch … die allerletzte Konserve. Fühlte sich an wie eine Trophäe.

E wie Entrümpeln.
YES! Endlich Zeit zum Entsorgen und Ausmisten!

Foto von Diomari Madulara auf  Unsplash

F wie Fertig lustig!
NEIN … zum Glück ist mir das Lachen nicht vergangen.

G wie Geisterspiele.
Ich bin SEHR traurig und kann mich überhaupt nicht beGEISTERn. Fussball gucken ⚽ zählt schon immer zu meinem 1A Hobby mit fünf Sternchen. Letzte Woche habe ich doch tatsächlich von einem Spiel geträumt. „Alé alé alé alé alé aléééé….“ So schlimm ist es jetzt schon.

H wie Hamsterkäufe.
Hey, da könnte ich mich so richtig aufregen. So ein Quatsch mit Sosse, siehe dazu auch T wie Toilettenpapier.

I wie Inspiration.
Bingo! Von heute auf morgen sind lieb gewonnene Rituale nicht mehr möglich?! Und jetzt? Einfach mal etwas Neues ausprobieren.

J wie Joggen.
Meine neue Leidenschaft 😍.

K wie Klavierspielen.
Mein Nachbar ist der geborene Schroeder (bester Freund von Charlie Brown aus der legendären Comicserie „Peanuts“). Seine Finger huschen federleicht über die Klaviatur. Jeden Abend.  Nur: Ich heisse nicht Lucy, bin nicht verknallt in Schroeder und KANN! MICH! NICHT! AUF! MEINEM! BALKON! AUSRUHEN!

L wie Langeweile.
Kenne ich nicht! Ihr wisst ja Bescheid!

M wie Mucksmäuschenstill.
Wie schön, wenn Schroeder endlich den Klavierdeckel schließt und ich einfach die Ruhe geniessen kann.

N wie Nachbarn.
Sagen wir mal so: N wie neue Nachbarn. Nein, Fehlanzeige! Trotz der sonntäglichen Gesänge pünktlich um 10:45 an den Fenstersimsen oder auf den Balkonen habe ich keine neuen Kontakte geknüpft. Und Nein: Ich singe nicht mit.

O wie Osterdekoration.
Die habe ich dieses Jahr auf ein absolutes Minimum reduziert oder zählt der Schokihase im Kühlschrank nicht dazu? Also man könnte jetzt auch sagen: Deko ist dieses Jahr ausgefallen.

P wie Pfui.
Letzte Woche in der Strassenbahn: ein Mann am Fensterplatz – er sah aus wie Gerard Depardieu – es kitzelt ihn in der Nase, er niest: HATSCHI.
Das in zwei Meter Mindestabstand stehende etwa vierjährige Mädchen schaut auf und meint zu seiner Mutter: „Pfui – Corona“. 😂

Q wie Querdenker.
Verrückte Ideen, Mut, Visionen und immer ein konkretes ZIEL vor Augen. Ich mag diese Wunderwuzzis sehr. Sie sind allerdings selten wie ein Edelweiss – wachsen aber in solchen Zeiten aus sich heraus.

R wie Reif für die Insel?
Nein, mir geht es sehr gut. Auch wenn sich mein Aktionsradius auf höchstens  10 km beschränkt: Meine unmittelbaren Mitmenschen und meine Umgebung gehen mir nicht auf den Wecker.

S wie Social Distance.
Und zwar 2 Meter Mindestabstand! Das funktioniert aus dem Effeff.

T wie Toilettenpapier.
Mein Lieblings-Corona-Thema. Kann man Toilettenpapier eigentlich auch essen? Der Hype ums Papier für untenrum ist mir unerklärlich. OK. Wurstegal. Thema- ÄHM! Buchstabenwechsel.

U wie Umarmung.
Knuddeln und Hände schütteln sind nicht erlaubt. Dafür gibt’s andere lustige  Begrüssungsrituale: Wuhan-Shake, Fist-Bump, Ellbogengruss (mein Favorit), Gong-Shop-Geste, Schulterklopfen und japanisches Verbeugen (bei den Japanern gibt es kein Hände schütteln!).

V wie Virus.
Ist naheliegend.

W wie Wetter.
Wenigstens hat das tolle Frühlingswetter uns Allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

PUH X wie … schwierig!
Stadt, Land, Fluss … ein blöder Buchstabe. Sorry .. dazu fällt mir jetzt wirklich nichts ein!

Y wie YIPPIE
YIPPIE – Fast geschafft!

Z wie Zuversicht
Wunderbares Schlusswort 🙂