Du bist ja putzig!

«YEP! Und diesen Kontaktlinsenbehälter schmeissen wir besser gleich weg!» Mit einem unmissverständlichen Gesichtsausdruck like Columbo schaue ich meiner Kundin fest in die Augen. Mit Schutzmaske geht das – in Zeiten von Corona – besonders gut 😉. Sie schaut mich ungläubig an, spürt meine Entschlossenheit und weiss genau:  Jetzt geht’s’ dem etwa zehn Jahre alten Behälter an den Kragen.

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Vor Ideen sprudeln!

Plötzlich zischt und kribbelt es. In meinem Mund kommt es zu einer Geschmacksexplosion. WOW! MHMM lecker. Wie früher. Sicher kennt Ihr alle noch die berühmt berüchtigte «Tiki-Brause»? Ich hab’s mal wieder ausprobiert und es schmeckt mir tatsächlich immer noch.

Dieses Gefühl von Kribbeln, Sprudeln und Überschäumen kenne ich sehr gut. Es fühlt sich verdammt gut an. Vor allem bei Geistesblitzen und Ideen, die aus dem Nichts plötzlich vom guten Bauchgefühl in mein Bewusstsein und dann den Weg in mein limbisches Gehirnareal finden. Dann weiss ich genau: das ist eine gute Idee, ein brillanter Gedanke, ein echter Schatz. Irgendwie finde ich das total magisch.

Ein guter Buddy von mir ist das Sinnbild eines genialen kreativen «Mister Q». Er ist eine Ideenfabrik und eine wahre Wundertüte! Für mich der Inbegriff an erneuerbarer Energie 😊. „Vor Ideen sprudeln!“ weiterlesen

Mit Ecken und Kanten

1000 PS – V8 – von 0 auf 100 in 2.5 Sekunden – 340 Stundenkilometer schnell.

WOW!

Frage: Was oder wer 😉 ist das? Genau: ein «Ferrari SF 90 Stradale»

Stimmt: Ich bin ein klammheimlicher Autofan, nebenbei interessiere ich mich aber auch für starke Marken. Ich bin schlichtweg neugierig und fasziniert, was diese erfolgreichen Marken so ausmacht. Und: Was wir von ihnen lernen können. Achtung: Ferrari ist DIE stärkste Marke der Welt! Vor McDonald’s, Coca-Cola und Rolex. Man staune. Und nun frage ich mich natürlich, worin liegt das Geheimnis dieses italienischen Männertraums.

Foto von Marc Kleen auf Unsplash

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Gib alles. Wirklich alles. Immer.

„Da haben Sie sich etwas sehr Schönes herausgesucht!“ Der charmante Mann an der Kasse lächelt mich spitzbübisch an und ich schmelze augenblicklich zur Schokolade. Mein Einkauf hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Eine neue wunderschöne Jacke, eine tolle Beratung UND die Ermutigung 😉 durch den smarten Verkäufer, genau das Richtige eingetütet zu haben.

Dieses positive Einkaufserlebnis beschäftigt mich noch einige Zeit lang. Ich werde dort wieder einkaufen gehen. Ganz sicher. Und warum? Ja klar, der pfiffige Verkäufer hat es einfach clever gemacht. Er hat mich innert Millisekunden im Epizentrum meiner Shoppingseele wohltuend getoucht.

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Neulich auf der Damentoilette

Nach dem Besuch auf der Toilette geht’s zum Hände waschen. Der übliche Blick in den Spiegel folgt.  Grimasse schneidend – like Mister Bean – wird kontrolliert: Sitzt die Frisur? Lippenstift nachziehen? Essensreste in den Zähnen? OK, passt!

Die Frau neben mir fingert sich am Auge herum. Sehr wahrscheinlich stört sie etwas. Tja, mein Kennerblick sagt sofort: die Kontaktlinse ist schuld. KLACK – die Linse fällt – der Schrei des Entsetzens folgt sogleich: „UHH nein, auch das noch!“ Das kleine transparente 😊 Stück Kunststoff liegt nun irgendwo in den Weiten eines riesig anmutenden weissen Waschbeckens. Zweite,  ganz typische Reaktion: „STOPP nicht bewegen: Meine Linse…!“

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Habt Ihr Eure Kontaktlinsen unter Kontrolle?

Letzter Check-Up?

Tic-Tac – Tic-Tac
Die Uhr tickt schneller als man denkt und schwuppdiwupp ist ein Jahr vorbei. Geht Euch das auch so?

Denkt daran: Als Linsenträger geht’s einmal pro Jahr zum Kontaktlinsen-Spezialisten. Dieser kümmert sich um das Wohlergehen der Augen. So inspiziert der Augenoptiker den Sitz und die Dynamik der Linsen, den vorderen Augenabschnitt, sowie die Kontaktlinsen als solches.

Fakt ist: Die subjektive Situation entspricht nicht immer der Realität und kann nur durch einen Profi beurteilt werden. Deshalb gehört ein Update pro Jahr zum Pflichtprogramm eines jeden Linsenträgers.

Bild von Scott Osborn auf Unsplash

Hoppla, zum Glück nix passiert!

„Fallen – tinstag“
Die Kontaktlinse ist auf den Boden gefallen. Ist sie jetzt noch zu retten? Grundsätzlich gilt: Die Linsen müssen desinfiziert und gereinigt werden. Ob weich oder hart – die Linsen gehören in ein geeignetes Desinfektionsmittel. So haben Keime und Mikroorganismen keine Chance! Fragt Euren Augenoptiker, welche Pflegemittel sich dafür überhaupt eignen. Besser noch: Euer Kontaktlinsenspezialist schaut sich die Linsen genauer an und führt die Desinfektion für Euch aus. „Habt Ihr Eure Kontaktlinsen unter Kontrolle?“ weiterlesen

Als ich Kind war, hiess mein soziales Netzwerk Draussen!

Ich hatte eine tolle Kindheit – vor allem auch deshalb weil mein Bruder und ich mehrheitlich draussen waren. Egal ob im Sommer oder im Winter. Für uns hat das keine Rolle gespielt. Im Wald Räuber und Gendarm spielen, ein Baumhaus bauen, im See baden oder einfach zusammen Fussball spielen. Meine Mutter brauchte immer eine Engelsgeduld, um uns nach Drinnen zu bekommen. Hunger hilft 😉

Verkehrte Welt – verändertes Seh- und Freizeitverhalten

Heute ist dies leider umgekehrt. Zumindest wenn man das Umfeld beobachtet und Studien zu diesem Thema liest. Nachweislich kommt es nämlich heutzutage zu einem sogenannten Tageslichtmangel.

In Wirklichkeit sind heute weltweit etwa 30% der Menschen kurzsichtig und leider auch immer häufiger Kinder.

Foto von Robert Collins auf Unsplash

Fakt ist: Kinder und Jugendliche verbringen aktuell immer mehr Freizeit drinnen am Computer statt draussen. Ständiges und langandauerndes Sehen in die Nähe ohne Unterbruch, fördert nicht nur bei Kindern und Jugendlichen die Kurzsichtigkeit. Auch bei einem geringen Anteil junger Menschen – bis zum 25. Lebensjahr – kann sich eine Myopie erst später entwickeln.

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Wundermittel Hyaluronsäure

In Tagescremes, Augentropfen, Kontaktlinsen-Pflegemitteln, Kapseln, Anti-Aging-Drinks … Tatsache ist: Hyaluron taucht überall dort auf, wo es um makellose Schönheit geht.

Aber warum ist Hyaluronsäure in so vielen Produkten überhaupt enthalten?

Ganz einfach: Hyaluronsäure hat eine sehr effektive Feuchtigkeitsspeicherung.

Positiver Nebeneffekt dabei ist: es treten kaum Nebenwirkungen auf. Hyaluronsäure ist ein natürlich vorkommender Mehrfachzucker, wird von körpereigenen Zellen produziert und findet sich fast überall im menschlichen Körper. So findet sich Hyaluron in der Haut, in den Gelenken, Bandscheiben und im Glaskörper des Auges.

Foto von Ryan Everton auf Unsplash

Hyaluron hat die tolle Eigenschaft grosse Mengen an Wasser zu binden. Es wirkt quasi als Schmiermittel. In den Gelenken zur reibungsfreien Mechanik und Stabilität, in der Haut für Elastizität und Straffheit.

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Augen zu und „Hatschi“

Meine Freundin Michaela niest immer, sobald die Sonne scheint. Das finde ich ziemlich witzig, aber warum schliessen wir dabei automatisch unsere Augen?

Fakt ist: Fremdkörper, Entzündungen und der Blick in helles Licht lösen in der Nasenschleimhaut einen Niesreiz aus. Stell Euch vor: es werden dabei bis zu 160km/h erreicht! Unglaublich!

Zunächst kribbelt und juckt es in der Nase, dann wird tief eingeatmet und danach mit viel Druck und einem mehr oder wenigen lauten „Hatschi“ viel feuchte Luft ausgepustet. In der feuchten Luft tummelt sich eine Vielzahl von Keimen, die ihren Weg nach draussen finden. Deshalb: am besten in den Ellenbogen niesen, so schützen wir unsere Mitmenschen.

Wichtig: nie die Nase zuhalten! Ansonsten finden die Keime ihren Weg ins Innenohr! Damit kommt es dann zu Entzündungen in den Nasennebenhöhlen. Aus dem gleichen Grund schliessen wir beim Niesreiz die Augen. Ein Reiz bedingt den anderen Reiz! Unser Körper ist einfach toll organisiert.

Übrigens: durch das Zusammenziehen der Brust- und Bauchmuskulatur entsteht ein hoher Druck. Dabei kann auch einmal ein Äderchen im Auge platzen. Aber keine Sorge! Es sieht schlimmer aus, als das es ist. Innerhalb von zwei Wochen resorbiert das sogenannte Hyposphagma von ganz alleine.