Vor Ideen sprudeln!

Plötzlich zischt und kribbelt es. In meinem Mund kommt es zu einer Geschmacksexplosion. WOW! MHMM lecker. Wie früher. Sicher kennt Ihr alle noch die berühmt berüchtigte «Tiki-Brause»? Ich hab’s mal wieder ausprobiert und es schmeckt mir tatsächlich immer noch.

Dieses Gefühl von Kribbeln, Sprudeln und Überschäumen kenne ich sehr gut. Es fühlt sich verdammt gut an. Vor allem bei Geistesblitzen und Ideen, die aus dem Nichts plötzlich vom guten Bauchgefühl in mein Bewusstsein und dann den Weg in mein limbisches Gehirnareal finden. Dann weiss ich genau: das ist eine gute Idee, ein brillanter Gedanke, ein echter Schatz. Irgendwie finde ich das total magisch.

Ein guter Buddy von mir ist das Sinnbild eines genialen kreativen «Mister Q». Er ist eine Ideenfabrik und eine wahre Wundertüte! Für mich der Inbegriff an erneuerbarer Energie 😊. „Vor Ideen sprudeln!“ weiterlesen

Mit Ecken und Kanten

1000 PS – V8 – von 0 auf 100 in 2.5 Sekunden – 340 Stundenkilometer schnell.

WOW!

Frage: Was oder wer 😉 ist das? Genau: ein «Ferrari SF 90 Stradale»

Stimmt: Ich bin ein klammheimlicher Autofan, nebenbei interessiere ich mich aber auch für starke Marken. Ich bin schlichtweg neugierig und fasziniert, was diese erfolgreichen Marken so ausmacht. Und: Was wir von ihnen lernen können. Achtung: Ferrari ist DIE stärkste Marke der Welt! Vor McDonald’s, Coca-Cola und Rolex. Man staune. Und nun frage ich mich natürlich, worin liegt das Geheimnis dieses italienischen Männertraums.

Foto von Marc Kleen auf Unsplash

„Mit Ecken und Kanten“ weiterlesen

Taa – Daa – Rätsel gelöst!

«Ganz einfach – Sie haben rechts und links verwechselt.» Der Kunde schaut mich verblüfft an. «HE, ehrlich?» «Wie habe ich das denn wieder hingekriegt?» Ein breites Lachen marschiert über sein Gesicht «Ts-ts-ts. OK, ja dann erklärt sich die plötzlich schlechtere Sicht von selbst.»

«Gehören Sie denn zu den Menschen, die gerne gegen den Strom schwimmen und dadurch immer mal wieder rechts und links durcheinanderbringen?» erwidere ich scherzhaft. Er guckt mich an und meint, ob dies nicht eher ein weibliches Thema sei. 😉  «Probieren wir es doch gleich einmal aus.» Ich zwinkere ihm zu und er weiss nicht so wirklich, was nun passieren wird.

„Taa – Daa – Rätsel gelöst!“ weiterlesen

Gib alles. Wirklich alles. Immer.

„Da haben Sie sich etwas sehr Schönes herausgesucht!“ Der charmante Mann an der Kasse lächelt mich spitzbübisch an und ich schmelze augenblicklich zur Schokolade. Mein Einkauf hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Eine neue wunderschöne Jacke, eine tolle Beratung UND die Ermutigung 😉 durch den smarten Verkäufer, genau das Richtige eingetütet zu haben.

Dieses positive Einkaufserlebnis beschäftigt mich noch einige Zeit lang. Ich werde dort wieder einkaufen gehen. Ganz sicher. Und warum? Ja klar, der pfiffige Verkäufer hat es einfach clever gemacht. Er hat mich innert Millisekunden im Epizentrum meiner Shoppingseele wohltuend getoucht.

„Gib alles. Wirklich alles. Immer.“ weiterlesen

AARGH Weihnachten!

OK, ich gebe es zu: Ich kann Weihnachten nicht leiden. Warum geht mir dieses BLING BLING so auf die Nerven?

Gut, vielleicht liegt es ja daran: Bereits ab Oktober liegen Lebkuchen in den Auslagen bereit. Millionen von Weihnachtskugeln und kunterbunte Lichterketten – like der Skyline von Las Vegas – quartieren sich in den Schaufenstern ein. Mit tut das in den Augen weh. Was zu viel ist, ist zu viel! Ja ich weiss, für viele klingt das jetzt total übertrieben. „AARGH Weihnachten!“ weiterlesen

Schlechte Laune – oder was?

Normalerweise – zu 99.99% – marschiere ich frisch fröhlich durchs Leben. Natürlich gibt es auch die griesgrämigen Tage. Keine Ahnung, wo die schlechten Vibes plötzlich herkommen. BUHHH. Schwierig. Am wenigsten mag ich mich dann selbst leiden. Dann ist so ziemlich alles schlecht. Kennt Ihr das?
Üblicherweise – auch zu 99.99% – gibt es bei mir keine halben Sachen. Jeden Tag Vollgas. Das ist anstrengend – vor allem für mein näheres Umfeld 😊.

Foto von Roland Denes auf Unsplash

„Schlechte Laune – oder was?“ weiterlesen

Neulich auf der Damentoilette

Nach dem Besuch auf der Toilette geht’s zum Hände waschen. Der übliche Blick in den Spiegel folgt.  Grimasse schneidend – like Mister Bean – wird kontrolliert: Sitzt die Frisur? Lippenstift nachziehen? Essensreste in den Zähnen? OK, passt!

Die Frau neben mir fingert sich am Auge herum. Sehr wahrscheinlich stört sie etwas. Tja, mein Kennerblick sagt sofort: die Kontaktlinse ist schuld. KLACK – die Linse fällt – der Schrei des Entsetzens folgt sogleich: „UHH nein, auch das noch!“ Das kleine transparente 😊 Stück Kunststoff liegt nun irgendwo in den Weiten eines riesig anmutenden weissen Waschbeckens. Zweite,  ganz typische Reaktion: „STOPP nicht bewegen: Meine Linse…!“

„Neulich auf der Damentoilette“ weiterlesen

„Bist Du nicht zu alt, um Dich so zu kleiden?“

BAM … der Stachel sitzt und zwar ziemlich tief! Zuerst bin ich sprachlos, dann verärgert, hole tief Luft und nehme Anlauf zum Gegenangriff. Da fällt mir meine vermeintliche Freundin sogleich wieder ins Wort und meint: Also mit 40+ noch auf jung machen, das ist doch unmöglich. Meine Reaktion kommt prompt: Soll ich auf alt machen, oder was? Sie merkt: Dünnes Eis und bleibt stumm. Sagt einfach nichts mehr. Schaut mich an und weiss so gar nichts mehr. Besser – besser für sie 😉.

„„Bist Du nicht zu alt, um Dich so zu kleiden?““ weiterlesen

Mehr Mut zum „Nein sagen“!

Das erste «Nein» kommt in der Regel von den Eltern: «Nein pfui, nicht anfassen!». Spätere «Neins» gehören in die Trotzphase und Pubertät, dann ist es eher ein provozierendes «Nein» aus der Kategorie «Mann, sind die doof».

Noch viel später in der Arbeitswelt ist es anstrengend zu allem „Ja und Amen“ zu sagen, denn plötzlich wird die Ressource «Zeit» knapp und schnell wird klar: «Das Alles werde ich nicht gleichzeitig schaffen!»

Ehrlich gesagt: Neinsagen braucht Mut und selbst die vermeintlich ehrlichen Menschen machen das nicht einfach so «mit links». Als überzeugter «Nicht-immer-Ja-Sager» weiss ich nämlich ziemlich genau: ein «Nein» frisst enorm viel Energie. Und: es braucht dafür auch immer die notwendige Tonalität. „Mehr Mut zum „Nein sagen“!“ weiterlesen

So einfach wie möglich!

Zugegeben: wir alle sind ein bisschen bequem. Geduld zählt nicht zu unseren Stärken und Zeit haben wir sowieso keine zu verlieren. Das moderne Lebensmotto von heute heisst: Minimalismus und weniger ist mehr. Je schlichter und einfacher, desto besser! Wir lieben halt einfache Lösungen, Dienstleistungen und Produkte.

Leicht gesagt, aber schwierig in der Umsetzung: komplexe Produkte und Dienstleistungen leicht verständlich zu machen, ist nämlich eine echte Kunst.

Ein Meister des Minimalismus war Apple-Mitbegründer Steve Jobs. Er reduzierte alles auf die simpelste Ebene. Paradebeispiel dafür ist die revolutionäre Erfindung des Touchscreens oder das Navigationsklickrad für den iPod.

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Sind diese genialen Produkte – schön anzuschauen, simple Bedienung und dazu noch funktionell – erst einmal in Konsumentenhänden, denkt quasi jeder: das ist ja „Bubi einfach“, könnte von mir sein.“ Ja könnte, ist aber nicht!

„So einfach wie möglich!“ weiterlesen