Taa – Daa – Rätsel gelöst!

«Ganz einfach – Sie haben rechts und links verwechselt.» Der Kunde schaut mich verblüfft an. «HE, ehrlich?» «Wie habe ich das denn wieder hingekriegt?» Ein breites Lachen marschiert über sein Gesicht «Ts-ts-ts. OK, ja dann erklärt sich die plötzlich schlechtere Sicht von selbst.»

«Gehören Sie denn zu den Menschen, die gerne gegen den Strom schwimmen und dadurch immer mal wieder rechts und links durcheinanderbringen?» erwidere ich scherzhaft. Er guckt mich an und meint, ob dies nicht eher ein weibliches Thema sei. 😉  «Probieren wir es doch gleich einmal aus.» Ich zwinkere ihm zu und er weiss nicht so wirklich, was nun passieren wird.

„Taa – Daa – Rätsel gelöst!“ weiterlesen

Gib alles. Wirklich alles. Immer.

„Da haben Sie sich etwas sehr Schönes herausgesucht!“ Der charmante Mann an der Kasse lächelt mich spitzbübisch an und ich schmelze augenblicklich zur Schokolade. Mein Einkauf hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Eine neue wunderschöne Jacke, eine tolle Beratung UND die Ermutigung 😉 durch den smarten Verkäufer, genau das Richtige eingetütet zu haben.

Dieses positive Einkaufserlebnis beschäftigt mich noch einige Zeit lang. Ich werde dort wieder einkaufen gehen. Ganz sicher. Und warum? Ja klar, der pfiffige Verkäufer hat es einfach clever gemacht. Er hat mich innert Millisekunden im Epizentrum meiner Shoppingseele wohltuend getoucht.

„Gib alles. Wirklich alles. Immer.“ weiterlesen

AARGH Weihnachten!

OK, ich gebe es zu: Ich kann Weihnachten nicht leiden. Warum geht mir dieses BLING BLING so auf die Nerven?

Gut, vielleicht liegt es ja daran: Bereits ab Oktober liegen Lebkuchen in den Auslagen bereit. Millionen von Weihnachtskugeln und kunterbunte Lichterketten – like der Skyline von Las Vegas – quartieren sich in den Schaufenstern ein. Mit tut das in den Augen weh. Was zu viel ist, ist zu viel! Ja ich weiss, für viele klingt das jetzt total übertrieben. „AARGH Weihnachten!“ weiterlesen

Schlechte Laune – oder was?

Normalerweise – zu 99.99% – marschiere ich frisch fröhlich durchs Leben. Natürlich gibt es auch die griesgrämigen Tage. Keine Ahnung, wo die schlechten Vibes plötzlich herkommen. BUHHH. Schwierig. Am wenigsten mag ich mich dann selbst leiden. Dann ist so ziemlich alles schlecht. Kennt Ihr das?
Üblicherweise – auch zu 99.99% – gibt es bei mir keine halben Sachen. Jeden Tag Vollgas. Das ist anstrengend – vor allem für mein näheres Umfeld 😊.

Foto von Roland Denes auf Unsplash

„Schlechte Laune – oder was?“ weiterlesen

Neulich auf der Damentoilette

Nach dem Besuch auf der Toilette geht’s zum Hände waschen. Der übliche Blick in den Spiegel folgt.  Grimasse schneidend – like Mister Bean – wird kontrolliert: Sitzt die Frisur? Lippenstift nachziehen? Essensreste in den Zähnen? OK, passt!

Die Frau neben mir fingert sich am Auge herum. Sehr wahrscheinlich stört sie etwas. Tja, mein Kennerblick sagt sofort: die Kontaktlinse ist schuld. KLACK – die Linse fällt – der Schrei des Entsetzens folgt sogleich: „UHH nein, auch das noch!“ Das kleine transparente 😊 Stück Kunststoff liegt nun irgendwo in den Weiten eines riesig anmutenden weissen Waschbeckens. Zweite,  ganz typische Reaktion: „STOPP nicht bewegen: Meine Linse…!“

„Neulich auf der Damentoilette“ weiterlesen

„Bist Du nicht zu alt, um Dich so zu kleiden?“

BAM … der Stachel sitzt und zwar ziemlich tief! Zuerst bin ich sprachlos, dann verärgert, hole tief Luft und nehme Anlauf zum Gegenangriff. Da fällt mir meine vermeintliche Freundin sogleich wieder ins Wort und meint: Also mit 40+ noch auf jung machen, das ist doch unmöglich. Meine Reaktion kommt prompt: Soll ich auf alt machen, oder was? Sie merkt: Dünnes Eis und bleibt stumm. Sagt einfach nichts mehr. Schaut mich an und weiss so gar nichts mehr. Besser – besser für sie 😉.

„„Bist Du nicht zu alt, um Dich so zu kleiden?““ weiterlesen

Mehr Mut zum „Nein sagen“!

Das erste «Nein» kommt in der Regel von den Eltern: «Nein pfui, nicht anfassen!». Spätere «Neins» gehören in die Trotzphase und Pubertät, dann ist es eher ein provozierendes «Nein» aus der Kategorie «Mann, sind die doof».

Noch viel später in der Arbeitswelt ist es anstrengend zu allem „Ja und Amen“ zu sagen, denn plötzlich wird die Ressource «Zeit» knapp und schnell wird klar: «Das Alles werde ich nicht gleichzeitig schaffen!»

Ehrlich gesagt: Neinsagen braucht Mut und selbst die vermeintlich ehrlichen Menschen machen das nicht einfach so «mit links». Als überzeugter «Nicht-immer-Ja-Sager» weiss ich nämlich ziemlich genau: ein «Nein» frisst enorm viel Energie. Und: es braucht dafür auch immer die notwendige Tonalität. „Mehr Mut zum „Nein sagen“!“ weiterlesen

So einfach wie möglich!

Zugegeben: wir alle sind ein bisschen bequem. Geduld zählt nicht zu unseren Stärken und Zeit haben wir sowieso keine zu verlieren. Das moderne Lebensmotto von heute heisst: Minimalismus und weniger ist mehr. Je schlichter und einfacher, desto besser! Wir lieben halt einfache Lösungen, Dienstleistungen und Produkte.

Leicht gesagt, aber schwierig in der Umsetzung: komplexe Produkte und Dienstleistungen leicht verständlich zu machen, ist nämlich eine echte Kunst.

Ein Meister des Minimalismus war Apple-Mitbegründer Steve Jobs. Er reduzierte alles auf die simpelste Ebene. Paradebeispiel dafür ist die revolutionäre Erfindung des Touchscreens oder das Navigationsklickrad für den iPod.

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Sind diese genialen Produkte – schön anzuschauen, simple Bedienung und dazu noch funktionell – erst einmal in Konsumentenhänden, denkt quasi jeder: das ist ja „Bubi einfach“, könnte von mir sein.“ Ja könnte, ist aber nicht!

„So einfach wie möglich!“ weiterlesen

Argumentations-Notstand? Immer schön locker bleiben.

Photo by Sydney Sims on Unsplash

Die ultimative Frage eines Neukunden gleich zu Beginn eines Gesprächs lautet: „Warum Sie und nicht die anderen?“

Das Gute: der vermeintliche Neukunde steht bereits im Laden und möchte den finalen Termin bei Ihnen buchen. Wie lautet nun aber die passende Antwort?

Unbedingt authentisch bleiben!

Vorweg: Wir alle sind beeinflusst durch Emotionen, Werte, Motive und nicht zuletzt durch unseren Geldbeutel. Von aussen glänzt so manches goldig, aber geht’s um die inneren Werte, dann zählt insbesondere Authentizität. Woher soll das ein Neukunde schon wissen?
Also braucht es jetzt vor allem Coolness und das gewisse „Sich selbst nicht so wichtig finden“. Das allerschlimmste – so finde ich zumindest – ist die reine Selbstbeweihräucherung: alle möglichen superlativen Keywords, die man je in einer Marketingschulung gelernt hat, kommen antrainiert ohne Power und Selbstverständnis über die Lippen. Das merkt jeder! Also besser: einfach sich selbst sein!

„Argumentations-Notstand? Immer schön locker bleiben.“ weiterlesen

Hallo Lieblingskunde! Danke, dass es Dich gibt.

Hand aufs Herz: es gibt ihn, den Lieblingskunden! Ganz egal, ob männlich oder weiblich. Egal welche Hautfarbe oder welches Alter! Irgendwie macht es einfach „Klick“ und ich weiss genau: es ist die gleiche Wellenlänge.

Ich weiss ziemlich schnell, wer gute Chancen hat mein Lieblingskunde zu werden: diese Menschen sind offen für Neues – auch für meine Ideen 🙂  – sie lassen sich einfach auf mich ein und sagen mir auch ganz offen, wann oder was ihnen nicht passt. Ich kann mich konstruktiv mit ihnen austauschen, sie interessieren sich für mich und ich für sie. Wertschätzung und Respekt, offene Ohren für ihre Belange und die richtige Portion Aufmerksamkeit  sind der Schlüssel für eine loyale Kundenbeziehung.

Selbstverständlich rede ich auch immer ehrlich und transparent über Preise. Hier spreche ich Klartext: meine Dienstleitung ist ihren Preis wert, darüber sind wir uns beide einig. Meine Lieblingskunden sind fair, feilschen nicht mit mir und bezahlen ihre Rechnungen pünktlich. Offen gesagt: für meine Lieblingskunden bleibe ich auch einmal länger und lasse andere Dinge einfach stehen. Ich freue mich schlichtweg, wenn ich sie sehe und bedauere es, wenn sie wieder gehen.

So schön: ab und zu schenkt uns der Alltag einen Lieblingsmenschen, der nicht nur unsere Hand nimmt, sondern auch unser Herz berührt.