Hauptsache „Muckis“!

Heute geht es mir einmal mehr um die Faszination Mensch! Ich weiss, normalerweise geht es hier auf unserem Blog mehrheitlich um unsere Augen, aber heute mache ich mal eine Ausnahme. Unsere Muskeln ermöglichen uns das tägliche Leben zu meistern und viele Muskeln haben erstaunliche Fähigkeiten! Ich habe Euch einen kleinen Überblick zusammengestellt:

Unser Auge ist für ewig – unsere Leber nicht!

Wisst Ihr, dass sich die meisten Gewebe im menschlichen Körper regelmässig erneuern?

Also egal wie alt wir sind und wie wir uns fühlen 🙂 , das Meiste an unserem Körper ist tatsächlich rund zehn Jahre jünger! Unsere Leber wird alle bis zwei Jahre erneuert, die roten Blutkörperchen sind gerade 120 Tage alt und unsere Haut regeneriert  innert nicht einmal zwei Wochen. Dabei werden „alte“ beschädigte Zellen entsorgt und Neues entsteht. Das gesamte menschliche Skelett wird alle zehn Jahre komplett ersetzt. Die Zellen der Darmschleimhaut werden rund eine Woche alt, die Zellen unserer Augenlinsen dagegen bleiben das ganze Leben. Es gibt weitere Ausnahmen: die Nervenzellen der Grosshirnrinde, welche unser bewusstes Handeln und Verhalten steuert oder auch die Zellen im Herzmuskel, diese Zelltypen müssen ein ganzes Leben halten und werden nach unserer Geburt nicht mehr erneuert.

Ein schwedisches Forscherteam um den Stammzellbiologen Jonas Frisén hat eine Methode entwickelt, mit der sich das Alter sämtlicher Gewebe im menschlichen Körper bestimmen lässt. Seine interessanten Studien könnt Ihr auf der Website des Stockholmer „Karolinska Institutet“ nachlesen!

Jawohl, ich lebe noch …

Verzeiht mir, ich habe Euch etwas vernachlässigt, ich weiss, aber eben … Manchmal muss man Prioritäten setzen. Ich hatte, wie viele anderen Menschen auch, einiges um die Ohren. Und immer wieder plagt einen das schlechte Gewissen. Es haucht Dir immer wieder ein: „Schreib endlich wieder etwas für Deine Hecht-Blog-Fangemeinschaft!!!“ Würde ich ja gerne, aber was? Ab und zu fehlen einem schlichtweg gute Ideen. Ist das tatsächlich das typische Januarloch? Nehmt es mir nicht übel. Ich bleibe am Ball! Ganz grosses Indianer-Ehrenwort! Eure Hecht-Bloggerin 🙂

… dann halt ohne Weihnachtsbrötchen!

Hallo Ihr Lieben
Eigentlich wollte ich gestern Abend meine Weihnachtsbrötchen zum Thema „Hecht-Logo“ backen, ABER wie es manchmal im Leben so kommt, die Guetzli sind so breit geworden, dass ein Logo nicht mehr zu erkennen war 🙁 .. Zum Glück schmecken sie gut! Nun habe ich in meinem Postkarten-Portfolio nachgeschaut und tatsächlich eine witzige Weihnachtskarte von „Tetsche“ gefunden, die auch wunderbar zum Thema Augen passt!

Ich wünsche Euch allen wunderschöne Weihnachten – mit oder ohne Weihnachtsbrötchen – und ein tolles neues Jahr mit vielen Lichtblicken!

Eure Hecht-Bloggerin

P.S. Ich starte im nächsten Jahr nochmals einen Back-Versuch 😉 !

Fest, hart oder doch formstabil?

Häufig werde ich gefragt, was denn der Unterschied zwischen einer harten Linse und einer halbharten Linse sei. Genau genommen gibt es heutzutage keinen Unterschied mehr. Früher hat man tatsächlich bei einer Linse, die keinen Sauerstoff an die Hornhaut durchgelassen hat, von einer harten Linse gesprochen. Die geringfügig sauerstoffdurchlässigen Linsen bezeichnete man damals als halbharte Linse. Seit vielen Jahren spreche ich immer von formstabilen Linsen, ich finde bei all der „Begriffsduselei“ hört sich dieses Wort am besten an, oder nicht?! Vor allem bei der allgegenwärtigen Diskussion mit weichen Kontaktlinsen. Logisch würde ich mich als Endverbraucher doch viel lieber für etwas „Weiches“ wie für etwas „Hartes“ entscheiden. Rein psychologisch ist es tatsächlich besser von formstabilen Kontaktlinsen zu sprechen. Zweifellos ist die formstabile Kontaktlinse bei vielen Kontaktlinsen-Interessenten nicht bekannt. Klar, bei einem Anteil von knapp zehn Prozent, ist dies nicht weiter verwunderlich und trotzdem hat sie über die Jahre hinweg einen „festen“ Platz erobert, nicht nur in meinem „Kontaktlinsen-Anpasser-Herz“, sondern auch bei vielen glücklichen formstabilen Kontaktlinsenträgern. Oft sind die wahren inneren Werte dieser Kontaktlinsenart nicht bekannt oder es existieren zahlreiche Vorbehalte.

Für all diejenigen, die von diesen Kontaktlinsen noch nie etwas gehört haben, hier die „harten“ Fakten:

  • Formstabile Kontaktlinsen haben eine exzellente Langzeitverträglichkeit, weil das Material Sauerstoff durchlässt, Tränen die Kontaktlinsen unterspült und so genügend Sauerstoff an die Hornhaut heranlassen.
  • Formstabile Kontaktlinsen werden bei schlechten Tränenbedingungen besser vertragen, weil sie kein Trockenheitsgefühl am Auge erzeugen.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind für bestimmte Augenformen (z.B. Hornhautverkrümmung, Keratoconus, nach Hornhauttransplantat) die einzig sinnvolle Korrektionsmöglichkeit.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind einfach in der Handhabung.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind sehr pflegeleicht und können im Vergleich mit anderen Linsen über einen längeren Zeitraum verwendet werden.

Nun werdet Ihr Euch zu Recht fragen – bei all den Vorteilen – gibt es einen Haken an der ganzen Sache?

  • Formstabile Kontaktlinsen benötigen bei der ersten Verwendung eine Gewöhnungszeit von etwa einer Woche. In der Eingewöhnung nimmt man die gute Beweglichkeit als ein leicht störendes Tragegefühl wahr. Nach dieser Gewöhnungsphase werden auch formstabile Kontaktlinsen nicht mehr gespürt.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind weniger gut zum Schwimmen oder generell beim Wassersport geeignet. Allerdings kann mit einer guten Schwimmbrille die Verlustgefahr deutlich herabgesetzt werden.

Solltet Ihr nun tatsächlich einmal den Versuch wagen, dann fragt einfach beim Augenoptiker Eures Vertrauens nach!

Der Mond ist aufgegangen …

Ich bin Euch noch eine Antwort schuldig 🙂 ! Vor kurzem habe ich Euch ja von meiner esoterischen Kundin erzählt, die „nur“ aufgrund des Pendelausschlags die Entscheidung für oder gegen ein Linsensystem gefällt hat.

Nun war ich natürlich sehr darauf gespannt, was sie mir bei der ersten Nachkontrolle berichten würde. Sie habe eine weniger gute Fernsicht (sie hat Recht, der Grund liegt an der noch zu verbessernden Korrektion), die Nähe sei aber hervorragend (stimmt auch!). Allerdings könne sie die Kontaktlinsen nicht weiterhin tragen, da sie momentan  die Mond-Kraft nicht ausnutzen kann und eine bessere Konstellation abwarten müsse.

OKAY … mir fiel auf die Schnelle kein passendes Gegen-Argument ein.
Nun warten wir beide auf einen möglichst günstigen Zeitpunkt. Soll ich mir nun wirklich einen Mondkalender zulegen? Ich hoffe sehr, dass ihr vor der nächsten Kontrolle nicht noch eine schwarze Katze über den Weg läuft 😉

Hauptsache gesund!

Was tut man nicht alles für Haut und Haar, für Leib und Seele! Bei unseren Augen verhält sich das aber meist ganz anders. In Gesprächen mit Kontaktlinsenträgern stelle ich immer mal wieder fest, dass das gute Sehvermögen oft als selbstverständlich betrachtet wird. Dem ist natürlich nicht so. Und das dem so bleibt, habe ich erst vor kurzem überlegt, ob es denn auch einen Gesundheitstrink fürs gute Sehen gibt. Dieser Smoothie soll all die essentiellen Nährstoffe enthalten, die für ein gutes Augenlicht wichtig sind. Dafür nehme man also folgende Zutaten:

ungesättigte Omega-3-Fettsäuren
Leinöl, Walnussöl
Vitamin C
Hagebutte, Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Petersilie, Grünkohl, Brokkoli; Paprika, Spinat Zitrone, Orange, Mango, Tomate
Vitamin A
Karotte, Kürbis, Süsskartoffel, Aprikose, Papaya, Mango, Nektarine, Kaki, Sanddorn, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Löwenzahn, Sauerampfer
Vitamin E
Pflanzenöl, Nüsse, Kohl, Avocado
Vitamin B6 B12
Grünkohl, Spinat, Linsen, Feldsalat, Weizenkeime, Avocado, Fisch
Selen
Getreide, Nüsse, Eigelb, Linsen, Fisch, Fleisch
Lutein
Grünkohl, Spinat
Zeaxanthin
Mais, Eigelb, Paprika, Spinat, Mangold, Kresse
Anthocyane
Trauben, Rotkohl, Blaubeeren, Brombeeren, Kirschen

Um meinen ganz persönlichen Smoothie zusammenzustellen, habe ich die am häufigsten benannten Zutaten kombiniert mit meinen Lieblingsingredienzen. Et voilà: hier mein Cocktailmix:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Karotten
2 EL Blaubeeren
1 EL geschälte Nüsse (bei mir waren es Cashew-Nüsse), mit Messer zerkleinern
2 Handvoll Spinatblätter
2 EL Leinöl (daran muss ich mich noch gewöhnen…)
2 EL Zitronensaft (Orangensaft werde ich noch testen)
mit Wasser verdünnen

Alle Zutaten in einem Mixer geben! Dann mit Wasser auffüllen und soweit verdünnen, bis der Smoothie die gewünschte Konsistenz erreicht! Der Geschmack könnte noch etwas besser sein 😉 ich werde den Trink noch einmal aufpimpen müssen … ich sage Euch Bescheid, wenn ich eine noch schmackhaftere Version entdecken sollte!

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Bitte zeige mir, welche Richtung positive Energie zeigt!

Jetzt bin ich doch schon seit über zwanzig Jahren in der „Kontaktlinse“ tätig, aber das ist mir tatsächlich in der KL-Anpassung noch nie passiert.

In der jährlichen Nachkontrolle klagte meine langjährige Kundin über Probleme in der Nähe. Wie immer erkläre ich meinen Kunden die unterschiedlichen Linsensysteme nicht nur verbal, sondern skizziere die Möglichkeiten auf ein schlichtes weisses Papier. Das hat sich super bewährt. Alles was man hört und sieht, kann sich „Mensch“ ja bekanntlich besser einprägen.

Nachdem ich meiner Kundin alles erläutert hatte, sprang sie vom Stuhl, huschte zu ihrer Handtasche und holte ein Schwere-Pendel heraus. Danach legte sie nach und nach die linke Hand auf meine skizzierten „Kunstwerke“ und pendelte mit der rechten Hand jedes Linsensystem aus. Ich staunte nicht schlecht, als sie dann meinte: „Das hier! Mit diesem Linsensystem starten wir!“ Ich erwiderte: „OK, machen wir. Sagen Sie, funktioniert das immer?“ „Nein, manchmal irrt ER sich. Aber ER nimmt mir oft schwierige Entscheidungen ab und macht es mir dadurch etwas leichter!“

Wir beide grinsten uns an. Sie ist tatsächlich nicht die typische Esoterikerin, sondern ein total entspannter und angenehmer Mitmensch. Nun bin ich natürlich sehr gespannt, ob die Pendel-Entscheidung auch wirklich Recht behält. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Das Auge isst mit!

Wer mich gut kennt, weiss genau, dass ich gerne koche, aber noch viel mehr gerne und gut essen gehe. Zum grossen Glück teilt mein Freund diese Leidenschaft mit mir 😉 .
Und so ist es für uns beide immer wieder ein Vergnügen, an einem uns noch unbekannten Ort, ein Menü zu geniessen und zu schmausen.
Wie Ihr alle wisst, sind an der Geschmacksempfindung mehrere Sinnesorgane beteiligt und diese liefern dem Gehirn die wichtigen Informationen über Geschmack, Duft,Textur und Temperatur.
Wird ein neuer Gang zelebriert, so ist der erste Eindruck das Gesehene und entscheidet über die Genusstauglichkeit. 70 Prozent aller Wahrnehmung findet über die Augen statt und macht sie zu unserem wichtigsten Sinnesorgan. Kräftige Farben signalisieren dem Auge des Betrachters Frische. Schliesslich heisst es ja bereits im Volksmund: „Das Auge isst mit“.

Aber nicht nur das Aussehen solcher echten Kunstwerke, sondern auch der Duft über die Nase und der Geschmack über den Gaumen ist entscheidend. Die Geruchsrezeptoren sind offenbar noch deutlich sensibler als die Geschmacksrezeptoren. Wir riechen und schmecken gleichzeitig, da es eine Verbindung zwischen Mund- und Nasenhöhle und dem Gaumen gibt. Aromastoffe gelangen so automatisch in den Rachen bis zur Riechschleimhaut. Nicht zu vergessen ist auch der Gehörsinn, denn auch ein hörbar knackiges Gemüse bestätigt den Frischegehalt von Lebensmitteln. Zuletzt ist auch die Zunge zum einen als Geschmacksrezeptor mit fünf Geschmacksarten und zum anderen aber auch als Tastinstrument für die Textur und Temperatur der Speisen von Bedeutung.

Übrigens, bei diesem Foto handelt es sich um einen sehr wohlschmeckendem Zwischengang, den wir in Oslo (Ekeberg Restaurant) mit viel „Sinnes-Freuden“ verspeisen durften. Hhhmmmmm … es war SEHR lecker und ein echter Hingucker oder sagen wir ein echter Augenschmaus!Merken

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Das tut den Augen richtig gut!

Wellness und Fitness ist neuerdings „Old School“, heute spricht man von Corporate Health, Sportivity, Slow Business, Healthness und Self Tracking.
Gesundheit ist nicht nur das Gegenteil von Krankheit, sondern es wird als Bewusstsein für die innere Balance der eigenen Lebensenergie empfunden. Klingt ganz schön wichtig, ist aber tatsächlich ein Megatrend, der sich sukzessive in vielen Bereichen unseres Lebens „einmischt“. Yoga war noch vor Jahren eine „esoterische“ Spielerei, wurde als nicht ernst genommener Sport belächelt,  unterdessen aber gehen selbst  männliche Manager für ihre Work-Life-Balance ins Yoga statt ins Fitness-Studio. Ständig unter Druck und Belastung sucht der Mensch von heute nach mehr Ruhe, Entschleunigung und Fokussierung.

Da wir ja hier bei „GANZ NAH BEIM AUGE“ natürlich immer unter dem Aspekt der Gesundheit am Auge tätig sind, stelle ich Euch heute mal wieder das Wohlfühlprogramm für Eure Augen vor.

  1. Zunächst legt man feuchtwarme Wasserkompressen (am besten verwendet Ihr dafür einen flauschigen Waschlappen) auf die geschlossenen Augenlider. Das solltet Ihr unbedingt mindestens drei Minuten „aushalten“.
  2. Danach massiert Ihr die Lidränder. Dafür zuerst mit dem Zeigefinger der einen Hand am seitlichen Lidwinkel das Augenlid in Richtung des Ohres vorsichtig straff ziehen. Dann mit dem Zeigefinger der anderen Hand vom inneren Lidwinkel nach aussen vorsichtig streichen und sanft massieren. Das solltet Ihr fünf bis sechs Mal wiederholen.
  3. Danach mit einem getränkten Wattestäbchen die Lidränder von Schuppen und Krusten säubern. Ich würde Euch empfehlen das untere Augenlid mit einem Finger der freien Hand sanft nach unten zu ziehen, damit kann man die Lidränder besser erreichen.
  4. Zu guter Letzt Ober- und Unterlider mit warmen Wasser reinigen und sanft abtrocknen.

Und das Beste daran, man kann so schön entspannen, pardon entschleunigen 😉