Mehr als genug

Letzte Nacht konnte ich mal wieder kein Auge zudrücken. Die ganze Zeit war ich am Grübeln und fragte mich: Wie oft wird dir gesagt: „Du bist zu viel!“🤔 Immer wieder bekomme ich es zu hören und selbstverständlich weiss ich: Es ist lieb gemeint und steht auch immer in engem Kontext mit einer guten Sache. Trotzdem: Es hat mir keine (Nacht-) Ruhe gelassen.

Vergleiche ich nämlich diese Feststellung mit: Zu viel des Guten, ein Glas zu viel, nicht zu viel Umstände, zu viel verlangt, dann bekommt es plötzlich einen negativen Touch. Es heisst ja dann so viel wie: Doppelt und dreifach, viel zu viel, jenseits von Gut und Böse – es steht quasi in keinem Verhältnis. Ja und dann bekomme ich sofort ein mulmiges Bauchgefühl. Bin ich zu viel? Wovon überhaupt? Zu gutherzig, zu nett, zu verrückt, zu direkt, zu lustig, zu zickig … PUH … Im ersten Moment – die halbe Nacht 😉  – war ich total am Boden zerstört, konnte mich dann aber wieder allmählich beruhigen und mir selbst Mut zusprechen.

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Oh ja – Faulenzen!

Gestern Abend hatte ich de facto ein AHA-Erlebnis. Nach einem langen anstrengenden Arbeitstag lief ich abends im Schlabberlook und zerzausten Haaren in der Wohnung herum. Mir war einfach sauwohl. Plötzlich erinnerte ich mich an meine Jugendjahre, als mein Vater mit ausgewaschenen Jogginghosen herumlief und ich mich in Grund und Boden schämte, wenn er in diesem Outfit meinen Freunden die Türe öffnete. Tja – nun ist es wohl so weit, dachte ich mir! Willkommen im Club!

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Die Wahrheit ist …

… ganz offensichtlich! Die Zeit nach Corona wird nie mehr so sein wie davor.

Wie jetzt? Gut oder schlecht? Was meint ihr? Möchtet ihr euer gewohntes Leben in vollem Umfang wieder zurückhaben? Am liebsten eine RESET-Taste drücken? Oder seid ihr sogar dankbar für neu gewonnene Erfahrungen und Veränderungen?

Ach Nö – Ich krieg die Krise! Nicht schon wieder das Thema CORONA 🤪. Ich weiiiiiiiiiss! Trotzdem: Das Thema bleibt top aktuell und ist zugegebenermassen so was von ermüdend 🥱. Diese pausenlose Newsflut, ein ständiges Hin und Her zwischen Schreckensszenario und Hoffnungsschimmer. Das geht an niemandem spurlos vorbei. Logisch.

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Wie cool ist das denn!

Es ist schon eine Weile her. Aber es ist, als wäre es mir gestern erst passiert. Ich bin einmal auf die Empfehlung einer Bekannten zu einem gaaaanz tollen Restaurant marschiert, in dem es die besten Burger „ever gibt“. Ich  stand am Schluss mit einem müden Lächeln vor einem gähnend leeren Gebäude und geschlossener Türe. Ich konnte sofort erkennen: Hier läuft schon lange nichts mehr. Ihr könnt euch vorstellen: Ich war mega enttäuscht und … hungrig 😉 . Abgesehen davon hatte ich meine wertvolle Zeit verplempert. GRRR.

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Ganz Ohr sein

«Tja, Sie haben sicher die Batterie falsch eingesetzt!» Der Verkäufer steht breitbeinig hinter seinem Tresen, zieht die Augenbrauen nach oben, schiebt seine Unterlippe nach vorne und belächelt mich mit einem arroganten Grinsen. Der Unterton in seiner Stimme versetzt mich unmittelbar in Alarmbereitschaft. Im Höllentempo überlege ich mir den nächsten Schachzug. So leicht kommst du mir nicht davon, denk ich mir im Stillen.

Kann ich eins nicht leiden, dann ist es ganz sicher, wenn mich jemand für blöd verkauft. UND nicht richtig zuhört! Ja dann: 3 – 2 – 1 – … Zero. Go! Volle Adrenalin-Raketenschubkraft voraus! Aber nein: Ich atme innerlich tief durch und bleibe ganz ruhig.

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OK – das war genug 2020. Es wird Zeit für 2021.

A wie Abstand

Wenn ich Covid-19 irgendetwas Gutes abgewinnen kann, dann ist es der Verzicht auf das omnipräsente Küssen von Menschen, die einem so gar nichts (mehr) bedeuten. Küssen gehörte – vor Corona – wie Steuern zahlen und Wäsche waschen zum Leben ab 20 Jahren einfach mit dazu. Ich habe überall geküsst: auf Rolltreppen, auf der Damentoilette und am Skilift (etwas schwierig wegen Helm und Brille 😉). Ich habe wildfremde Menschen „abgebusserlt“. Ab und zu mit einem geprellten Wangenknochen. Dazu gehörte auch Kategorie klatschnasser Landeanflug auf den Backen oder gar das Anpeilen von Mund statt Wange.

Damit wir uns richtig verstehen:

Natürlich herze, küsse und drücke ich immer noch gerne 😉. Schliesslich geht nichts über eine innige Umarmung 🤗. Aber: Körperliche Herzlichkeit obliegt zukünftig nur noch meinen Allerliebsten. PUNKT! 

B wie Bruno

Bruno ist seit Spätherbst mein neuer Flitzer auf zwei Rädern. Ein total geiles Velo. Ich kann es nicht anders sagen.

C wie Charme

Oh ja! Charismatische Menschen sind wahre Glückskinder. Diese unwiderstehliche Aura öffnet Türen und verzaubert Herzen. Was für eine Eigenschaft! Diese Charmebolzen sind magische Sympathieträger, haben eine Nuance Glamour, eine angenehme Unberechenbarkeit, die überraschen kann und Regeln bricht. Und das alles nie zum Nachteil seines Gegenübers. Der Charmeur hat Ecken und Kanten, ein liebenswürdiges Naturell, was ihn so besonders macht. Ehrlich gesagt: Ich schmelze zur Schokolade.

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Und plötzlich ist alles ganz einfach …

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als mir alles über den Kopf gewachsen ist. Kein Weg führte daran vorbei, endlich eine Entscheidung zu treffen. Dinge ins Lot zu bringen. Auf die innere Stimme zu hören. Den  Mut zu haben seinem Herz zu folgen. Den Verstand für einen Moment beiseite zu legen und ganz und gar seinem sechsten Sinn zu vertrauen. In meinem Kopf war ohnehin nichts mehr drin. „Wie eine Flasche leer.“ 😉

Foto von  Nick Fewings auf  Unsplash

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E R F O L G – Die Magie beginnt mit dem ersten Schritt

„WOW – das ist ja der Knaller !“ Ich nicke anerkennend mit meinen Kopf, staune einmal mehr über seine Kreativität, Energie und das gewisse Etwas. Rick ist einfach unglaublich: Unbeirrbar verfolgt er seine Ziele, glüht mit glänzenden Augen für seine Projekte, besitzt die Ausdauer eines Jack Russell Terriers, ist unfassbar tüchtig und DAS bereits seit über zehn Jahren. Ein schlauer und leidenschaftlicher Hardworker von A bis Z. Ihm gebührt mein ganzer Respekt und meine tiefste Bewunderung.

Für mich ist Rick das Paradebeispiel eines erfolgreichen Menschens.

Bild von AZ Wallart – Instagram

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Meins!

Im Nu habe ich mich durch den Konfigurator geklickt und schwuppdiwupp erscheint „Bruno“: Stylisch, minimalistisch, urban, schlank, ohne Schnickschnack. N E I N … ich lümmle nicht auf irgendwelchen Partnerbörsen herum 🙂 . Bruno ist mein neuer schwarz-matter Flitzer auf zwei Rädern.

Er sieht verdammt gut aus, ein Unikat, handgefertigt in meiner Stadt (!) und garantiert ohne Bullshit- Technik. Ausgerüstet mit einer Multispeed-11-Gang-Nabenschaltung sorgt er für blitzschnelles Strampeln von A nach B. Im Fahrradladen kann ich einige Tage später ein Velo schnappen und eine Probefahrt unternehmen. Keine Frage: Bruno ist allererste Sahne!

Bild von DesignYourBike auf Instagram

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Klartext reden

«Hast du deiner Oma auch mal gesagt, dass du ihre selbstgestrickten Pullover nicht mehr brauchst und ihre genähten Mode-Prototypen auch in Zukunft nicht tragen wirst?» Ich schon. Meine Oma eine Schneidermeisterin der alten Schule und ich ein Teenager, der schon immer gerne Jeans trägt.  «Ach du grüne Neune.»

Beherzt habe ich damals meine Meinung gesagt. Kurz und bündig. Stimmt genau: Schonungslos. Meine Grossmutter sprach daraufhin eine Weile nicht mehr mit mir. War mir aber egal – Hauptsache keine Buntfaltenhosen, Röcke und gestrickten Pullunder mehr 😉.

Foto von Kyle Glenn auf Unsplash

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