Es mit anderen Augen sehen!

Ich kann mich noch sehr gut an diesen einen Moment erinnern.

Meine herzallerliebste Kollegin Sabrina meinte unverblümt: “ Also meine Liebe a) interessiert das keinen Menschen und b) kannst Du das sicher nicht SO schreiben.“ Holla die Waldfee. Das nenne ich Klartext.

Ich hab’s tiptop überlebt 😅 und ganz ehrlich: Ich bin meiner Ideengeberin unendlich dankbar. Es gibt diese blinden Flecke. Anderen fällt auf, wenn es schiefläuft oder man es besser machen könnte. Das entwaffnende Feedback von Sabrina hat mich in Millisekunden wachgerüttelt und meine Synapsen im Gehirn gezündet. Sie hat mir die Augen geöffnet. WHOOM.

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Was jetzt: J a oder N e i n?

„PUH … ehrlich gesagt: JEIN!“ „OHHH … komm schon. Mach jetzt nicht auf Spielverderber. Warum tust Du Dich mit dieser Entscheidung so schwer?“

Tja, wenn’s immer so einfach wäre.

Easy Peasy Entscheidungen

Die neuen Sneakers sind schnell eingetütet. Stop & Go- Entschlüsse sind extrem schnell und ohne Wenn und Aber. OK … ich gebe zu, das ist zumindest bei mir so 😉 . Zu genau weiss ich für was mein Herz höher schlägt und wann ich besser die Finger davon lasse.

Es ist aber ein echter Unterschied, ob ich einen neuen Sportschuh kaufe oder tatsächlich einen bedeutsamen Schritt in Richtung Zukunft besiegle.

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Du bist ja putzig!

«YEP! Und diesen Kontaktlinsenbehälter schmeissen wir besser gleich weg!» Mit einem unmissverständlichen Gesichtsausdruck like Columbo schaue ich meiner Kundin fest in die Augen. Mit Schutzmaske geht das – in Zeiten von Corona – besonders gut 😉. Sie schaut mich ungläubig an, spürt meine Entschlossenheit und weiss genau:  Jetzt geht’s’ dem etwa zehn Jahre alten Behälter an den Kragen.

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Ich mach‘ mir meine kleine Welt. Gerade jetzt!

Wir ahnen es: Vieles wird anders. Es bleibt erst einmal ein Rätsel, was nach Corona kommt. Die ersten Szenarien, Prognosen und Vorhersagen sind bereits gemacht. Zukunftsorakel hin oder her – Jeder von uns bastelt an seinen eigenen Wünschen, Träumen und Möglichkeiten.

Fakt ist: Corona hat unsere Vorstellung vom Glücklichsein entscheidend geprägt und ganz bestimmt auch verändert.

So oder so: Pläne schmieden, Neues entdecken, Träume leben und Unbekanntes auszuprobieren ist und bleibt wie der geheimnisvolle Zaubertrank des Druiden Miraculix.

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T wie Toilettenpapier – Corona von A bis Z – Mein persönliches Tagebuch

A wie Apfelkuchen.
Und zwar besonders den Kuchen von einem wunderbaren Café in meiner Nachbarschaft. Und jetzt das! Auf unbestimmte Zeit auf diesen Apfelkuchen verzichten? Sicher nicht! Unser lokales Gewerbe ist einfach unschlagbar. Ein Kuchen-Lieferdienst wurde lanciert und nun bekomme ich wöchentlich meinen Kuchen ins Haus geliefert. Das sind Glücksmomente!

B wie Bleiben Sie gesund.
Steht mittlerweile überall am Textende. Es gibt neuerdings schon Abkürzungen like MfG. Also hier für Alle, die es ungern ausschreiben möchten:
BSg = Bleiben Sie gesund /  Bg = Bleib gesund

C wie Cocooning.
Sich einmummeln in den eigenen vier Wänden. Diesen Trend gibt’s ja schon lange – in Zeiten von Corona passt das ja wunderbar: „Corooning“ ist meine neue Wortkreation 🤨

D wie Dosen.
Tja:  Pelati in Dosen! Das war ein Orientierungslauf von Supermarkt A nach Supermarkt B. Im Supermarkt D oder H lag ich dann bäuchlings am Boden vor einem anscheinend leeren Gestell. Mein Arm verschwand in der Tiefe des Regals und tatsächlich war da noch … die allerletzte Konserve. Fühlte sich an wie eine Trophäe.

E wie Entrümpeln.
YES! Endlich Zeit zum Entsorgen und Ausmisten!

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Papperlapapp – von wegen l a n g weilig!

Aber jetzt mal ehrlich: Freie Zeit? Her damit! Das Phänomen des Nichtstuns und an die Decke starren, kenne ich schlichtweg nicht. Ich bin das pure Gegenteil eines klassischen Stubenhockers.
Ja richtig: Ich beschäftige mich sehr gerne. Das stimmt 100%ig!
Und ja: ich freue mich natürlich auch …. zwischendurch auf chillige Entspannungsmomente. Es kommt einfach verdammt wenig vor 😉.

So ist es mir ein echtes Rätsel, wie es Menschen gibt, die mit ihrer
F R E I zeit nichts anfangen können. Hobbies? Aktivitäten? Sich etwas Gutes tun? Fehlanzeige! Nun gut!

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Weckruf an Alle! Unterstützt bitte den Einzelhandel!

COVID-19. Verdammt schwierige Zeiten – keine Frage – und für jeden von uns eine total befremdliche Situation.

Die einen dürfen noch weiter arbeiten. Dafür gilt auch unser grösster Dank und Respekt. Was wären wir ohne Pflegepersonal, die Frau an der Supermarktkasse, die Müllabfuhr, den Zugfahrer, den Postangestellten, den Handwerker. Ihr wisst ja, was ich meine.

Mein Herz schlägt in diesen Tagen vor allem für den inhabergeführten Einzelhandel. Für all diejenigen, welche ihre Geschäfte von heute auf morgen schliessen mussten. Die Hiobsbotschaft traf sie Alle mitten ins Herz. Überall Schockstarre und immer die gleiche berechtigte Frage: „Wie geht’s jetzt weiter?“

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Schneller, höher, weiter!

«Geht da nicht noch was?» Der Optikerkollege drängt mich zu einer Antwort. Oder besser gesagt: Er wünscht jetzt und sofort einen lösungsorientierten Ansatz von mir. Ich überlege kurz und kontere: «Tja. Die Frage lautet doch: Nervt es den Kontaktlinsenträger oder ist es in Wahrheit IHR Problem?»

Zunächst ist es einen klitzekleinen Moment still am anderen Ende des Telefons. «OK, ehrlich gesagt, es stört NUR mich.» AHA. Alles klar!

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