Gonzalo Pastor – peruanische Lebensfreude in unserem Hecht-Team

GP_240Wo bist Du geboren?
Ich wurde in Peru geboren. Meine Wurzeln sind in den Anden.

Wann bist Du nach Deutschland gekommen?
Zum ersten Mal bin ich 1997 nach Deutschland gekommen. Ich habe damals für die Deutsche Gemeinde in Peru gearbeitet und durfte Deutschland in diesem Rahmen besuchen. Seit April 2001 lebe und arbeite ich dauerhaft in Deutschland.

Was vermisst Du am meisten aus Deiner Heimat?
Am meisten fehlt mir meine Familie. Meine Eltern und meine Schwester leben noch immer in Peru. Was die Mentalität anbelangt fehlt mir die Leichtigkeit, sich Dingen zuzuwenden. Aus der Not wird oft improvisiert. Das ist natürlich nicht immer nachhaltig, doch es ermöglicht eine Lebensart, die jenseits strikter Regeln und Vorgaben stattfindet.

Wann und warum bist Du zu Hecht gekommen?
Ich bin im September 2001 zu Hecht gekommen. Eigentlich war das reiner Zufall….wobei ich nicht an Zufälle glaube.

Ich habe Arbeit in der Nähe meines sozialen Umfeldes gesucht. Hecht hatte eine Stelle in der Produktion anzubieten, ich habe mich vorgestellt und wurde genommen.

Ich hatte in Peru Betriebswirtschaft studiert und war im Grunde genommen nicht ideal qualifiziert. Und das ist mit ein Grund, der mich seither motiviert hat, bei Hecht zu arbeiten. Hecht geht nicht immer geradlinige Wege und ermöglicht dadurch Mitarbeiterpotentiale zu erkennen, zu entwickeln und zu entfalten.

Heute arbeite ich nicht mehr in der Produktion, wobei mir diese Zeit sehr wichtig war und auch immer noch ist, denn ich konnte Einblicke und Wissen gewinnen, das mir heute sehr zu Gute kommt.

Was ist Dein Aufgabengebiet?
Mittlerweile betreue ich ausländische Kunden und Vertriebspartner in Spanien, Lettland und Südamerika.

Was machst Du in Deiner Freizeit?
Lesen, Fotografieren, Siesta und mit der Familie Zeit zusammen verbringen 🙂

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Schleier auf Linsen! Wie weiter?

Frage an Hecht-Blog: „Ich habe viele Jahre weiche Linsen getragen, aber aufgrund von Veränderungen an meiner Hornhaut, hat mir mein Kontaktlinsenspezialist empfohlen, auf formstabile Linsen zu wechseln. Die formstabilen Probelinsen trage ich nun seit etwa zwei Wochen. Ich habe immer noch ein Fremdkörpergefühl, aber es ist schon viel besser als in den ersten Tagen. Trotzdem habe ich immer einen Schleier auf den Linsen, der sich besonders dann bemerkbar macht, wenn ich drinnen bin und am Computer arbeite. Ist das normal? Und was kann ich dagegen tun?“

Antwort Hecht-Bloggerin: „Als langjähriger Weichlinsenträger ist es immer schwierig, sich auf formstabile Linsen umzustellen. Die Eingewöhnungsphase ist sehr individuell, manchmal bin ich echt erstaunt, wie schnell sich ein bisheriger Nicht-Linsenträger daran gewöhnen kann, aber bei Umsteigern von weich auf formstabil braucht es im Normalfall vier bis sechs Wochen, bis sich ein angenehmes Wohlbefinden einstellt. Selbst dann, wird es immer einmal gute oder schlechte Linsentage geben.

Ein Schleier auf den Linsen nervt, kann aber unterschiedliche Ursachen haben. Typischerweise blinzelt man bei der Bildschirmarbeit deutlich weniger, tatsächlich kommt es in einer Minute häufig nur noch zu wenigen Lidschlägen und diese sind dann meist nur unvollständig. Also: Wichtig immer einen kompletten Lidschlag ausführen! Nur dann wird auch die Tränenflüssigkeit auf dem ganzen Auge verteilt und die Horn- und Bindehaut ausreichend befeuchtet.

Ein weiterer Grund für den Schleier können aber auch Fettablagerungen auf der Oberfläche der Linse sein, die man mit sogenannten Tendsidreinigern entfernen kann, bestenfalls enthalten diese noch etwas Alkohol, der die Fett-Rückstände (Make-up, Creme, Seife, etc.) optimal entfernt. Ich empfehle Dir, die Linsen zwischendurch zu entfernen, mit dem Reiniger manuell zu reinigen und gründlich abzuspülen (mit einer entsprechenden Abspüllösung). Danach kannst Du die Linse wieder einsetzen. Am besten setzt Du die Linsen mit einer viskösen Benetzungslösung ein. Das tut gut 🙂

Vielleicht muss aber auch die Anpassung der Linsen (Passform, Grösse, Geometrie, Material) noch optimiert werden. Bewegt sich die Linse zu wenig auf dem Auge, ist sie zwar angenehmer zu tragen, aber der Tränenaustausch unter der Linse ist geringer. Dabei können sich Zellreste und andere Partikel unter der Linsen-Rückfläche ansammeln, die auch einen „Schimmer“ beim Sehen auslösen können.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und hoffe sehr, dass Du durchhältst!