Mach’s einfach, aber mach’s einfach!

Jedes Jahr nehme ich an einem tollen Marketing-Event der schweizerischen Post teil. Auch dieses Jahr hatten die Organisatoren ein tolles Programm unter dem Motto: "Die Macht des Wortes - Provozieren, Berühren, Überzeugen" zusammengestellt: hochkarätige Referenten, spannende Themen und das alles kompetent moderiert. Eine Referentin ist mir besonders aufgefallen: Sabine Asgodom, Top-Coach von Führungskräften und Bestsellerautorin. Mit viel Witz, Selbstironie und überzeugender Fachkompetenz hat sie alle Teilnehmer begeistert. Ich musste mir also auch ein Buch von ihr kaufen und kann es Euch wärmstens empfehlen. In ihrem Buch "So coache ich - 25 überraschende Impulse, mit denen Sie erfolgreicher werden" schreibt Sabine Asgodom über ihre Coaching-Philosophie und gibt dem Leser lösungsorientierte Methoden und praxisnahe Tipps an die Hand.

Buchtipp_Sabine_Asgodom_480

erschienen im Kösel-Verlag
ISBN 978-3-466-30935-1

Schon einmal gehört?

Unterscheidet man beim Menschen zwischen Rechts- und Linkshänder gibt es bei Tieren tatsächlich den Rechts- und Linksfüsser. Besonders beim Hund wird darauf geachtet, mit welchem Fuss er aus dem Stand beginnt zu laufen. Es gibt tatsächlich Studien darüber (Lisa Tomkins / The University of Sydney), dass sich die Welpen, welche mit der rechten Pfote (linke Gehirnhälfte) beginnen zu laufen, besser als Blindenhunde eignen. Untersuchungen zeigen, dass sich diese Hunde weniger ängstlich und von Natur aus selbstbewusster bewegen.
Hunde, die zusätzlich das linke Auge als Führungsauge bevorzugen, bewähren sich in der Schulung zum Blindenhund erfahrungsgemäss besser. Grund dafür ist, dass sich der Blindenhund mit seiner speziellen Halterung auf der linken Körperseite seines sehbehinderten Begleiters bewegt.
Weitere spannende Untersuchungen der Studie zeigen, dass wenn die Haarwirbel gegen den Uhrzeigersinn verlaufen, die Hunde als besonders ruhig, sicher und selbstbewusst gelten und sich dann auch für die Ausbildung sehr gut eignen (61% Erfolgsquote).

Mir ist keine Studie bekannt, ob es eventuell auch beim Menschen entscheidend ist, in welche Richtung die Haarwirbel verlaufen 🙂

Hier geht’s zum Video!

Jetzt oder nie!

Kennen Sie die „72 Stunden Regel“? Mein Kontaktlinsenkunde schaut mich verwundert an. Ehrlich gesagt nein, entgegnet er.

Diese Regel besagt, dass wir ein geplantes Vorhaben innerhalb von 72 Stunden erledigen müssen, weil wir es ansonsten auf einen späteren Zeitpunkt verschieben oder gar nicht mehr anpacken. Wird der erste Schritt nicht gemacht, dann sinkt die Erfolgsquote um ein Prozent. Schuld daran ist, wie so oft, der innere Schweinehund.

Klingt irgendwie einleuchtend, meint er. Ganz unliebsame Dinge schiebt man ja bekanntlich gerne vor sich her. Meinen Sie denn, wir sollten die Versorgung mit multifokalen Kontaktlinsen nun in Angriff nehmen?

Ja genau! Ich bin der festen Überzeugung, dass es jetzt Sinn macht, Versuchslinsen anzufertigen, die Sie dann in Ihrem Alltag testen müssen. Sie werden in Ihrem gewohnten Umfeld die Möglichkeit haben, das System auszuprobieren: jeder hat seine ganz persönlichen Sehforderungen, ein bestimmtes Arbeitsumfeld, individuelle Bedingungen beim Sport oder in der Freizeit. Wichtig ist vor allem, dass man motiviert ist.

Das ist keine Frage, motiviert bin ich und eigentlich, wenn ich ehrlich bin, war die Sicht in die Nähe in letzter Zeit total unbefriedigend. Insofern, muss etwas passieren.

Natürlich ist der richtige Zeitpunkt bei der Anpassung von multifokalen Linsen entscheidend. Der Frühpresbyope kann sich häufig, abhängig von seinem Sehfehler, auch noch ohne Lesehilfe, durch seinen Sehalltag durchkämpfen. Ist aber der Leidensdruck oder das Korrekturdefizit grösser und es kommt immer wieder zu Engpässen beim Lesen, ist der Moment für die Versorgung mit Mehrstärken-Kontaktlinsen genau richtig.

Also, dann packen wir es an!

14 Tage später:
Mein Kontaktlinsenkunde hat mit den ersten Anpass-Kontaktlinsen bereits eine sehr gute Sicht in die Ferne und die Nähe. Mit einem Feintuning werden wir sicherlich noch etwas mehr herausholen können. Er ist jetzt schon total begeistert und hat mir davon berichtet, dass er die „72 Stunden Regel“ nun auch in anderen Bereichen seines Lebens umsetzen wird. Er hat bereits damit begonnen! Sein Ziel für das Jahr 2015 lautet: mindestens zehn Kilo abzunehmen… Die Wette läuft!