Unglaublich, aber wahr!

Für eine kleine Überraschung sorgte meine Kontaktlinsenträgerin bei der alljährlichen Nachkontrolle. Bei der Feststellung, dass die Korrektur Ihrer Kontaktlinsen nicht mehr ausreichend sei, reagierte ich mit dem Spruch: Da sehen Sie ja nicht einmal mehr George Clooney auf der anderen Strassenseite, das wäre doch echt schade! Völlig ruhig entgegnete sie: Diesem Mann bin ich bereits einmal begegnet! Ich schaute sie total überrascht an und wollte natürlich sofort erfahren, wo man auf solche Männer trifft.

Am Nebentisch in einem Restaurant in Italien war er ALLEINE am Schlemmen. Sie meinte, er hat etwas gemacht, was man eigentlich nicht machen sollte. Ich überlegte und meinte schmunzelnd: Vielleicht hat er sich ja in der Nase gebohrt? Sie schüttelte den Kopf und sagte: Nein, George hat den Roséwein mit Wasser und Eiswürfeln verdünnt. Ich meinte daraufhin: Nun ja, halt typisch amerikanisch, Kontaktlinsen würde ich ihm aber trotzdem sofort anpassen 😉

10 Fragen an Eric Smidt!

Erik Smidt_300

  • Position: Direktor Ercon Contactlenzen & Consultancy
  • Ausbildung: Augenoptiker, Kontaktlinsen Spezialist, Optometrist ( alte Schule), Marketing NIMAB
  • Sprachen: Niederländisch, Deutsch, English und ich kann in ein paar Sprachen einen Drink bestellen
  • Liebste Hobbies: Musik ( Singen und Spielen) Badminton, Motorrad Fahren
  • Alter, Zivilstand: 51; ich lebe LAT („Living Apart Together“)

Was war Dein erster Job?

Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich samstags immer meinem Onkel geholfen. Er war Bäcker und hat das Brot immer seinen Kunden ausgeliefert. Mein richtiger erster Job war Optiker und Geschäftsführer von COCON Optik in Heerenveen.

Was magst Du an unserer Branche?

Die Möglichkeit Menschen zu helfen, die ein Sehproblem haben, ist natürlich das Schönste in unserer Branche.

An welches Ereignis in Deiner Karriere erinnerst Du Dich am liebsten?

Die Gründung meines Betriebs. Jeder hat mich für blöd gehalten, aber wir haben jetzt einen schönen Betrieb.

Was wäre Dein Traumjob?

Einen Job, wo ich nur lustige Sachen machen kann, wie präsentieren, und unsere Leute trainieren, z.B. im Service. Und manchmal ein gutes Verkaufsgespräch führen. Ich bin dabei, das zu erreichen, dauert noch ein Weilchen, denke ich.

Mit welcher Persönlichkeit würdest Du gerne einmal einen trinken?

Ich weiss nicht, ob ihn alle kennen: Joop van de Ende. Er ist ein wichtiger Musicalproduzent aus Holland und in der Welt bekannt. Ich bewundere ihn sehr, weil er ein „Self made man“ ist.

Auf welchen Luxus könntest Du am ehesten verzichten?

Motorrad fahren, obwohl ich das sehr gerne mag.

Dein wichtigstes Ziel im Leben?

Gute und liebevolle Beziehungen haben. Meiner Meinung nach besteht das Leben aus Beziehungen und das ist das Wichtigste, was es gibt.

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe…

… tue ich mal nichts.

Welche Ratschläge würdest Du einem jungen Unternehmer heute geben?

Wenn Geld keine Rolle spielt: Was würdest Du dann gerne machen? Mach einfach das oder strebe wenigstens danach.

Vielleicht verdienst Du nicht so viel Geld wie alle anderen, aber Du machst etwas was Du gerne magst. Ansonsten verdienst Du Geld mit etwas und musst jeden Tag wieder etwas machen, was Du nicht möchtest.

Service ist das Wichtigste, was Du bieten kannst.

Höre Frauen gut zu, sie haben fast immer Recht.

Wie bringt man Dich zum Lachen?

Mich bringt man schnell zum Lachen und zwar mit verschiedenen Sachen: z.B. macht es mir meine „Bonus-Tochter“ (Tochter meiner Lebensgefährtin) sehr einfach mich zum Lachen zu bringen, wenn sie auf meinen Gemüt herumspielt.

  • Bier oder Wein? Zuerst Bier und dann Wein, andersrum herum mag ich es nicht
  • Kreuzfahrt oder Safari? Safari
  • Winnetou oder Old Shatterhand? Winnetou hat schönere Klamotten
  • Stadt oder Land? Land, man kann immer in die Stadt fahren
  • Fussball oder Basketball? Basketball ist schneller und hat mehr Spektakel
  • Rolling Stones oder The Beatles? The Beatles, aber manchmal kann auch ich keine „Satisfaction“ bekommen

(1 Joker)

Schon einmal gehört?

Erstaunt habe ich die Geschichte einer 43-jährigen Frau gelesen. Durch einen Schlaganfall wurde ein kleiner Teil ihres Gehirns im Bereich des Schläfenlappens zerstört, worauf sie bewegungsblind wurde. Das Sehvermögen ist zwar intakt, die visuellen Informationen können aber nicht mehr richtig analysiert werden.

Was bedeutet das?

Den Betroffenen ist es nicht mehr möglich Geschwindigkeitsunterschiede oder Bewegungsrichtungen zu erkennen. Die Bewegungswahrnehmung ist beeinträchtigt. In der Fachliteratur spricht man von Bewegungsagnosie.

So ist ihre Sicht der Dinge vergleichbar wie ein Kinofilm, dessen Bilder pro Sekunde zerlegt und danach als eine Aneinanderreihung von Momentaufnahmen zusammengesetzt wird. Ein Film wird quasi zu einem Diavortrag. Ein Leben mit ruckartigen Bewegungsabläufen, eine statische Welt aus vielen zusammengesetzten Standbildern.

Tomaten auf den Augen

Am Wochenende auf dem Fussballplatz erhitzten sich einmal mehr die Gemüter über die Leistung des Schiedsrichters.

Hat denn der Tomaten auf den Augen? Das war ein klares Foul.

Ich fragte mich, warum es ausgerechnet Tomaten sein müssen und es nicht auch Äpfel oder Birnen sein könnten? Bisher hatte ich keine Ahnung, woher diese Redewendung überhaupt kommt und habe selbstverständlich für Euch nachgesehen:

Tomaten sind ja in den meisten Fällen rot. Verquollene Augen und gerötete Bindehäute deuten erfahrungsgemäss darauf hin, dass derjenige müde ist. Und: verschlafene Menschen sind nicht ganz so aufmerksam und können auch offensichtliche Dinge übersehen. Naja, ob dies immer so zutrifft? Ich bin mir da nicht so sicher.

Übrigens, der Schiedsrichter hatte das Spiel völlig im Griff. Und seine Entscheidung war richtig. Wenn man allerdings die Clubbrille auf der Nase trägt, ist eine objektive Beurteilung fraglich.