Ostern!

Osterhase_006_120_emOsterhase 010_120_emOsterhase 012_120_emOsterhase 013_120_emOsterhase 014_120_emGesucht, gefunden und… vernascht 🙂

Schokoladige Ostern wünscht Euch Eure Hecht-Bloggerin!

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Die Pollen kommen!

Jedes Jahr im Februar immer das gleiche Bild: Mein Arbeitskollege hat gerötete Augen, ist ständig am Niessen und Nase putzen. „Gesundheit“!  Von wegen Erkältung, schnieft er zurück. Die Pollen sind schuld! Oh weia, kaum freuen wir uns alle auf den Frühling, haben viele Allergiker das Nachsehen und wünschen sich wieder zurück in die Berge. Abends lese ich in der Zeitung: „Die bösen Pollen greifen an, es steht uns eine Pollenexplosion bevor“. Schuld ist der lange Winter. Die Erlen- und Haselnusspollen fliegen normalerweise im Januar, sind aber wegen der  langwährenden kalten Temperaturen erst jetzt am Aufblühen. Nun kommt es zu einem wahren Blütenknall! Nicht nur Erlen und Haselnusspollen, nein auch Eschen, Buchen verteilen grosszügig ihre Samen. Und es ist kein Ende in Sicht: Ende April folgen Eiche und zahlreiche Gräser. Spätestens dann beteilige ich mich beim gemeinsamen Niess- und Schnupf-Konzert. Ich habe Glück: vier Wochen muss ich nur aushalten, mein Arbeitskollege, der arme Kerl, wird von Februar bis September mal mehr, mal weniger leiden.

Hier noch meine Tipps für allergiegeplagte Menschen, natürlich auch für Kontaktlinsenträger:

  • im Freien Sonnenbrille tragen
  • abends oder nach Aufenthalt im Freien die Nase spülen (Nasendusche)
  • Fenster geschlossen halten (auf dem Land am Morgen, in der Stadt am späten Nachmittag)
  • Taschentücher nicht mehrmals verwenden
  • abends Haare waschen, damit die Pollen nicht mit ins Bett kommen
  • Bettwäsche und Bekleidung häufiger wechseln
  • nicht in den Augen reiben
  • konservierungsfreie Pflegemittel verwenden
  • Kontaktlinsen häufiger absetzen, mit geeigneten Pflegemittel abspülen und wieder mit konservierter Benetzungslösung  aufsetzen
  • bei starkem Fremdkörpergefühl oder Juckreiz auf das Tragen der Kontaktlinsen verzichten

Übrigens, es gibt zahlreiche Apps, die uns Allergikern vor den „Gefahren“ warnen, wobei ein Ausweichen vor den Pollen ja häufig nicht möglich ist.

Wertvolle Infos gibts auch bei: www.heuschnupfenhilfe.de

 

 

Der letzte Termin!

In meiner alltäglichen Arbeit geht es immer ein wenig drunter und drüber. Letzte Woche musste ich doch ein wenig schmunzeln. An diesem Abend, mein letzter Termin: Eine schicke Mitte 50 Jährige stürmt unser Kontaktlinsenstudio und blickt vorwurfsvoll auf ihre Uhr, da ich sie bat noch kurz im Wartezimmer Platz zu nehmen. Ihre Begrüssungsworte waren klar formuliert: „Ich sehe nichts mit meinen Kontaktlinsen, GARNICHTS!“ Eigentlich wollte sie nicht einmal richtig Platz nehmen, weil sie aus einem Meeting käme und dort auch wieder so schnell als möglich hin müsse. Da hilft nur: Auf zehn zählen, RUHE bewahren!!! Und siehe da, ich konnte sogar eine Beurteilung mit unserem Mikroskop (bei uns nennt man es Spaltlampe)  machen und feststellen, dass sie dummerweise auf beiden Augen die gleiche Korrektur trug. Da ist das Sehen natürlich schlecht, wenn beidseits eine +1.00 Linse eingesetzt wird und auf der linken Seite eigentlich eine Korrektur von +3.75 benötigt wird. Ein kleiner wichtiger Unterschied! Ich konnte zum Glück sofort Abhilfe schaffen und fast wäre sie mir noch um den Hals gefallen. Ich bin mir ganz sicher, sie wird wiederkommen 🙂

10 Fragen an Pascal Mange

Pascal Mange44, verheiratet, 2 Kinder (Léo und Lilou)

Kontaktlinsenspezialist, Mitinhaber von zwei Optik-Betriebe: Pfarrer Kontaktlinsen und Optik am Hirschengraben

Ausbildung: M.Sc.Optometry, HF NDS Unternehmensführung

Sprachen: Deutsch, English, Französisch

Liebste Hobbies: Geniessen, Werken, Skifahren

Was war Dein erster Job?

Am Fliessband: Ich habe Mineralwasserflaschen sortiert und in die Abfüllanlage gestellt.

Was magst Du an unserer Branche?

Die Technik, die Vielseitigkeit der Kundenkontakte und die internationalen Kongresse.

An welches Ereignis in Deiner Karriere erinnerst Du Dich am liebsten?

Als mir in meiner ersten Arbeitswoche eine Linse in den Ausschnitt einer Kundin verschwunden ist und ich das Zimmer verlassen musste bis Sie diese wieder gefunden hat. Sie ist trotzdem auch heute noch, 20 Jahre später, eine treue Kundin von mir.

Was wäre Dein Traumjob?

Rock Star.

Welche Persönlichkeit hättest Du gerne einmal getroffen?

Jim Lovell, Kommandant Apollo 13.

Worüber ärgerst Du Dich am meisten?

Die an der Supermarktkasse zuerst mit der Verkäuferin plaudern, dann kein Geld oder nur Münzen bereit halten und anschliessend das Förderband blockieren.

Auf welchen Luxus könntest Du am ehesten verzichten?

Ich gönne mir keinen Luxus, alles was ich besitze ist notwendig.

Dein wichtigstes Ziel im Leben?

Das Beste daraus zu machen und zu vermeiden, es durch selbstgebaute Hürden zu komplizieren.

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe…

…überlege ich mir welche Pendenz ich nun sofort erledigen könnte, danach sind die 15 Minuten leider bereits vorüber.

Welche Ratschläge würdest Du einem jungen Unternehmer heute geben?

Rasch lernen das wichtige vom unwichtigen zu trennen, Ressourcen haben ist das A und O. Sich seinen eigenen Stärken bewusst sein, diese fördern und gezielt selber einsetzen. Nicht zögern, bei den weniger starken Eigenschaften Experten ins Boot zu holen.

  • James Bond oder Batman? Batmann
  • Bier oder Wein? Joker
  • Montreux oder Zermatt? Zermatt
  • Winnetou oder Old Shatterhand? Old Shatterhand, weil er am Leben bleibt
  • Linzertorte oder Streuselkuchen? Streuselkuchen
  • YB oder SCB? SCB

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