Mahlzeit!

Hallo Ihr Lieben! Ich wünsche Euch einen deftigen Osterschmaus! Bis bald! Eure Hecht-Bloggerin

P.S. Es geht auch ohne Schokolade 😉

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Was ist eigentlich Crosslinking?

Immer mal wieder werde ich von Kontaktlinsenträgern – vor allem Betroffene mit Keratoconus* – auf „Crosslinking“ angesprochen. Was ist das genau? Ist das eine geeignete Therapieform für mich? Und wie funktioniert diese Behandlungsform?

Beim Crosslinking handelt es sich um eine sogenannte „Kollagenvernetzung der Hornhaut“. Man spricht auch von einer „Quervernetzung der Hornhaut“. Dabei soll die biomechanische Festigkeit des Hornhautgewebes durch die Kombination von Riboflavin (Vitamin B2) und UV-Strahlung verstärkt werden. Diese Methode der Gewebsverstärkung wird bereits seit einigen Jahren in der Orthopädie, bei Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen und in der Herzchirurgie angewandt. Speziell bei Keratoconus ist neben einer Keratoplastik, welche beim fortgeschrittenen Konus angewandt wird, das Crosslinking die einzige Therapieform. Die Verfestigung des Hornhautgewebes kann zu einer Verlangsamung der Hornhautveränderung führen.

 

 

 

 

 

 

 

Graphik: Elisabeth Muckenhirn

Was kann nach dem Crosslinking passieren?

  • rote Augen
  • Fremdkörpergefühl (Kratzen, Beissen, Brennen)
  • verschwommenes Sehen
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • erhöhtes Entzündungsrisiko
  • reduzierte Kontrastempfindlichkeit
  • Trübungen

Wichtig: Das Crosslinking soll nur dann angewandt werden, wenn sich der Keratoconus über einen längeren Zeitraum in einem progressiven Stadium befindet. Östrogen vermindert die Anzahl der Quervernetzungen, das Gewebe wird weicher, deshalb dürfen schwangere Frauen nicht mit Crosslinking behandelt werden. Prinzipiell ist nicht nur die Hornhautdicke (mindestens 400ym), sondern auch die Hornhautfestigkeit für den Eingriff entscheidend. Sollten beide Augen betroffen sein, sollte in jedem Fall zuerst nur eine Hornhaut mit Crosslinking behandelt werden, da die Betroffenen häufig auf Kontaktlinsen angewiesen sind. Dies bedeutet, es sollte solange mit der zweiten Behandlung abgewartet werden, bis wieder eine Kontaktlinse auf dem zuerst behandelten Auge aufgesetzt werden kann.

Fazit: Durch Crosslinking kann ein Keratoconus nicht geheilt werden, aber das Fortschreiten kann verlangsamt oder gestoppt werden. Sehr wahrscheinlich muss die Behandlung wiederholt werden. Das Sehvermögen kann stabilisiert werden. Allerdings gibt es auch Fälle, bei denen das Sehen schwankend bleibt. Es ist weiterhin notwendig, die optimale Sehschärfe mit einer Brille oder Kontaktlinse zu korrigieren.

*Keratoconus: Der Keratoconus ist eine meist beidseits vorkommende und progressive Hornhautveränderung. Typischerweise kommt es zu einer Verdünnung bestimmter Hornhautbereiche, die aufgrund des normalen Augeninnendrucks nach vorne gewölbt werden. Dies geht zunächst nur auf einem Auge mit einer schnellen Myopisierung (Kurzsichtigkeit), einem zunehmenden Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und einer sinkenden Sehschärfe einher.

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Mein Meisterstück ;-)

Heute konnte ich einen spannenden Anpassfall – eine echte Herausforderung – erfolgreich abschliessen.

Mein knapp sechzig jähriger Neukunde wurde vor etwa 30 Jahren mit rund sieben Dioptrien an beiden Augen gelasert. Im 2013 kam es am linken Auge zu einer Netzhautablösung. Inzwischen braucht er wieder beidseits eine Korrektur von minus drei Dioptrien. In seinem Beruf als Arzt muss er häufiger Fäden ziehen und hat nicht nur deshalb einen hohen Nahbedarf.

Mit der vorhandenen Gleitsichtbrille war er vor allem wegen der schlechten Fernsicht unglücklich. In der Freizeit behalf er sich mit sphärischen Tageslinsen und musste sich dabei immer mit einer Einbusse in der Nähe zufrieden geben. Er fragte sich deshalb, warum eigentlich nicht wieder formstabile Kontaktlinsen? Diesen Linsentyp hatte er ja als Jugendlicher bereits getragen.

Ihr könnt Euch gut vorstellen, dass ich anfänglich eher verhaltend optimistisch war und trotzdem voll motiviert „ans Werk“ gegangen bin.

Häufig kommt es nämlich aufgrund der abgetragenen Hornhaut zu Dezentrationen der Linsen auf dem Auge. Dies bedeutet, dass die Linsen vielfach nicht schön mittig sitzen und eine ungenügende Bewegung zeigen. Das ist unter anderem ein entscheidender Faktor bei der Anpassung von bifokalen oder multifokalen Linsen, um die Ferne und die Nähe gleichermassen gut zu korrigieren.

Jetzt einige Monate später haben wir beide das Ziel erreicht. Mein Kunde ist „am Ball geblieben“ – ich auch 🙂 – und trägt nun täglich seine bifokalen Linsen. Bei der Arbeit braucht er, je nach Tätigkeit, zusätzlich eine Arbeitsbrille. Das Autofahren fällt ihm aufgrund der besseren Fernsicht wieder deutlich leichter, auch abends in der Dämmerung hat er nun weniger Probleme.

Für alle interessierten Kontaktlinsen-Anpasser: ich habe beidseits eine bitorisch- vierkurvig-reverse Rückfläche gewählt. Den Durchmesser hatte ich anfangs sehr gross gewählt (10.2mm), die endgültigen Linsen haben aber nun einen Gesamtdurchmesser von 8.6mm! Beide zentrieren gut und werden zum Glück in Sekundenfrist vom Oberlid frei gegeben (JUHU!!!).

Dieser Fall hat mir mal wieder gezeigt: „Nichts ist unmöglich, solange man es nicht versucht hat!“ (Ulrich Wickert)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Ich seh Dir in die Augen, Kleines!“ Teil2

Treffen sich zwei Augenpaare, muss es sich nicht immer um Liebe auf den ersten Blick handeln. Unter Umständen kann es auch einmal unangenehm oder sogar unheimlich werden. Augenkontakte, die über vier Sekunden anhalten, lösen – laut einer Forschergruppe – Angstgefühle aus. Der perfekte Blickkontakt ist offensichtlich 3,3 Sekunden lang 🙂 . Also: 21 – 22 – 23 – STOP!

Bei 500 Versuchsteilnehmern wurde gemessen, dass bei weniger als drei Sekunden die Kontaktaufnahme zu kurz sei und über drei Sekunden es als bedrohlich wirke, wenn man sein fremdes Gegenüber anstarre.
Offenbar gilt dies aber nicht immer bei attraktiven Frauen und Männern 😉 Männer fürchten sich also nicht so schnell beim Blick einer hübschen Blondine … nein, Männer freuen sich stattdessen!

Auslöser ist die Pupillengrösse
Die Forscher haben festgestellt, dass bereits bei einer klitzekleinen Reaktion der Pupillen die Versuchsperson genug vom Blickkontakt hatte. Weiten sich Pupillen schneller und stärker wünscht sich das Gegenüber einen längeren Augenkontakt. Dies zeigt sich aber innerhalb der ersten halben Sekunde!
Also: Theoretisch kann die gewünschte Blickdauer allein aufgrund der Pupillenweitung als Reaktion und Bejahung eines weiteren Kontaktes vorhergesagt werden. Dann heisst es: 21 – 22 – 23 – STOP und darauf hoffen, dass eine positive Reaktion zurückkommt.

Für alle, die ihr Glück noch suchen, empfehle ich das Video!
Hier geht’s zum Video der englischen Forschergruppe!

Mit einem blauen Auge davon gekommen!

Der bekannte belgische National-Torhüter Thibaut Courtois, der bei Chelsea unter Vertrag steht, erschreckte unlängst seine Fans mit einem Bluterguss am linken Auge. Er gab sogleich Entwarnung auf Twitter und Facebook.

Tatsächlich sehen diese Bindehautverletzungen (im Fachjargon: Hyposphagma) schrecklich aus, sie heilen aber innerhalb von zwei Wochen von alleine zurück. Entstehen kann eine solche Verletzung spontan nach Husten, Niesen, Pressen sowie schwerem Heben. Ein kleines Bindehautgefäss platzt und etwa zwei Tropfen Blut verteilen sich unter der durchsichtigen Bindehaut. Ähnlich wie bei einem blauen Fleck auf der Hautoberfläche (beispielsweise nach einem Stoss) braucht es etwas Zeit, bis das Blut wieder vom Körper aufgenommen wird und der Fleck verschwunden ist.

Kommt eine solche Verletzung häufiger vor, empfiehlt es sich einen Hausarzt oder Internisten aufzusuchen. Grund dafür kann ein zu hoher Blutdruck, Diabetes oder eine Gerinnungsstörung sein. Bei einer traumatischen und schmerzhaften Verletzung der Bindehaut ist der Besuch eines Augenarztes unbedingt erforderlich.

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Quelle: Twitter / Facebook von Thibaut Courtois

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Du Glückspilz! 14 Tipps zum Glücklichwerden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Sich realistische und werthaltige Ziele setzen.
  2. Eigene Ansprüche überprüfen und allenfalls herunterschrauben.
  3. Sich selbst wertschätzen und das eigene Glück nicht von externen Dingen und Menschen abhängig machen.
  4. Wert auf soziale Beziehungen legen und sich dafür Zeit nehmen. Hilfsbereitschaft, Wertschätzung und Anerkennung zeigen und vergeben können.
  5. Leben mit Humor nehmen und auch einmal über sich selbst lachen. Lachen setzt Glückshormone frei, reduziert Stress und fördert das Wohlbefinden.
  6. Weniger planen, sondern JETZT und HIER leben. Die täglichen Schönheiten des Lebens erkennen und geniessen.
  7. Sich über eigene Erfolge freuen, diese feiern und auch die Leistung anderer würdigen.
  8. Optimistisch sein und aufkommende negative Gedanken bewusst stoppen und durch positive ersetzen.
  9. Auf aufrechte Haltung, selbstbewusste Körperhaltung und auf einen positiven Gesichtsausdruck achten.
  10. Hobbies frönen und das gemeinsame Tun mit allen Sinnen geniessen.
  11. Gesund leben – auf genügend Bewegung und gesunde Ernährung achten.
  12. Flow-Effekte schaffen. Momente, in denen wir alles vergessen, weil wir uns voll und ganz auf eine Tätigkeit einlassen, die uns fesselt und zugleich fordert.
  13. Neugierig sein und sich bewusst auf neue und unbekannte Situationen einlassen.
  14. Dankbar sein – dies ändert die Sichtweise auf das tägliche Leben, hilft Dinge und Ereignisse nicht als selbstverständlich zu betrachten und verhindert, dass wir unsere Ansprüche ständig nach oben schrauben.

Quellen:
Bücher: „So werden Sie glücklich“ und „Das Dankbarkeitsbuch“ von Karlheinz Ruckriegel
Blogbeiträge: „Happiness is Uncovering what you already have“ / „Pursuing happiness when it’s already within you“

P.S. Eigentlich wollte ich unbedingt nur 13 Tipps (uhhh…) zusammenstellen, aber ich konnte mich echt nicht entscheiden, welchen Ratschlag ich weglassen sollte 😉

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Alle Jahre wieder …

Bald schon ist wieder Weihnachten. Zeit für Wünsche und Geschenke. Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Miteinander, Vitalität, Lebensfreude, Klarheit und ein leckeren Weihnachtsschmaus!

Alles Liebe! Herzlichst Eure Hecht-Bloggerin

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Das kleine Reiterlein

Normalerweise gucke ich ganz verträumt und voller Ehrfurcht die Sterne am Himmel an. Den grossen Wagen kann ich auch ohne grosse Hilfe entdecken. Neulich erzählte mir ein lieber Kollege (Danke Mario!) vom ersten standardisierten Sehtest. Das machte mich natürlich neugierig.

Das wohl bekannteste Sternbild ist „Der grosse Wagen“. Vier Sterne bilden den Wagen, drei weitere Sterne bilden die Deichsel (orange markiert). Am mittleren hellen Stern „Mizar“, genau am Knick der Deichsel (Pfeil) befindet sich ein weiterer lichtschwacher Stern. Wird dieser Stern namens „Alkor“* am Himmelszelt erkannt, spricht man von einer Sehschärfe von 60 Prozent.

„Mizar“ und „Alkor“ gelten als Doppelstern, sind als separate Lichtpunkte erkennbar und gelten als „Augenprüfer“. Die beiden Sterne sind zwölf Bogensekunden voneinander getrennt, dies entspricht einer Entfernung  von 81 Lichtjahren .

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Vielleicht habt Ihr ja mal wieder Zeit in die Sterne zu gucken oder sogar ein Planetarium zu besuchen.

* Der Stern „Alkor“ sitzt genau auf der Deichsel und wird deshalb im Volksmund auch als  „Das kleine Reiterlein“ bezeichnet.

Damit uns das Lachen nicht vergeht!

Zur Abwechslung habe ich Euch heute mal wieder einen Buchtipp, dieses Mal zum Thema „Lachen“. Was meint Ihr: Wie oft lachen Kinder pro Tag? Und wie oft tun dies die Erwachsenen? Die Auflösung findet Ihr unten 🙂 !

Fakt ist:

Wir alle sollten mehr lachen, nicht nur weil Humor die Körperfunktionen in positiver Weise beeinflusst, sondern es auch tatsächlich schlauer macht.

Lachen wir, dann tut es unserem Herzen, den Lungen, der Muskulatur und den Lymphdrüsen gut. Aufgrund des Lachens wird die verbrauchte Luft aus den Lungen gepumpt, es findet ein Entgiftungsprozess statt und durch die schnelle Atmung wird automatisch die Sauerstoffzufuhr erhöht. Das sorgt für rosige Wangen, bessere Stimmung und mehr Sauerstoff im Gehirn.

Humor hält also nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit!

dont_worry_be_funny_480Ich kann Euch das Buch, ohne Witz 😉 , wärmstens empfehlen!
ISBN 978-3-280-05603-5

Hier geht’s zum Humortest! Welcher Humortyp seid Ihr?

Auflösung:
Kinder lachen durchschnittlich 400mal pro Tag!
Erwachsene lachen durchschnittlich 15mal pro Tag!

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