Fest, hart oder doch formstabil?

Häufig werde ich gefragt, was denn der Unterschied zwischen einer harten Linse und einer halbharten Linse sei. Genau genommen gibt es heutzutage keinen Unterschied mehr. Früher hat man tatsächlich bei einer Linse, die keinen Sauerstoff an die Hornhaut durchgelassen hat, von einer harten Linse gesprochen. Die geringfügig sauerstoffdurchlässigen Linsen bezeichnete man damals als halbharte Linse. Seit vielen Jahren spreche ich immer von formstabilen Linsen, ich finde bei all der „Begriffsduselei“ hört sich dieses Wort am besten an, oder nicht?! Vor allem bei der allgegenwärtigen Diskussion mit weichen Kontaktlinsen. Logisch würde ich mich als Endverbraucher doch viel lieber für etwas „Weiches“ wie für etwas „Hartes“ entscheiden. Rein psychologisch ist es tatsächlich besser von formstabilen Kontaktlinsen zu sprechen. Zweifellos ist die formstabile Kontaktlinse bei vielen Kontaktlinsen-Interessenten nicht bekannt. Klar, bei einem Anteil von knapp zehn Prozent, ist dies nicht weiter verwunderlich und trotzdem hat sie über die Jahre hinweg einen „festen“ Platz erobert, nicht nur in meinem „Kontaktlinsen-Anpasser-Herz“, sondern auch bei vielen glücklichen formstabilen Kontaktlinsenträgern. Oft sind die wahren inneren Werte dieser Kontaktlinsenart nicht bekannt oder es existieren zahlreiche Vorbehalte.

Für all diejenigen, die von diesen Kontaktlinsen noch nie etwas gehört haben, hier die „harten“ Fakten:

  • Formstabile Kontaktlinsen haben eine exzellente Langzeitverträglichkeit, weil das Material Sauerstoff durchlässt, Tränen die Kontaktlinsen unterspült und so genügend Sauerstoff an die Hornhaut heranlassen.
  • Formstabile Kontaktlinsen werden bei schlechten Tränenbedingungen besser vertragen, weil sie kein Trockenheitsgefühl am Auge erzeugen.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind für bestimmte Augenformen (z.B. Hornhautverkrümmung, Keratoconus, nach Hornhauttransplantat) die einzig sinnvolle Korrektionsmöglichkeit.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind einfach in der Handhabung.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind sehr pflegeleicht und können im Vergleich mit anderen Linsen über einen längeren Zeitraum verwendet werden.

Nun werdet Ihr Euch zu Recht fragen – bei all den Vorteilen – gibt es einen Haken an der ganzen Sache?

  • Formstabile Kontaktlinsen benötigen bei der ersten Verwendung eine Gewöhnungszeit von etwa einer Woche. In der Eingewöhnung nimmt man die gute Beweglichkeit als ein leicht störendes Tragegefühl wahr. Nach dieser Gewöhnungsphase werden auch formstabile Kontaktlinsen nicht mehr gespürt.
  • Formstabile Kontaktlinsen sind weniger gut zum Schwimmen oder generell beim Wassersport geeignet. Allerdings kann mit einer guten Schwimmbrille die Verlustgefahr deutlich herabgesetzt werden.

Solltet Ihr nun tatsächlich einmal den Versuch wagen, dann fragt einfach beim Augenoptiker Eures Vertrauens nach!

Der Mond ist aufgegangen …

Ich bin Euch noch eine Antwort schuldig 🙂 ! Vor kurzem habe ich Euch ja von meiner esoterischen Kundin erzählt, die „nur“ aufgrund des Pendelausschlags die Entscheidung für oder gegen ein Linsensystem gefällt hat.

Nun war ich natürlich sehr darauf gespannt, was sie mir bei der ersten Nachkontrolle berichten würde. Sie habe eine weniger gute Fernsicht (sie hat Recht, der Grund liegt an der noch zu verbessernden Korrektion), die Nähe sei aber hervorragend (stimmt auch!). Allerdings könne sie die Kontaktlinsen nicht weiterhin tragen, da sie momentan  die Mond-Kraft nicht ausnutzen kann und eine bessere Konstellation abwarten müsse.

OKAY … mir fiel auf die Schnelle kein passendes Gegen-Argument ein.
Nun warten wir beide auf einen möglichst günstigen Zeitpunkt. Soll ich mir nun wirklich einen Mondkalender zulegen? Ich hoffe sehr, dass ihr vor der nächsten Kontrolle nicht noch eine schwarze Katze über den Weg läuft 😉

Hauptsache gesund!

Was tut man nicht alles für Haut und Haar, für Leib und Seele! Bei unseren Augen verhält sich das aber meist ganz anders. In Gesprächen mit Kontaktlinsenträgern stelle ich immer mal wieder fest, dass das gute Sehvermögen oft als selbstverständlich betrachtet wird. Dem ist natürlich nicht so. Und das dem so bleibt, habe ich erst vor kurzem überlegt, ob es denn auch einen Gesundheitstrink fürs gute Sehen gibt. Dieser Smoothie soll all die essentiellen Nährstoffe enthalten, die für ein gutes Augenlicht wichtig sind. Dafür nehme man also folgende Zutaten:

ungesättigte Omega-3-Fettsäuren
Leinöl, Walnussöl
Vitamin C
Hagebutte, Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Petersilie, Grünkohl, Brokkoli; Paprika, Spinat Zitrone, Orange, Mango, Tomate
Vitamin A
Karotte, Kürbis, Süsskartoffel, Aprikose, Papaya, Mango, Nektarine, Kaki, Sanddorn, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Löwenzahn, Sauerampfer
Vitamin E
Pflanzenöl, Nüsse, Kohl, Avocado
Vitamin B6 B12
Grünkohl, Spinat, Linsen, Feldsalat, Weizenkeime, Avocado, Fisch
Selen
Getreide, Nüsse, Eigelb, Linsen, Fisch, Fleisch
Lutein
Grünkohl, Spinat
Zeaxanthin
Mais, Eigelb, Paprika, Spinat, Mangold, Kresse
Anthocyane
Trauben, Rotkohl, Blaubeeren, Brombeeren, Kirschen

Um meinen ganz persönlichen Smoothie zusammenzustellen, habe ich die am häufigsten benannten Zutaten kombiniert mit meinen Lieblingsingredienzen. Et voilà: hier mein Cocktailmix:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Karotten
2 EL Blaubeeren
1 EL geschälte Nüsse (bei mir waren es Cashew-Nüsse), mit Messer zerkleinern
2 Handvoll Spinatblätter
2 EL Leinöl (daran muss ich mich noch gewöhnen…)
2 EL Zitronensaft (Orangensaft werde ich noch testen)
mit Wasser verdünnen

Alle Zutaten in einem Mixer geben! Dann mit Wasser auffüllen und soweit verdünnen, bis der Smoothie die gewünschte Konsistenz erreicht! Der Geschmack könnte noch etwas besser sein 😉 ich werde den Trink noch einmal aufpimpen müssen … ich sage Euch Bescheid, wenn ich eine noch schmackhaftere Version entdecken sollte!

Merken

Bitte zeige mir, welche Richtung positive Energie zeigt!

Jetzt bin ich doch schon seit über zwanzig Jahren in der „Kontaktlinse“ tätig, aber das ist mir tatsächlich in der KL-Anpassung noch nie passiert.

In der jährlichen Nachkontrolle klagte meine langjährige Kundin über Probleme in der Nähe. Wie immer erkläre ich meinen Kunden die unterschiedlichen Linsensysteme nicht nur verbal, sondern skizziere die Möglichkeiten auf ein schlichtes weisses Papier. Das hat sich super bewährt. Alles was man hört und sieht, kann sich „Mensch“ ja bekanntlich besser einprägen.

Nachdem ich meiner Kundin alles erläutert hatte, sprang sie vom Stuhl, huschte zu ihrer Handtasche und holte ein Schwere-Pendel heraus. Danach legte sie nach und nach die linke Hand auf meine skizzierten „Kunstwerke“ und pendelte mit der rechten Hand jedes Linsensystem aus. Ich staunte nicht schlecht, als sie dann meinte: „Das hier! Mit diesem Linsensystem starten wir!“ Ich erwiderte: „OK, machen wir. Sagen Sie, funktioniert das immer?“ „Nein, manchmal irrt ER sich. Aber ER nimmt mir oft schwierige Entscheidungen ab und macht es mir dadurch etwas leichter!“

Wir beide grinsten uns an. Sie ist tatsächlich nicht die typische Esoterikerin, sondern ein total entspannter und angenehmer Mitmensch. Nun bin ich natürlich sehr gespannt, ob die Pendel-Entscheidung auch wirklich Recht behält. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Das Auge isst mit!

Wer mich gut kennt, weiss genau, dass ich gerne koche, aber noch viel mehr gerne und gut essen gehe. Zum grossen Glück teilt mein Freund diese Leidenschaft mit mir 😉 .
Und so ist es für uns beide immer wieder ein Vergnügen, an einem uns noch unbekannten Ort, ein Menü zu geniessen und zu schmausen.
Wie Ihr alle wisst, sind an der Geschmacksempfindung mehrere Sinnesorgane beteiligt und diese liefern dem Gehirn die wichtigen Informationen über Geschmack, Duft,Textur und Temperatur.
Wird ein neuer Gang zelebriert, so ist der erste Eindruck das Gesehene und entscheidet über die Genusstauglichkeit. 70 Prozent aller Wahrnehmung findet über die Augen statt und macht sie zu unserem wichtigsten Sinnesorgan. Kräftige Farben signalisieren dem Auge des Betrachters Frische. Schliesslich heisst es ja bereits im Volksmund: „Das Auge isst mit“.

Aber nicht nur das Aussehen solcher echten Kunstwerke, sondern auch der Duft über die Nase und der Geschmack über den Gaumen ist entscheidend. Die Geruchsrezeptoren sind offenbar noch deutlich sensibler als die Geschmacksrezeptoren. Wir riechen und schmecken gleichzeitig, da es eine Verbindung zwischen Mund- und Nasenhöhle und dem Gaumen gibt. Aromastoffe gelangen so automatisch in den Rachen bis zur Riechschleimhaut. Nicht zu vergessen ist auch der Gehörsinn, denn auch ein hörbar knackiges Gemüse bestätigt den Frischegehalt von Lebensmitteln. Zuletzt ist auch die Zunge zum einen als Geschmacksrezeptor mit fünf Geschmacksarten und zum anderen aber auch als Tastinstrument für die Textur und Temperatur der Speisen von Bedeutung.

Übrigens, bei diesem Foto handelt es sich um einen sehr wohlschmeckendem Zwischengang, den wir in Oslo (Ekeberg Restaurant) mit viel „Sinnes-Freuden“ verspeisen durften. Hhhmmmmm … es war SEHR lecker und ein echter Hingucker oder sagen wir ein echter Augenschmaus!Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Das tut den Augen richtig gut!

Wellness und Fitness ist neuerdings „Old School“, heute spricht man von Corporate Health, Sportivity, Slow Business, Healthness und Self Tracking.
Gesundheit ist nicht nur das Gegenteil von Krankheit, sondern es wird als Bewusstsein für die innere Balance der eigenen Lebensenergie empfunden. Klingt ganz schön wichtig, ist aber tatsächlich ein Megatrend, der sich sukzessive in vielen Bereichen unseres Lebens „einmischt“. Yoga war noch vor Jahren eine „esoterische“ Spielerei, wurde als nicht ernst genommener Sport belächelt,  unterdessen aber gehen selbst  männliche Manager für ihre Work-Life-Balance ins Yoga statt ins Fitness-Studio. Ständig unter Druck und Belastung sucht der Mensch von heute nach mehr Ruhe, Entschleunigung und Fokussierung.

Da wir ja hier bei „GANZ NAH BEIM AUGE“ natürlich immer unter dem Aspekt der Gesundheit am Auge tätig sind, stelle ich Euch heute mal wieder das Wohlfühlprogramm für Eure Augen vor.

  1. Zunächst legt man feuchtwarme Wasserkompressen (am besten verwendet Ihr dafür einen flauschigen Waschlappen) auf die geschlossenen Augenlider. Das solltet Ihr unbedingt mindestens drei Minuten „aushalten“.
  2. Danach massiert Ihr die Lidränder. Dafür zuerst mit dem Zeigefinger der einen Hand am seitlichen Lidwinkel das Augenlid in Richtung des Ohres vorsichtig straff ziehen. Dann mit dem Zeigefinger der anderen Hand vom inneren Lidwinkel nach aussen vorsichtig streichen und sanft massieren. Das solltet Ihr fünf bis sechs Mal wiederholen.
  3. Danach mit einem getränkten Wattestäbchen die Lidränder von Schuppen und Krusten säubern. Ich würde Euch empfehlen das untere Augenlid mit einem Finger der freien Hand sanft nach unten zu ziehen, damit kann man die Lidränder besser erreichen.
  4. Zu guter Letzt Ober- und Unterlider mit warmen Wasser reinigen und sanft abtrocknen.

Und das Beste daran, man kann so schön entspannen, pardon entschleunigen 😉

Goodies für loyale Stammkunden!

Jetzt bin ich doch sage und schreibe über 20 Jahre ein treuer Kunde eines bekannten Telekommunikationsanbieters. Ich habe mich auch bei telefonischen Einschmeichelungen der Marktbegleiter kategorisch dagegen gewehrt, mein Abonnement – trotz angepriesenen besseren Konditionen – zu wechseln.
Nun habe ich tatsächlich das erste Mal ein Problem und was passiert: „Es tut uns leid, dass wir Ihnen keinen besseren Bescheid geben können und hoffen auf Ihr Verständnis.“

In meinem Beruf lebe ich Tag für Tag Dienstleistung und weiss genau, was es bedeutet seine Kunden zufrieden zu stellen, besser noch zu begeistern! Ich habe mir nun einige Punkte überlegt, wie man seinen Stammkunden etwas Gutes tun kann.

Stammkunden sind nämlich etwas ganz Besonderes! Sie haben einen grossen Anteil am Geschäftserfolg und Ihnen gehört auch deshalb die volle spürbare Aufmerksamkeit!

Also wie wäre es zum Beispiel mit:

  • schnelle Frei-Haus-Lieferung, vielleicht sogar einen persönlichen „Bringdienst“ mit dem firmeneigenen E-BikeEinladung zur Testreihe neuer Produkte
  • Exklusiv-Informationen vorgestellt von einem stadtbekannten Original
  • Gewinnspiel oder Verlosung mit einem attraktiven Preis
  • Stammtisch für Ihre Stammkunden
  • personalisierte Briefe als Dankeschön
  • Backstage-Event
  • Valentins-Aktion: Blumen für unsere treusten Kundinnen
  • Upgrade-Gutscheine
  • Kundenkarte,  aber dann auch bitte mit „wirklichen“ Vorzügen
  • 24h Hotline

Die Frage sollte also immer heissen: „Über was würde ich mich als Stammkunden besonders freuen?“ Meine Antwort lautet darauf immer: „Einen Frühlingsputz für zu Hause!“ 😉

Übrigens: mein Telefon-Abo habe ich (noch) nicht gekündigt. Ich werde meinem Anbieter nochmals eine (letzte?) Chance geben!

Neu durchstarten!

„Im Herbst 2016 nahm die Nosch Contactlinsen GmbH ihren Betrieb auf. Vom Souterrain in der Bertoldstraße seid Ihr ins erste Obergeschoss im Volkbankgebäude am Bertoldsbrunnen gezogen. Zentraler geht’s in Freiburg eigentlich nicht mehr.“

Frage: „Habt Ihr schon alle Umzugskisten ausgepackt?“

Antwort: „Inzwischen haben wir alles ausgepackt und nach mehrmaligem Umsortieren hat alles seinen Platz gefunden.“

Frage: „Was war die grösste Herausforderung bei der Planung des neuen Kontaktlinseninstituts?“

Antwort: „Wir waren ja in der glücklichen Lage, die gesamte Innenarchitektur nach unseren Vorstellungen und Wünschen gestalten zu können. Angefangen bei der Raumaufteilung, über Strom und Wassernetz bis zur kompletten IT musste alles komplett neu durchdacht werden. Rückblickend war dies eine ordentliche Leistung, was hier innerhalb kurzer Zeit von vielen Beteiligten geschafft wurde.“

Frage: „Gibt oder gab es bei der Betriebsaufnahme sofort auch neue Denkansätze, die Ihr unbedingt ändern wolltet?“

Antwort:  „Im Fokus der Ausrichtung stand von Anfang an unser Kunde. Daher sind wir in der gesamten Konzeption diesem Leitbild gefolgt. Dies bringt zwangläufig einige Änderungen mit sich.“

Frage: „Was gefällt Euch besonders an den neuen Räumlichkeiten?“

Antwort:  „Uns gefällt neben all dem Neuen vor allem das Offene. Der freie Blick in den Räumlichkeiten und nach außen wird von uns und von unseren Kunden wohlwollend wahrgenommen.“

Frage: „Wie reagieren Eure Stammkunden?“

Antwort: „Das Feedback ist überragend!“

Frage: „Gibt es etwas, was Ihr schon jetzt anders machen würdet?“

Antwort: „Wir haben schon nach den ersten drei Monaten das ein oder andere Mobiliar umgeräumt. Das zeigt sich bei aller Überlegung vorab einfach erst in der Praxis. Hier muss man flexibel reagieren und sich auf die neue Situation einstellen können.“

Frage: „Wie lautet Eure Unternehmensvision, bzw. -mission?“

Antwort: „Wir wollen, dass Nosch Contactlinsen die anerkannt erste Adresse für Contactlinsen in unserer Region ist. Jeder an Contactlinsen interessierte Kunde soll mit dem für sich optimalen Contactlinsensystem versorgt werden.“

Frage: „Was ist aus Eurer Sicht wichtig, wenn man neu durchstarten möchte?“

Antwort: „Ein richtig gutes Team – und das sind wir!“

Vielen herzlichen Dank für das gute Gespräch! Wir wünschen Euch von Herzen alles Gute und viel Erfolg!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken