Wundermittel Hyaluronsäure

In Tagescremes, Augentropfen, Kontaktlinsen-Pflegemitteln, Kapseln, Anti-Aging-Drinks … Tatsache ist: Hyaluron taucht überall dort auf, wo es um makellose Schönheit geht.

Aber warum ist Hyaluronsäure in so vielen Produkten überhaupt enthalten?
Ganz einfach: Hyaluronsäure hat eine sehr effektive Feuchtigkeitsspeicherung. Positiver Nebeneffekt dabei ist: es treten kaum Nebenwirkungen auf. Hyaluronsäure ist ein natürlich vorkommender Mehrfachzucker, wird von körpereigenen Zellen produziert und findet sich fast überall im menschlichen Körper. So findet sich Hyaluron in der Haut, in den Gelenken, Bandscheiben und im Glaskörper des Auges.

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Hyaluron hat die tolle Eigenschaft grosse Mengen an Wasser zu binden. Es wirkt quasi als Schmiermittel. In den Gelenken zur reibungsfreien Mechanik und Stabilität, in der Haut für Elastizität und Straffheit.

Ab 50 hat keiner Lust auf Falten
Dumm nur, dass sich im Alter der natürliche Anteil der Hyaluronsäure verringert. Ab 50 haben wir leider nur noch die Hälfte der ursprünglichen Menge an Hyaluron in unserem Körper. Was dann natürlich zu den unliebsamen Falten führt. Heisst: „Ade Elastizität und Geschmeidigkeit“.

Falten einfach wegbügeln?
In der Kosmetik wird Hyaluron heutzutage häufig in Form von Injektionen eingesetzt, um das Hautbild wieder straff und prall aufzupeppen. Heutzutage findet sich dieser „Zauber-Zusatz“ in vielen Hautpflegeprodukten: er unterstützt nämlich die physikalische Wasserbindungskapazität und damit die Feuchtigkeitsversorgung unserer Haut.

40 Millionen Europäer leiden an einem Verschleiss der Gelenke. Arthrose-Patienten können durch eine Hyaluron-Therapie zumindest eine Linderung der Schmerzen erreichen. Dabei werden über einen bestimmten Zeitraum Spritzen in die betroffenen Gelenke injiziert.

Feuchtgebiet Auge
Die Anwendung am Auge ist für unsere Branche nichts Neues. Inzwischen sind nicht nur Benetzungsmittel mit Hyaluron angereichert. Auch Pflegeprodukte, insbesondere Aufbewahrungsmittel für Kontaktlinsen haben den Wirkstoff Hyaluron mit eingebaut.

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Vor allem bei der Behandlung des trockenen Auges hat sich Hyaluron bestens bewährt. Durch die natürliche Eigenschaft Wasser zu binden, befeuchtet es Hornhaut wie auch Bindehaut. Die Viskosität der Tropfen sorgt für einen stabilen Tränenfilm, ohne dabei das Sehen zu erschweren. Positiver Nebeneffekt dabei ist die lange Verweildauer am Auge. Eine Wohltat für unsere trockenen Augen.

Argumentations-Notstand? Immer schön locker bleiben.

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Die ultimative Frage eines Neukunden gleich zu Beginn eines Gesprächs lautet: „Warum Sie und nicht die anderen?“

Das Gute: der vermeintliche Neukunde steht bereits im Laden und möchte den finalen Termin bei Ihnen buchen. Wie lautet nun aber die passende Antwort?

Unbedingt authentisch bleiben!

Vorweg: Wir alle sind beeinflusst durch Emotionen, Werte, Motive und nicht zuletzt durch unseren Geldbeutel. Von aussen glänzt so manches goldig, aber geht’s um die inneren Werte, dann zählt insbesondere Authentizität. Woher soll das ein Neukunde schon wissen?
Also braucht es jetzt vor allem Coolness und das gewisse „Sich selbst nicht so wichtig finden“. Das allerschlimmste – so finde ich zumindest – ist die reine Selbstbeweihräucherung: alle möglichen superlativen Keywords, die man je in einer Marketingschulung gelernt hat, kommen antrainiert ohne Power und Selbstverständnis über die Lippen. Das merkt jeder! Also besser: einfach sich selbst sein!

Lange habe ich mir überlegt, was und wie ich es sagen soll! Inzwischen bin ich gewappnet:
„Im Angebotsdschungel finden wir für Sie und Ihre Bedürfnisse die richtige Sehhilfe. Und: unser Team ist einfach unschlagbar! Wir punkten mit Spirit, Ideen und bereichern uns gegenseitig. Aber das Wertvollste sind unsere Kunden! Sie sind nicht nur Fans, sie sind auch unsere schärfsten Kritiker. Dafür lohnt es sich auch die Komfortzone zu verlassen und darüber nachzudenken, was wir alles besser machen sollten. Sind Sie mit von der Partie?“

Also: Mut haben und sagen was Sache ist!

Auch wenn es um die übliche Frage nach dem Preis geht. Nicht zusammenzucken und defensiv  reagieren, sondern klar sagen: Arbeit kostet! Dienstleistung ist nicht umsonst! Gratis? „Nöö, das haben wir nicht!“
Alle, die jetzt noch bleiben, haben es verstanden! Und diejenigen, die nicht wissen, was es wert ist, die gehen halt. Ja und?  Das ist sicher auch besser so!

Individualisierung – Chance und Herausforderung

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Gibt es Alleinstellungsmerkmale, die mich tatsächlich von allen anderen unterscheiden? Die gibt es sicher! Am besten sitzt man als Team regelmässig zusammen und diskutiert dieses wichtige Thema. Und zwar immer wieder. Weil sich auch diese Dinge stetig ändern.

Der Blick durch die rosarote Brille?

Es lohnt sich auch, die eigenen Kunden zu fragen: „Was können wir besser machen? Was hat Ihnen am besten gefallen? Wo sehen Sie Verbesserungspotential? Worüber haben Sie sich am meisten genervt?“

Fragen Sie nicht nur Ihre Stammkunden, sondern auch Erstkäufer, Empfehler und natürlich Ihre Fans! Und vergessen Sie nicht Ihre Mitarbeiter! Sie sind wertvolle Ratgeber, kennen den „Stallgeruch“ und spüren genau, wenn die Stimmung kippt.

Weiss ich nicht!  Halb so schlimm – Hauptsache man weiss, wer’s besser kann!

Gibt es tatsächlich Themen oder Bereiche, in denen sie lückenhaftes Wissen oder eben keine Ahnung haben? Nicht schlimm!

Der springende Punkt ist: welchen Kollegen oder welche Fachkraft empfehle ich weiter? Was heisst: unbedingt Synergien nutzen!

Wir oder die anderen? Kennt Ihr die „richtige“ Antwort? Lasst es uns wissen! Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Augen zu und „Hatschi“

Meine Freundin Michaela niest immer, sobald die Sonne scheint. Das finde ich ziemlich witzig, aber warum schliessen wir dabei automatisch unsere Augen?

Fakt ist: Fremdkörper, Entzündungen und der Blick in helles Licht lösen in der Nasenschleimhaut einen Niesreiz aus. Stell Euch vor: es werden dabei bis zu 160km/h erreicht! Unglaublich!

Zunächst kribbelt und juckt es in der Nase, dann wird tief eingeatmet und danach mit viel Druck und einem mehr oder wenigen lauten „Hatschi“ viel feuchte Luft ausgepustet. In der feuchten Luft tummelt sich eine Vielzahl von Keimen, die ihren Weg nach draussen finden. Deshalb: am besten in den Ellenbogen niesen, so schützen wir unsere Mitmenschen.

Wichtig: nie die Nase zuhalten! Ansonsten finden die Keime ihren Weg ins Innenohr! Damit kommt es dann zu Entzündungen in den Nasennebenhöhlen. Aus dem gleichen Grund schliessen wir beim Niesreiz die Augen. Ein Reiz bedingt den anderen Reiz! Unser Körper ist einfach toll organisiert.

Übrigens: durch das Zusammenziehen der Brust- und Bauchmuskulatur entsteht ein hoher Druck. Dabei kann auch einmal ein Äderchen im Auge platzen. Aber keine Sorge! Es sieht schlimmer aus, als das es ist. Innerhalb von zwei Wochen resorbiert das sogenannte Hyposphagma von ganz alleine.

Hallo Lieblingskunde! Danke, dass es Dich gibt.

Hand aufs Herz: es gibt ihn, den Lieblingskunden! Ganz egal, ob männlich oder weiblich. Egal welche Hautfarbe oder welches Alter! Irgendwie macht es einfach „Klick“ und ich weiss genau: es ist die gleiche Wellenlänge.

Ich weiss ziemlich schnell, wer gute Chancen hat mein Lieblingskunde zu werden: diese Menschen sind offen für Neues – auch für meine Ideen 🙂  – sie lassen sich einfach auf mich ein und sagen mir auch ganz offen, wann oder was ihnen nicht passt. Ich kann mich konstruktiv mit ihnen austauschen, sie interessieren sich für mich und ich für sie. Wertschätzung und Respekt, offene Ohren für ihre Belange und die richtige Portion Aufmerksamkeit  sind der Schlüssel für eine loyale Kundenbeziehung.

Selbstverständlich rede ich auch immer ehrlich und transparent über Preise. Hier spreche ich Klartext: meine Dienstleitung ist ihren Preis wert, darüber sind wir uns beide einig. Meine Lieblingskunden sind fair, feilschen nicht mit mir und bezahlen ihre Rechnungen pünktlich. Offen gesagt: für meine Lieblingskunden bleibe ich auch einmal länger und lasse andere Dinge einfach stehen. Ich freue mich schlichtweg, wenn ich sie sehe und bedauere es, wenn sie wieder gehen.

So schön: ab und zu schenkt uns der Alltag einen Lieblingsmenschen, der nicht nur unsere Hand nimmt, sondern auch unser Herz berührt.

Sitzen ist das neue Rauchen – digitaler Stress für uns Menschen

Wir wissen es bereits: unsere Augen taugen nicht für den permanenten Blick auf einen Bildschirm. Die Fachwelt spricht bereits von besonderen Krankheitsbildern, deren Ursache auf die zunehmende Digitalisierung des Menschen bei Arbeit und Freizeit zurück zu führen sind. Die Folgen sind nicht nur trockene, müde oder gar entzündete Augen. Unser gesamter Körper nimmt eine „undynamische“ Haltung ein, was heisst: ständiges Sitzen ist gleichbedeutend wie geringe muskuläre Beanspruchung. Fakt ist: der digitale Fortschritt ist ein echter Bewegungskiller. Schildkrötenhals, Mausarm, Smartphonenacken oder – daumen sind die Folgen. Noch nie gehört? Dies alles sind Muskel- und Skeletterkrankungen bis hin zu Durchblutungstörungen.

Dummerweise wirkt sich der digitale Stress auch auf unsere Psyche aus. Mit der hohen und schnellen Informationsflut, dem Gedanken immer erreichbar sein zu wollen, steigt der innere Druck an. Burn-Out, Panikattaken, Depression, Fehlernährung und erhöhter Alkohol – und Drogenkonsum sind die Folgen.

Was können wir dagegen tun?

  • 20-20-20 Regel: alle 20 Minuten für 20 Sekunden 20 Meter in die Ferne schauen
  • Blinzeln: nur bei einem kompletten Lidschlag wird die Tränenflüssigkeit über die Augenoberfläche ganzflächig verteilt
  • Viel Flüssigkeit hilft auch bei trockenen Augen
  • Frische Luft tanken und Pausen draussen verbringen
  • Abstand halten: 30 -40cm Leseabstand zum Smartphone einhalten
  • Aufstehen und herumlaufen sowie tägliche Dehnübungen am Arbeitsplatz durchführen
  • digitale Pausen einlegen
  • mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen Smartphone etc. zur Seite legen (Muntermacher Blaulicht)
  • Sport treiben und für Bewegung sorgen

Schwungvoll in die abendliche Nachkontrolle

Kürzlich abends – der letzte Termin in der Agenda – die alljährliche Kontrolle einer langjährigen Kundin. In unserem kurzen Vorgespräch bat sie mich neben dem üblichen Routine-Check noch eine Messung der aktuellen Brillenwerte durchzuführen.

Schon während der Kontrolle des vorderen Augenabschnitts bemerkte ich ihre Müdigkeit. Ihr fielen im wahrsten Sinne des Wortes die Augen zu. Im Innern dachte ich mir schon, das wird schwierig werden. Für eine genaue Brillenmessung braucht es erfahrungsgemäss die volle Aufmerksamkeit des Kunden. Aber wenn jemand fast einschläft?

Da kam mir eine super Idee! Erst zwei Wochen zuvor – beim 11. Freiburger Contactlinsenforum – hatten wir nachmittags – alle schon etwas müde – einen ganz tollen Programmpunkt: „Leben ist Bewegung“ mit Joachim Auer. Joachim – ein total sympathischer „Sportsman“ – brachte uns in einer Minute wieder auf Touren. Eine Minute! Mit wirklich sehr einfachen Übungen waren wir alle wieder plötzlich ganz Ohr! Zum Glück konnte ich mir einen Flyer ergattern 🙂 !

Genau diesen Flyer schnappte ich mir und fragte meine Kundin, ob sie nicht Lust hätte gemeinsam mit mir – innerhalb einer Minute – wieder fit in den Abend zu starten?  Sie konnte nicht anders 😉 ! Wir beide absolvierten das „1 Minuten Programm“. Sie grinste mich danach an und meinte es ginge ihr nun schon viel besser. Den Flyer wollte sie auch gleich behalten. Den Flyer habe ich ihr geschenkt und die Brillenmessung schafften wir mit Links.

1 Minuten Programm von Joachim Auer

Inzwischen habe ich mir einen Flyer laminiert und in meine Schublade gelegt. Ganz sicher werde ich nächstens jemanden wieder zu einer bewegenden Minute einladen!

Übrigens: wir führen Sehprüfungen durch – bei Joachim Auer kann man den Körperführerschein machen! Wer Joachim und  sein Bewegungswerk kennenlernen möchte, hier geht’s zu seiner Website!

Sport + Kontaktlinsen = unschlagbares Team!

Kürzlich habe ich über eine Kontaktlinsenträgerin von einem neuen Sportangebot erfahren. Sie ginge auf eine „Crosswander“-Tour und überlege sich die Linsen zu Hause zu lassen.

Ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal was „Crosswandern“ ist.
Auch noch nie gehört? Macht nichts. „Crosswandern“ ist offenbar etwas Brandneues.

Als ich es meinen Schweizer Freunden erzählt habe – und Ihr könnt mir glauben: ich habe eine Menge  Eidgenossen als Freunde ❤ – sie haben sich ins Fäustchen gelacht. „Was soll das denn sein, das machen wir ja schon Jahrzehnte, nein was sage ich denn, Jahrhunderte….!“  😉

Also:

  • es ist nichts für Warmduscher – ich höre meine Schweizer kichern
  • es ist mega anstrengend – ich höre meine Schweizer lachen
  • man „geht“ durch Wald und Wiesen, über Stock und Stein – meine Schweizer winken ab, „Kennen wir schon lange“
  • man wandert lange Etappen bis zu insgesamt 1.800 Höhenmetern – „1800m? Ist das Dein Ernst?“
  • teilweise extrem den Berg hinauf – „Bei uns geht’s immer bergauf!“
  • querfeldein über umgestürzte Bäume, durch hohes Gras – „Buh gefährlich“
  • über Felsen und Geröll und durch Bachläufe – „Wahnsinn …“

Ihr seht, meine Schweizer Freunde hatten dafür nur ein müdes Lächeln übrig.

Jetzt aber zurück zu meiner Kundin und ihrer Frage. Natürlich kann – nein: sie muss ihre Kontaktlinsen tragen. Gerade im Sport macht es total Sinn Kontaktlinsen zu tragen. Beim Schwitzen rutscht keine Brille von der Nase, jederzeit eine Sonnenbrille oder Schwimmbrille auf- und absetzen. Helm notwendig? Keine Frage: mit Linsen total easy!

Egal, welche sportliche Herausforderung wartet: Kontaktlinsen –  meine genialen Sehhelfer begleiten mich schon ein halbes Leben lang! Nicht nur im ganz normalen Alltag, sondern bei allen sportlichen Aktivitäten – natürlich mit meinen Schweizer Sportskollegen 🙂

Sharing Economy als Trend – auch bei Kontaktlinsen?

Wir teilen offenbar immer mehr: Fahrräder, Autos, Wohnungen, Sofas… Das Teilen – als hipper Begriff unter „Sharing“ bekannt – liegt voll im Trend. Die meisten Menschen – vor allem zwischen 16 und 24 Jahren – finden das Teilen aus zwei Gründen besonders sinnvoll: zum einen ist es preisgünstig und zum anderen gut für die Umwelt.

Aber ist es tatsächlich solidarisch und machen die Menschen dies aus reiner Nächstenliebe? Wohl kaum! Auf dem Wohnungsmarkt in Berlin ist der Sharing-Boom längst zum Problem geworden. Viele Zweitwohnungsbesitzer vermieten ihre Wohnungen viel lieber an Touristen als an die Einheimischen.

Darüber könnten wir ja jetzt stundenlang diskutieren, hier geht’s ja immer noch um Kontaktlinsen. Warum komme ich überhaupt auf dieses Thema? Nun: eine junge Kontaktlinsenträgerin hat mir unlängst berichtet, dass sie sich mit Ihrer Mutter die farbigen Linsen für den Ausgang „teilt“! Ich war entrüstet und im ersten Moment konnte meine Linsenträgerin nicht begreifen, was daran so schlimm sein soll.

Daraufhin fragte ich sie, ob sie sich denn auch ihre Zahnbürste mit ihrer Familie teilt?

Sicher nicht!

Kontaktlinsen teilen ist vor allen Dingen in höchstem Masse unhygienisch! Ausser man hat irre viel Lust auf tausende kleine Bakterien und die Erfahrung für eine sicher vorprogrammierte Augenentzündung. Ja dann mal los!

Wie eklig ist das denn!

Und übrigens: eine Kontaktlinse ist auch nur so gut, wie sie angepasst worden ist. Ganz einfach: jedes Auge ist unterschiedlich und hat seine eigenen Bedürfnisse!

Ich hoffe sehr, dass sie es sich zu Herzen genommen hat.

Also: Sharing bei Kontaktlinsen – sicher nicht! Ein echtes No-Go!

Was Altersichtigkeit? Ich doch nicht!

Vor noch nicht allzu langer Zeit hat sich ein guter Freund von mir etwas zu stark aus dem Fenster gelehnt 🙂 ! Er hatte sich nämlich lauthals über seine Kollegen lustig gemacht, die nun neuerdings eine Lesebrille bräuchten und immer wieder betont, wie gut er sehen würde. So quasi: das kann mir doch nicht passieren!

Jetzt, etwa ein knappes Jahr später, kommt dieser besagte Freund zu mir und flüstert mir ins Ohr: „Du sag mal, das Sehen in der Nähe ist echt anstrengend, oft verschwimmen mir abends und bei schlechtem Licht die Buchstaben vor den Augen. Das ist echt mühsam! Kann man da was machen?“

„Nein, sag jetzt nicht so was, das ist doch nicht möglich: Du siehst tatsächlich schlechter? Ich dachte schon der liebe Gott hat es besonders gut mit Dir gemeint und Dich verschont!“

Wenn Blicke töten könnten … Er war ganz kleinlaut und trotzdem sehr interessiert daran, welche Art von Möglichkeiten es aus dem Markt gibt, um dieses „Problem“ zu beheben. Auf alle Fälle durfte es KEINE klassische Lesebrille sein, da könnten ja seine Kollegen feststellen, dass er nun auch auf der Insel „Not forever young“ angekommen ist.

Ich habe ihm trotzdem geholfen 😉 Selbstverständlich wollte er es nur mit Kontaktlinsen korrigieren, aber mein kleinlauter Kollege hatte eine schlechte Motorik und konnte die Linsen nicht aufsetzen. Auch dort war etwas zu euphorisch! Schlussendlich hat er nun eine wunderschöne Brille bekommen, die ihm ausserordentlich gut steht! Er ist sozusagen geheilt und plötzlich ganz „ruhig“ geworden 🙂 .

Hauptsache „Muckis“!

Heute geht es mir einmal mehr um die Faszination Mensch! Ich weiss, normalerweise geht es hier auf unserem Blog mehrheitlich um unsere Augen, aber heute mache ich mal eine Ausnahme. Unsere Muskeln ermöglichen uns das tägliche Leben zu meistern und viele Muskeln haben erstaunliche Fähigkeiten! Ich habe Euch einen kleinen Überblick zusammengestellt: