Feierabend. NÖ.

Sommer. Sonne. Fast Feierabend. Vorfreude. Letzter Termin. 10 Minuten zu spät. Schulterzucken. OK. Routinecheck. NEIN. Volles Programm. Let’s go. Frage. Frage. Frage. F r a g e. Nahsicht schlecht. Ferne ok. Kontaktlinsen verloren. Dumm gelaufen. Fazit: Alles neu. Hitze. Nerven. Smile. Wird schon. Computer steigt aus. PUH. Auch das noch. Herunterfahren. Neu starten. Läuft. Endlich. Zweiter Versuch. Topographie. Spaltlampenuntersuchung. Handy klingelt. Durchatmen. Kunde nimmt ab. Komme später. Bin immer noch beim Optiker. Akku zu Ende. Ladegerät? NEE. Kein Ladegerät! Ruhe bewahren. Auf 10 zählen. Brillenbestimmung. Geschafft. Schuh-bi-du. Feierabend greifbar. Von wegen. Kontaktlinsen? Jetzt sofort. OK. Bruthitze. Testlinsen gefunden. Tschakka – Du schaffst das. Linsen aufgesetzt. Stört. Kurz warten. Stört immer noch. Linsen wieder absetzen. Gründlich spülen. Aufsetzen. Schon viel besser. Ach ja! Pflegemittel. Frage, Frage, Frage, F r a g e. Gut. FERTIG? HAHA. Denkste.
T R A N S P I R A T I O N. Neuer Termin. Montag geht nicht. Mittwoch ab 19 Uhr. Samstag lieber nicht. Oje – wird schwierig. Lieber am Donnerstag. AHA. Nein, ungünstig. Meeting. Dienstag: Papitag. OK. Gut. Wann? Rufe an. Alles klar. Ja dann: Schönen Feierabend. Kunde geht. Kunde kehrt um: «Kennen Sie einen guten Italiener?» …. Holt mich hier raus!

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Problemzonen

… zu ungeduldig, zu dünn, zu klein, zu blass, zu kurvig, zu laut, zu nah, zu bunt, zu langsam, zu albern, zu spät, zu alt, zu hü, zu hott, zu leer … oh Mann!

Inner Demons – Fiese kleine Biester

Diese Woche war eine mittlere Katastrophe – ein Topflop – und ICH sowas von miesepetrig. Mein ganzer Körper glühte förmlich und wäre ich ein Boxer hätte man getrost das ganze Vermögen auf mich setzen können. PUH! Keine Sorge: Ich bin okay. Inzwischen wieder reloaded & rebootet 😉 .

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Kontaktlinsen als Glücksbotschafter

Ohne Frage: Beim ersten Date möchte jeder richtig gut aussehen. Sich wohlfühlen und einfach sich selbst sein. Die Wahl für das perfekte Outfit ist getroffen, die Löwenmähne gebändigt und die Schmetterlinge im Bauch tanzen fröhlich Tango. Es kann also losgehen! OK, der Fehlsichtige trifft noch eine weitere wichtige Entscheidung: Rendezvous mit oder ohne Brille?

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Liebe auf den ersten Blick

Intensive Blicke, Kuscheln und womöglich der erste Kuss ohne Drumherum – Das schreit förmlich nach Kontaktlinsen! Was jetzt aber nicht bedeutet, Brillenträger seien unattraktiv! Zum Knutschen kann die Brille ja auch abgenommen werden 😉.

Doch lieber Linsen? Prima Idee – Allerdings gilt auch hier: Vorbereitung ist das A und O. Bitte nicht am Tag der Verabredung noch auf die Schnelle «ZACK ZACK» Kontaktlinsen organisieren.

Wichtig: Ohne Anpassung und ohne ein Probetragen über einen längeren Zeitraum …  DAS… geht auf keinen Fall. Auch das Auf- und Absetzen von Linsen will gelernt sein, damit der Tag X auf keinen Fall floppt. Wäre ja auch zu schade den Schwarm mit roten oder tränenden Augen in die Flucht zu schlagen.

Denkt auch daran: Aus einem netten Abend kann eine lange Nacht werden 😉. Nehmt deshalb auf alle Fälle das passende Pflegemittel und einen Behälter mit. Tipp: Pflegemittel gibt es oft in kleinen Portionen als Reise Set!
Und: Nicht alle Kontaktlinsen sind für ein Tragen über Nacht geeignet.
Fragt also am besten vorher bei eurem Kontaktlinsenspezialist nach! Dann steht der Romantik auch nichts mehr im Wege.

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«Ja, ich will!»

TA – DAHH … der grosse Tag ist da. Das Blut pulst mächtig in den Venen, Herzklopfen, Lampenfieber, Nervosität – Alles in einem, ein purer Freudentaumel! Jetzt und Heute darf einfach nichts schief laufen.
Hochzeiten sind schön, schön-lang und schön-emotional. Apropos emotional: Kontaktlinsen und dicke Krokodilstränen – Man könnte zunächst denken: Wunderbar – Hauptsache feucht! Fakt ist aber: In unseren Freudentränen befinden sich eine bunte Mischung von Elektrolyten. Und diese Salze marschieren gerne quietschfröhlich über die Linsen. Der Tragekomfort kann deshalb kurzzeitig eingeschränkt sein und unter Umständen gibt es hartnäckige Ablagerungen auf den Linsen. Hier bewähren sich hyaluronhaltige Augentropfen, die das Störgefühl lindern und wieder für klare Sicht sorgen. Im Worst Case Szenario nimmt man die Linsen bestenfalls raus und spült sie gründlich mit einer geeigneten Pflegelösung ab.

Je länger die Nacht, desto mehr entsteht das Verlangen die unbequemen Schuhe auszuziehen, den Krawattenknopf zu lösen und die Kontaktlinsen abzusetzen. Idealerweise habt ihr euer Nasenvelo zur Hand und könnt den Rest der Nacht locker flockig mit der rosaroten Brille durchfeiern. Eure Kontaktlinsen haben nun Feierabend und verschwinden in einer frischen Aufbewahrungslösung.

So könnt ihr auch noch spät in der Nacht die ganze Welt umarmen und den siebten Himmel voll und ganz geniessen.

BOAH! Wie cool ist das denn!

Ihr kennt sicher auch das Gefühl von Feuer und Flamme sein für diese eine Sache. Deine Augen funkeln, dein Herz macht einen doppelten Rittberger und dein Mittelhirn dreht vor lauter Glückshormonen durch.

Dieser Gefühlscocktail ist berauschend, durch nichts zu ersetzen und Doping für Geist und Körper. Nennen wir das Kind beim Namen: Pure Begeisterung!

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Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Die Angst findet dich. Jeden. Ganz bestimmt. Immer mal wieder. Das Schreckgespenst schleicht sich an, ist omnipräsent, ist weder fröhlich noch freundlich.

N E I N ….  Es sitzt uns fest im Nacken und lässt sich nicht – wie Sägemehl – so einfach abschütteln. Unser Verstand mutiert zum Nährboden für irrationale Gedanken. AAAA … ARGH! Diesen unangenehmen Zustand kennt jeder von uns. Mehr oder weniger. Herzklopfen ist angesagt. Fertig lustig.

Aber jetzt kommt’s: Angst ist die treibende Kraft für Erfolg und Kreativität! Fakt ist: Angst setzt unerschöpflich viel Energie frei.

Steven Spielberg, Alfred Hitchcock, Ray Charles, Bill Gates, Alfred Nobel, Robbie Williams, Michael Jackson, Marilyn Monroe. Berühmt – berüchtigt. Alle von ihnen haben eins gemeinsam: Alle kämpften in ihrem Leben mit Angstzuständen. Um Grosses zu vollbringen, braucht es wohl ein Hauch von Muffensausen. Potzblitz!

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Von Nervensägen, Quälgeistern und Unruhestiftern

Na, wann hattet ihr das letzte Mal das Vergnügen mit einer echten Nervensäge? Bei mir ist das erst ein paar Tage her. PUH.

Es hätte ein friedlicher und ruhiger Feierabend werden können – Nun ja: Fehlanzeige.

Da war er: Ein frech grinsender kämpferischer Störenfried like Darth Vader: In der Hand ein Jedi-Laser-Schwert … NEIN … eine Schutzmaske!

«Kommt überhaupt nicht in Frage, die trage ich nicht! Hätte ich das gewusst, wäre ich lieber zu Hause geblieben!» Ohne ein Hallo und wie geht’s ihnen schmetterte sie die Hygienemaske auf mein Pult. Wildentschlossen. Ich kenne meine Kundin schon s e h r viele Jahre. Sogar ziemlich gut. Und ich weiss auch: Sie kann verdammt schwierig und widerspenstig sein.

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Das ist doch Pillepalle!

Es ist soweit: Der Totengräber wartet bereits. Hier und jetzt. Das bisherige Leben fliegt im ultraschnellen Zeitraffer vorbei. Das Immunsystem kollabiert. Eine Meute von hundert störenden kleinen gemeinen Teufelskerlen stürmt gleichzeitig das Auge. Nein was sag ich: Es sind Tausende, Millionen. Der letzte Wille: „Bitte mach die Kontaktlinse wieder raus! Schnell. Ich halt’ s nicht aus!
ICH WILL KEINE KONTAKTLINSEN MEHR.“

STOP! Wer jetzt denkt: «HA, das war doch sicher ein Mann!» 😊 Tja, den muss ich enttäuschen. Wette verloren. Nö! Von wegen: Starkes Geschlecht und so. NÖÖÖÖ! Vor mir: Ein weiblicher Teenager in voller pubertierender Blüte, an der Stuhlkante sitzend, die Sitzlehnen fest umklammert, starrt sie mich  mit einem tomatenroten Kopf völlig entgeistert an.

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Es mit anderen Augen sehen!

Ich kann mich noch sehr gut an diesen einen Moment erinnern.

Meine herzallerliebste Kollegin Sabrina meinte unverblümt: “ Also meine Liebe a) interessiert das keinen Menschen und b) kannst Du das sicher nicht SO schreiben.“ Holla die Waldfee. Das nenne ich Klartext.

Ich hab’s tiptop überlebt 😅 und ganz ehrlich: Ich bin meiner Ideengeberin unendlich dankbar. Es gibt diese blinden Flecke. Anderen fällt auf, wenn es schiefläuft oder man es besser machen könnte. Das entwaffnende Feedback von Sabrina hat mich in Millisekunden wachgerüttelt und meine Synapsen im Gehirn gezündet. Sie hat mir die Augen geöffnet. WHOOM.

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Was jetzt: J a oder N e i n?

„PUH … ehrlich gesagt: JEIN!“ „OHHH … komm schon. Mach jetzt nicht auf Spielverderber. Warum tust Du Dich mit dieser Entscheidung so schwer?“

Tja, wenn’s immer so einfach wäre.

Easy Peasy Entscheidungen

Die neuen Sneakers sind schnell eingetütet. Stop & Go- Entschlüsse sind extrem schnell und ohne Wenn und Aber. OK … ich gebe zu, das ist zumindest bei mir so 😉 . Zu genau weiss ich für was mein Herz höher schlägt und wann ich besser die Finger davon lasse.

Es ist aber ein echter Unterschied, ob ich einen neuen Sportschuh kaufe oder tatsächlich einen bedeutsamen Schritt in Richtung Zukunft besiegle.

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